(openPR) Am 28. Oktober um 14:30 Uhr lädt der Bundesverein Alopecia Areata Deutschland e. V. (AAD) Betroffene und Interessierte zu einer Pressekonferenz im Kinder- und Jugendmuseum München in der Arnulfstr. 3. Das Thema der Veranstaltung ist eine großangelegte Studie, die nach den genetischen Ursachen des kreisrunden Haarausfalls forscht. Soeben wurde die 1500-ste Blutprobe von einem Betroffenen abgegeben – die Mindestanzahl, um Aufschluss über Gene zu erhalten, die am Ausbruch der Autoimmunerkrankung ursächlich beteiligt sind.
Der AAD, die europaweit größte Selbsthilfeorganisation von Betroffenen des kreisrunden Haarausfalls, bittet auch ausdrücklich Kinder, an der Pressekonferenz teilzunehmen. „Es wäre schön, wenn möglichst viele Kinder und Jugendliche einen Bericht über die Veranstaltung verfassen. Den besten Beiträgen winken attraktive Preise, und alle Artikel werden in unserer Mitgliederzeitschrift ‚Köpfchen’ veröffentlicht. Es sind die Kinder und deren Kinder, für die wir uns an der humangenetischen Studie beteiligen. Die Erwachsenen werden von der Identifizierung neuer Gene nicht mehr profitieren“, so Kerstin Zienert, Bundesvorsitzende des AAD.
Redner auf der Pressekonferenz sind neben Kerstin Zienert die bayerische Schauspielerin und AAD-Ehrenmitglied Barbara de Koy, die unter anderem in Markus H. Rosenmüllers „Räuber Kneißl“ zu sehen war sowie am kreisrunden Haarausfall erkrankte Kinder, die über ihr Leben mit der Alopezie berichten. Prof. Dr. Markus M. Nöthen vom Institut für Humangenetik an der Universität Bonn erläutert den Inhalt der weltweit größten Studie auf dem Gebiet des kreisrunden Haarausfalls, die langfristig die Entwicklung neuer präventiver und therapeutischer Strategien ermöglichen soll. Ein Kindertanzstück von Karolina Billing, begleitet von Valentin und Sebastian Preißler an Saxophon und Percussion, stellt die Ausgrenzung, die Betroffene erfahren, künstlerisch dar.











