27.10.2009 - 16:51 - Politik, Recht & Gesellschaft
Jüngster Bericht der China-Exekutiv-Kommission des US Kongresses
Pressemitteilung von: IGFM Muenchen
Die chinesische Regierung und die Kommunistische Partei verschärften in Tibet ihre Politik und ergriffen Maßnahmen, welche die Tibeter dermaßen frustrierten, daß es ab März 2008 zu der Welle der Protestaktionen kam, heißt es in dem Kapitel Tibet des Jahresberichts 2009 der Exekutiv-Kommission des US-Kongresses.
In dem Bericht werden die politischen Strategien und Maßnahmen der chinesischen Regierung in Bezug auf Tibet geschildert. Dazu gehören: Die Weigerung, mit dem Dalai Lama sinnvolle Gespräche zu führen. Aufstockung der Anti-Dalai-Kampagne, was Umfang und Feinseligkeit betrifft. Verstärkte Einschränkung und Kontrolle der Religionsfreiheit für Tibeter. Mangelhafte Realisierung des Autonomie-Gesetzes über die regionale ethnische Autonomie. Förderung der Initiativen wirtschaftlicher Entwicklung, welche den Zustrom von Nicht-Tibetern in die tibetischen autonomen Gebiete Chinas noch vermehren. Damit Vergrößerung des Druckes auf die tibetische Kultur und das Erbe Tibets.
Der Bericht stellt fest, daß die chinesische Regierung verabsäumte, für angemessene Informationen über die Inhaftierung, Strafverfolgung und Freilassung von all den Tibetern, die seit dem 10. März 2008 festgenommen wurden, zu sorgen.
In dem Dokument heißt es weiter, daß in dem Berichtsjahr 2009 der Kommission die Regierung keine öffentlich bekannt gewordenen Schritte unternahm, um internationalen Beobachtern eine Begegnung mit Gedun Choekyi Nyima zu ermöglichen, der im April 2009 zwanzig Jahre alt wurde. Die chinesischen Behörden halten Gedun Choekyi Nyima und seine Eltern ohne Verbindung zur Außenwelt seit Mai 1995 an einem unbekannten Ort in Gewahrsam.
Die Kommission stellte fest, daß die chinesischen Beamten in keiner Weise das Recht der Bürger auf freie Meinungsäußerung schützen, wie es von der Verfassung der VR China und dem Völkerrecht garantiert wird.
„Wir sind tief besorgt über die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen und die Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit, wie sie in dem Bericht der Kommission über das Jahr 2009 dokumentiert werden. Viele politische Strategien der Regierung, die sozialen Unruhen vorbeugen und die Autorität der KP stärken sollen, haben zu einer Periode der äußersten Mißachtung der Menschenrechte für chinesische Bürger geführt“, sagte Senator Byron L. Dorgan, der Vorsitzende der Kommission, in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Abgeordneten Sander Levin, dem zweiten Vorsitzenden der Kommission.
Quelle: Department of Information & International Relations (DIIR) Central Tibetan Administration, www.tibet.net
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München
c/o Jürgen Thierack
Rudolfstraße 1
82152 Planegg
(+49 89) 859 84 40 oder
(+49 40) 480 80 77 Angelika Mensching
www.igfm-muenchen.de
Der Auftrag der IGFM zielt auf die friedliche Verwirklichung der Menschenrechte, deklariert von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948, dem Tag der Menschenrechte. Seit einigen Jahren leistet die im Jahre 1972 gegründete und seitdem anerkannt gemeinnützige Gesellschaft auch mildtätige Arbeit.
Die IGFM hat Beobachterstatus beim Europarat sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Die Arbeitsgruppe München hat Tibet als Schwerpunkt gewählt. Eine umfangreiche Sammlung von Texten zur Menschenrechtslage in Tibet steht auf unserer Website unter der Rubrik "Tibet", wir versenden auch kostenlos aktuelle Meldungen zu Tibet per e-mail. Anmeldung unter
.
In dem Bericht werden die politischen Strategien und Maßnahmen der chinesischen Regierung in Bezug auf Tibet geschildert. Dazu gehören: Die Weigerung, mit dem Dalai Lama sinnvolle Gespräche zu führen. Aufstockung der Anti-Dalai-Kampagne, was Umfang und Feinseligkeit betrifft. Verstärkte Einschränkung und Kontrolle der Religionsfreiheit für Tibeter. Mangelhafte Realisierung des Autonomie-Gesetzes über die regionale ethnische Autonomie. Förderung der Initiativen wirtschaftlicher Entwicklung, welche den Zustrom von Nicht-Tibetern in die tibetischen autonomen Gebiete Chinas noch vermehren. Damit Vergrößerung des Druckes auf die tibetische Kultur und das Erbe Tibets.
Der Bericht stellt fest, daß die chinesische Regierung verabsäumte, für angemessene Informationen über die Inhaftierung, Strafverfolgung und Freilassung von all den Tibetern, die seit dem 10. März 2008 festgenommen wurden, zu sorgen.
In dem Dokument heißt es weiter, daß in dem Berichtsjahr 2009 der Kommission die Regierung keine öffentlich bekannt gewordenen Schritte unternahm, um internationalen Beobachtern eine Begegnung mit Gedun Choekyi Nyima zu ermöglichen, der im April 2009 zwanzig Jahre alt wurde. Die chinesischen Behörden halten Gedun Choekyi Nyima und seine Eltern ohne Verbindung zur Außenwelt seit Mai 1995 an einem unbekannten Ort in Gewahrsam.
Die Kommission stellte fest, daß die chinesischen Beamten in keiner Weise das Recht der Bürger auf freie Meinungsäußerung schützen, wie es von der Verfassung der VR China und dem Völkerrecht garantiert wird.
„Wir sind tief besorgt über die fortgesetzten Menschenrechtsverletzungen und die Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit, wie sie in dem Bericht der Kommission über das Jahr 2009 dokumentiert werden. Viele politische Strategien der Regierung, die sozialen Unruhen vorbeugen und die Autorität der KP stärken sollen, haben zu einer Periode der äußersten Mißachtung der Menschenrechte für chinesische Bürger geführt“, sagte Senator Byron L. Dorgan, der Vorsitzende der Kommission, in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Abgeordneten Sander Levin, dem zweiten Vorsitzenden der Kommission.
Quelle: Department of Information & International Relations (DIIR) Central Tibetan Administration, www.tibet.net
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München
c/o Jürgen Thierack
Rudolfstraße 1
82152 Planegg
(+49 89) 859 84 40 oder
(+49 40) 480 80 77 Angelika Mensching
www.igfm-muenchen.de
Der Auftrag der IGFM zielt auf die friedliche Verwirklichung der Menschenrechte, deklariert von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948, dem Tag der Menschenrechte. Seit einigen Jahren leistet die im Jahre 1972 gegründete und seitdem anerkannt gemeinnützige Gesellschaft auch mildtätige Arbeit.
Die IGFM hat Beobachterstatus beim Europarat sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Die Arbeitsgruppe München hat Tibet als Schwerpunkt gewählt. Eine umfangreiche Sammlung von Texten zur Menschenrechtslage in Tibet steht auf unserer Website unter der Rubrik "Tibet", wir versenden auch kostenlos aktuelle Meldungen zu Tibet per e-mail. Anmeldung unter
News-ID: 364617 • Views: 365
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© openPR 2011 | Impressum



