21.10.2009 - 08:59 - Kunst & Kultur
Kurt-Tucholsky-Preis für Volker Weidermann/ Preisverleihung: 25.10.2009, Laudator: K&W-Verleger Helge Malchow
Pressemitteilung von: Verlag Kiepenheuer & Witsch
Der Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und Kiepenheuer & Witsch-Autor, Volker Weidermann, wird in diesem Jahr mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1995 an engagierte deutschsprachige Publizisten verliehen, die der kleinen Form wie Essay, Satire, Song, Traktat oder Pamphlet verpflichtet sind und sich in ihren Texten konkret auf zeitgeschichtlich-politische Vorgänge beziehen. Die Texte der Preisträger sollen im Sinne Tucholskys der Realitätsprüfung dienen, Hintergründe aufdecken und dem Leser bei einer kritischen Urteilsfindung helfen.
Weidermann wird von der Jury für sein 2008 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenes »Buch der verbrannten Bücher« ausgezeichnet sowie für seine fundierten Beiträge in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Verleihung des Preises findet am Sonntag, 25. Oktober 2009, von 10-11 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal) Greifswalderstraße 4, 12623 Berlin statt. Volker Weidermanns Laudator ist Helge Malchow, Verleger von Kiepenheuer & Witsch.
Der Tucholsky-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren u. a. Heribert Prantl, Konstantin Wecker, Daniela Dahn und Erich Kuby.
Die Begründung der Jury:
Mit seinem Buch über die Opfer der Bücherverbrennung gelingt Weidermann das Beste, was biografisches Erzählen bewirken kann: In 131 lebens- und werkgeschichtlichen Miniaturen lässt er die verfemten Autoren wieder lebendig werden und entreißt sie damit jener Vergessenheit, die Sinn und Zweck des nationalsozialistischen Autodafés gewesen ist. Größtes Verdienst des Buches sind Weidermanns Reflexionen aus dem Leben jener »verbrannten Dichter«, bei denen die Scheiterhaufen beinahe ganze Arbeit geleistet hätten – weil niemand sich mehr an sie und ihre Texte erinnert. Indem er nicht nur den großen, noch immer gelesenen Schriftstellern wie Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque oder Erich Kästner nachspürt, sondern auch den »sonderbaren, nie gehörten Namen« wie Christa Anita Brück oder Maria Leitner, liefert er zugleich ein verblüffend buntes, vielschichtiges Porträt des literarischen Feldes vor der Nazi-Zeit.
Ein umfangreiches Spezial zu Volker Weidermanns »Das Buch der verbrannten Bücher« finden Sie hier:
www.kiwi-verlag.de/207-0-volker-weidermann-das-buch-der-v...
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Kontakt:
Marco Verhülsdonk
Leitung Onlinekommunikation
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
www.kiwi-verlag.de
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch – gegründet 1951 – ist ein deutscher Publikumsverlag, der kritische und populäre Sachbücher sowie literarische Werke von renommierten ebenso wie von jungen Schriftstellern publiziert. Derzeit werden die Werke von über 230 Autoren verlegt. Seit 1982 hat der Verlag eine eigene Taschenbuch-Reihe, die KiWi-Paperbacks, und seit 2000 als Regional-Imprint »KiWi Köln«, eine auf Bücher aus und über das Rheinland spezialisierte Reihe. Das größte editorische Unternehmen der Verlagsgeschichte ist die 2002 begonnene und auf 27 Bände konzipierte, textkritische und kommentierte Kölner Ausgabe der Werke Heinrich Bölls.
Weidermann wird von der Jury für sein 2008 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenes »Buch der verbrannten Bücher« ausgezeichnet sowie für seine fundierten Beiträge in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Verleihung des Preises findet am Sonntag, 25. Oktober 2009, von 10-11 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal) Greifswalderstraße 4, 12623 Berlin statt. Volker Weidermanns Laudator ist Helge Malchow, Verleger von Kiepenheuer & Witsch.
Der Tucholsky-Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Bisherige Preisträger waren u. a. Heribert Prantl, Konstantin Wecker, Daniela Dahn und Erich Kuby.
Die Begründung der Jury:
Mit seinem Buch über die Opfer der Bücherverbrennung gelingt Weidermann das Beste, was biografisches Erzählen bewirken kann: In 131 lebens- und werkgeschichtlichen Miniaturen lässt er die verfemten Autoren wieder lebendig werden und entreißt sie damit jener Vergessenheit, die Sinn und Zweck des nationalsozialistischen Autodafés gewesen ist. Größtes Verdienst des Buches sind Weidermanns Reflexionen aus dem Leben jener »verbrannten Dichter«, bei denen die Scheiterhaufen beinahe ganze Arbeit geleistet hätten – weil niemand sich mehr an sie und ihre Texte erinnert. Indem er nicht nur den großen, noch immer gelesenen Schriftstellern wie Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque oder Erich Kästner nachspürt, sondern auch den »sonderbaren, nie gehörten Namen« wie Christa Anita Brück oder Maria Leitner, liefert er zugleich ein verblüffend buntes, vielschichtiges Porträt des literarischen Feldes vor der Nazi-Zeit.
Ein umfangreiches Spezial zu Volker Weidermanns »Das Buch der verbrannten Bücher« finden Sie hier:
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