(openPR) Bereits seit Oktober 2008 zeichnete sich eine Trendwende am Immobilienmarkt ab. Nachdem in den letzten ca. 10 Jahren das Anbieter-Käuferverhältnis ausgewogen war, was gleichbleibende Preise bedeutete, zeigt sich jetzt ein leichter aber stetiger Anstieg in der Nachfrage. Mehr Anleger und Selbstnutzer zieht es zu den Immobilien hin. Deutlich erkennbar ist dies z.B. bei 1-Zi.-Appartements. Nachdem diese jahrelang eher schwierig zu verkaufen waren, herrscht jetzt mehr Interesse in diesem Marktsegment. Von einem Boom ist man noch weit entfernt, aber es gab eine Veränderung. Das ist natürlich auch verständlich, wenn man die aktuellen Anlagezinssätze betrachtet. Appartements bringen es durchaus auf effektive 5% und manchmal mehr. Die Marktveränderung sieht man auch bei den Eigentumswohnungen mit „kleinen Macken“. Während früher manchmal die dunkelbraune Holzdecke oder das grüne Bad ein k.o.-Kriterium darstellte, wird dies jetzt schon mal billigend in Kauf genommen, wenn der Rest stimmt. Hier gibt es folglich bei den Käufern eine höhere Toleranzgrenze, wohl auch wegen des etwas knapperen Angebotes. Ähnlich ist es bei den Hausverkäufen in München. Aussagen, wie „als ich zusagen wollte, war die Immobilie schon weg“ nehmen zu. Preiswerte Angebote findet man nach wie vor dann, wenn man den Münchner S-Bahnbereich verlässt, z.B. in Richtung Augsburg. Prognose für die nächsten 12 Monate: Das Angebot könnte sich weiter leicht verknappen bei tendenziell leicht steigenden Preisen.










