16.10.2009 - 11:27 - Medien & Telekommunikation
Babelsberg – Hollywood und zurück: Mainzer Übersetzungsbüro ConText adaptiert Drehbücher
Pressemitteilung von: ConText Übersetzer | Texter | Lektoren
Am Anfang ist das Wort: Bevor eine gute Idee oder ein ganzer Roman als veritabler Film über Leinwände und Mattscheiben flimmern kann, sind mindestens so viele Entwicklungsstadien notwendig wie bei einem Schmetterling. Eine besondere Rolle nimmt dabei das Drehbuch ein – die Übersetzung einer Textvorlage in die Sprache des Films und der Filmemacher. ConText in Mainz bietet mit seinen erfahrenen Autoren- und Übersetzerteams die Adaption von Drehbüchern auch in andere Sprachen an.
Im Film- und TV-Business ist Internationalität gefragt. Hollywood-Filme und US-Serien machen weltweit Kasse. Tschechische Kinderfilme und japanische Zeichentrickserien sind immer noch weltweit beliebt. Europäische Koproduktionen und Adaptionen erfolgreicher TV-Formate sind seit Jahren gang und gäbe. Neben fiktionalen Stoffen werden auch immer mehr Dokumentationen und Features sowie im kommerziellen Bereich Imagefilme und Werbespots international adaptiert, d. h. nicht nur übersetzt, sondern auch lokalisiert, also an die jeweiligen nationalen Gegebenheiten angepasst. Ganz klar, dass hier Sprachbarrieren überwunden werden müssen – nicht erst in der Synchronisation oder Untertitelung für das Publikum, sondern schon lange im Vorfeld der Produktion.
„Bei US-Blockbustern ist die Sache einfach“, so Johannes Molthan, Geschäftsführer und Inhaber von ConText Communication. „Romanvorlage, Drehbuch und die gesamte Produktion finden auf Englisch statt. Aber betrachtet man internationale Großprojekte wie die Verfilmung von Bestsellern wie „Der Name der Rose“, „Das Parfüm“, „Tintenherz“ oder auch „Die Vorleserin“, so müssen erst einmal die Romane übersetzt werden, und je nach der Sprache, in der es entsteht, auch das Drehbuch – allein damit es alle Beteiligten, vom vielleicht französischen Requisiteur über den deutschen Kameramann bis zu den US-Schauspielern, auch verstehen und es nicht zu Missverständnissen kommt.“
Filmisch denken – mehrsprachig
„Bei vielen Projekten, insbesondere wenn es nicht gerade um die Adaption von Historien- oder Fantasy-Stoffen geht, müssen Drehbuch-Autoren und -Übersetzer nicht nur „filmisch“ denken und schreiben, sondern auch ihre jeweilige Zielgruppe fest im Blick haben. Soll ein Film ein internationales Publikum ansprechen, müssen Anspielungen auf allzu regionale Gegebenheiten meist entfallen. Was aber, wenn gerade diese das Thema des Films sind oder verschiedene Dialekte z. B. soziographische Unterschiede markieren? Bei der Adaption eines Drehbuchs, eines Treatments oder einer Story-Line, die das Projekt in wenigen Sätzen umreißen, kommt es dann darauf an, hierfür Entsprechungen zu finden, die weltweit verstanden werden – oder auch nur in einem speziellen Land und in dessen Sprache“, so Johannes Molthan weiter.
Ob es dabei um Remakes oder Adaptionen erfolgreicher europäischer Filme wie „Drei Männer und ein Baby“ oder „Bella Martha“ geht, wie sie die Amerikaner gerne drehen, oder um den erstmaligen Verkauf von Filmrechten ins Ausland, ein Drehbuch muss sich immer an den Gegebenheiten des Ziellandes orientieren – von der Handlung, den Personen und dem Setting bis zur äußeren Form des Manuskripts, die sich trotz internationaler Standards von Land zu Land durchaus unterscheiden kann.
Die besondere Herausforderung für Übersetzer besteht darin, immer den richtigen Ton zu treffen, von einem eventuellen Erzähler bis zum Tonfall der Figuren, die auch in der Zielsprache stimmig und handlungstragend erscheinen müssen. Emotionale Charaktere müssen auch in der Fremdsprache entsprechend agieren und sprechen, sachliche oder zurückhaltende Personen müssen das passende Vokabular verwenden, damit sie glaubwürdig bleiben.
Erfahrung und fachliches Know-how
Die Übersetzer, Texter und Lektoren von ConText in Mainz blicken auf 20 Jahre Erfahrung zurück und nähern sich zu übersetzenden Projekten im Film- und TV-Bereich mit ausgesprochenem Fingerspitzengefühl. Erst nach der gründlichen Durchsicht des Werkes und einer kurzen Analyse der Erzähl- und Handlungsstruktur unter Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten der handelnden Personen wird der Text in Angriff genommen. So muss etwa bei Dialektsprechern ermittelt werden, welche Mundart in der Fremdsprache ähnliche Konnotationen hervorruft wie der im Basistext gewählte Dialekt. Die etwas „rustikal“ wirkende schottische Variante des Englischen eignet sich beispielsweise recht gut, um bayerische Dialekte wiederzugeben. Das Saarländische kann im Dialekt der West Midlands eine Parallele finden. Auch andere Varianten wie die Jugendsprache, Slangausdrücke oder Fachsprachen, z. B. von Medizinern, Apothekern oder Juristen, die im Film auftreten, werden von ConText mit der erforderlichen Präzision übersetzt.
Johannes Molthan arbeitet auch mit erfahrenen Lektoren und Dramaturgen zusammen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, Exposés und Analysen zu erstellen, die Produzenten und Koproduzenten, TV-Sendern, Filmförderungsanstalten und anderen als Entscheidungsgrundlage für das Engagement an einem Projekt dienen. Bei Bedarf prüfen die Übersetzer, Texter und Lektoren von ConText auch die Verfügbarkeit von Verfilmungsrechten oder lassen Bedarfs- bzw. Marktanalysen erstellen, die schon im Vorfeld abklären, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Drehbuch in einer bestimmten Sprache zu erstellen und anzubieten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ConText Communication Rheinkastell
Übersetzer | Texter | Lektoren
Hindenburgstraße 10
55118 Mainz
Telefon: 0 61 31 / 55 434-0
E-Mail: welcome (at) context-friends.de
Internet: www.context-friends.de
ConText ist ein international tätiges Dienstleistungsunternehmen für Text-, Sprach- und Lektoratsaufgaben. Zu den angebotenen Leistungen gehören Übersetzungen in alle Weltsprachen, Software- und Webseiten-Lokalisierung, Terminologieverwaltung und multilinguales Desktop-Publishing sowie Sprachentraining für Unternehmen. ConText betreut Kunden aus den Bereichen Automobil, Konsumgüter, Maschinen- und Gerätebau, Finanzwesen, Travel & Tourism, Medizintechnik, Informationstechnologie, Health Care sowie Forschung & Lehre. Weitere Informationen unter www.context-friends.de.
Im Film- und TV-Business ist Internationalität gefragt. Hollywood-Filme und US-Serien machen weltweit Kasse. Tschechische Kinderfilme und japanische Zeichentrickserien sind immer noch weltweit beliebt. Europäische Koproduktionen und Adaptionen erfolgreicher TV-Formate sind seit Jahren gang und gäbe. Neben fiktionalen Stoffen werden auch immer mehr Dokumentationen und Features sowie im kommerziellen Bereich Imagefilme und Werbespots international adaptiert, d. h. nicht nur übersetzt, sondern auch lokalisiert, also an die jeweiligen nationalen Gegebenheiten angepasst. Ganz klar, dass hier Sprachbarrieren überwunden werden müssen – nicht erst in der Synchronisation oder Untertitelung für das Publikum, sondern schon lange im Vorfeld der Produktion.
„Bei US-Blockbustern ist die Sache einfach“, so Johannes Molthan, Geschäftsführer und Inhaber von ConText Communication. „Romanvorlage, Drehbuch und die gesamte Produktion finden auf Englisch statt. Aber betrachtet man internationale Großprojekte wie die Verfilmung von Bestsellern wie „Der Name der Rose“, „Das Parfüm“, „Tintenherz“ oder auch „Die Vorleserin“, so müssen erst einmal die Romane übersetzt werden, und je nach der Sprache, in der es entsteht, auch das Drehbuch – allein damit es alle Beteiligten, vom vielleicht französischen Requisiteur über den deutschen Kameramann bis zu den US-Schauspielern, auch verstehen und es nicht zu Missverständnissen kommt.“
Filmisch denken – mehrsprachig
„Bei vielen Projekten, insbesondere wenn es nicht gerade um die Adaption von Historien- oder Fantasy-Stoffen geht, müssen Drehbuch-Autoren und -Übersetzer nicht nur „filmisch“ denken und schreiben, sondern auch ihre jeweilige Zielgruppe fest im Blick haben. Soll ein Film ein internationales Publikum ansprechen, müssen Anspielungen auf allzu regionale Gegebenheiten meist entfallen. Was aber, wenn gerade diese das Thema des Films sind oder verschiedene Dialekte z. B. soziographische Unterschiede markieren? Bei der Adaption eines Drehbuchs, eines Treatments oder einer Story-Line, die das Projekt in wenigen Sätzen umreißen, kommt es dann darauf an, hierfür Entsprechungen zu finden, die weltweit verstanden werden – oder auch nur in einem speziellen Land und in dessen Sprache“, so Johannes Molthan weiter.
Ob es dabei um Remakes oder Adaptionen erfolgreicher europäischer Filme wie „Drei Männer und ein Baby“ oder „Bella Martha“ geht, wie sie die Amerikaner gerne drehen, oder um den erstmaligen Verkauf von Filmrechten ins Ausland, ein Drehbuch muss sich immer an den Gegebenheiten des Ziellandes orientieren – von der Handlung, den Personen und dem Setting bis zur äußeren Form des Manuskripts, die sich trotz internationaler Standards von Land zu Land durchaus unterscheiden kann.
Die besondere Herausforderung für Übersetzer besteht darin, immer den richtigen Ton zu treffen, von einem eventuellen Erzähler bis zum Tonfall der Figuren, die auch in der Zielsprache stimmig und handlungstragend erscheinen müssen. Emotionale Charaktere müssen auch in der Fremdsprache entsprechend agieren und sprechen, sachliche oder zurückhaltende Personen müssen das passende Vokabular verwenden, damit sie glaubwürdig bleiben.
Erfahrung und fachliches Know-how
Die Übersetzer, Texter und Lektoren von ConText in Mainz blicken auf 20 Jahre Erfahrung zurück und nähern sich zu übersetzenden Projekten im Film- und TV-Bereich mit ausgesprochenem Fingerspitzengefühl. Erst nach der gründlichen Durchsicht des Werkes und einer kurzen Analyse der Erzähl- und Handlungsstruktur unter Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten der handelnden Personen wird der Text in Angriff genommen. So muss etwa bei Dialektsprechern ermittelt werden, welche Mundart in der Fremdsprache ähnliche Konnotationen hervorruft wie der im Basistext gewählte Dialekt. Die etwas „rustikal“ wirkende schottische Variante des Englischen eignet sich beispielsweise recht gut, um bayerische Dialekte wiederzugeben. Das Saarländische kann im Dialekt der West Midlands eine Parallele finden. Auch andere Varianten wie die Jugendsprache, Slangausdrücke oder Fachsprachen, z. B. von Medizinern, Apothekern oder Juristen, die im Film auftreten, werden von ConText mit der erforderlichen Präzision übersetzt.
Johannes Molthan arbeitet auch mit erfahrenen Lektoren und Dramaturgen zusammen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, Exposés und Analysen zu erstellen, die Produzenten und Koproduzenten, TV-Sendern, Filmförderungsanstalten und anderen als Entscheidungsgrundlage für das Engagement an einem Projekt dienen. Bei Bedarf prüfen die Übersetzer, Texter und Lektoren von ConText auch die Verfügbarkeit von Verfilmungsrechten oder lassen Bedarfs- bzw. Marktanalysen erstellen, die schon im Vorfeld abklären, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Drehbuch in einer bestimmten Sprache zu erstellen und anzubieten.
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