Altersvorsorge: Die Wahrheit über Riesterrente & Co. Warum viele Vorsorgesparer zu unrecht verunsichert sind

Pressemitteilung von: Karl-Heinz Herrmann, Steuerberatersozietät J. Vilsmeier & K.-H. Herrmann

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Walter Riester: Pflichtlektüre für alle die sich mit Altersvorsorge beschäftigen. Basisliteratur und Nachschlagewerk für Altersvorsorgexperten und Ratgeber für Vorsorgesparer.
Dingolfing, 14.10.2009: Mit der gesetzlichen Altersrente werden auch in Zukunft noch viele Bundesbürger den größten Teil Ihrer Alterseinkünfte bestreiten. Gerade die jüngste Finanzmarktkrise zeigte, wie immun das Umlageverfahren der gesetzlichen Rentenversicherung gegen Kapitalmarktschwankungen ist. Doch jede Medaille hat zwei Seiten. Die Kehrseite dieser Medaille zeigt die Verwundbarkeit der gesetzlichen Rentenversicherung bei gravierenden Veränderungen in der Altersstruktur der Versicherten.
Während sich seit 1960 der Anteil der 20-64jährigen nur unwesentlich auf zuletzt rd. 61 % erhöht hat, stieg der Anteil der über 65jährigen innerhalb der letzten 50 Jahre von 12 auf rd. 21 %. Allein bis 2030 wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes der Bevölkerungsanteil im Alter von 65+ auf 29 % ansteigen, während gleichzeitig die Altersgruppe der 21-64jährigen auf 55 % sinken wird.
Hieraus lässt sich leicht errechnen, dass entweder die zukünftigen Renten deutlich sinken müssen oder, dass die zukünftige Beitragsbelastung gravierend ansteigen müsste damit das Umlageverfahren nicht ins Stocken gerät. Verstärkt wird dies durch die erfreuliche Tatsache, dass die durchschnittliche Lebenserwartung weiter steigt. So kann ein heute 60 jähriger Mann bereits mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von rd. 81 Jahren rechnen, Frauen sogar mit 85 Jahren. Finanziell ist dies ein Fiasko, wollen doch die Bürger weiterhin möglichst früh in Rente gehen. An dieser Stelle drehen wir uns bereits im Kreis. Alle wollen eine auskömmliche Rente, doch wer soll das bezahlen - lebenslang? Ein Dilemma, welches die politisch Verantwortlichen (eigentlich) bereits gut gelöst haben. Doch sie haben es so gut gelöst, dass es von einer breiten Bevölkerungsschicht nicht wahrgenommen (verminderte Rentenanpassung) oder abgelehnt (Rente mit 67) wird. Mit der fatalen Folge, dass die zusätzliche Altersvorsorge nicht zielgerichtet erfolgt.
Denn die meisten Menschen denken beim Thema Altersvorsorge nur an Kapitalanlageprodukte. Die wenigsten differenzieren und denken auch an Risikovorsorgeprodukte. Und wo bitte schön liegt der Unterschied? Das ist ganz einfach, erklärt Karl-Heinz Herrmann, Autor des neu erschienenen Buches „Riester-, Eichel- oder Rüruprente?“. Kapitalanlageprodukte dienen vorrangig der sicheren und rentablen Anlage oder Ansammlung von Vermögen. Im Ruhestand sollen sie möglichst gleichbleibende oder steigende Rückflüsse ermöglichen. Doch Kapitalanlageprodukte haben einen Haken. Sie können die Altersrückflüsse nur solange darstellen bis das angesammelte Vermögen aufgezehrt ist. Und dann ist Schluss mit der selbst finanzierten Rente. Wehe dem der länger lebt als ursprünglich erwartet… Dagegen haben Risikovorsorgeprodukte das vorrangige Ziel eine lebenslange Rente zu leisten, egal wie alt man wird. Doch auch Risikovorsorgeprodukte haben einen Haken. Bei einem vorzeitigen Ableben können – ebenso wie bei der gesetzlichen Rente – die nicht verbrauchten Beiträge i. d. R. nicht vererbt werden. Um diesen Zielkonflikt zu lösen, so Karl-Heinz Herrmann, ist beim Thema Altersvorsorge die zentrale Frage zu klären, ob die monatlichen Alterseinkünfte die späteren Lebenshaltungskosten übersteigen oder nicht. Doch machen wir uns nichts vor. Bei einem sehr großen Teil der Bevölkerung lässt sich bereits heute ohne großen Aufwand ermitteln, dass die monatlichen Altersbezüge nicht ausreichen werden um den Lebensstandard wie gewohnt zu halten. Es macht folglich keinen Sinn, sich ausschließlich auf Kapitalanlageprodukte zu konzentrieren solange eine Versorgungslücke droht. Spätestens unter diesem Gesichtspunkt geht kein Weg mehr vorbei an den staatlich geförderten Altersvorsorgewegen. Denn nur auf diesen Wegen kann die höchste Rentenzahlung erzielt werden. Lebenslang. Das ist die Wahrheit. Fraglich ist letztlich nur noch, welcher Weg der Effektivste ist. Riesterrente, Eichelrente oder Rüruprente? Antworten finden Sie in dem seit kurzem im BoD-Verlag erschienenen Basiswerk zur Altersvorsorge „Riester-, Eichel- oder Rüruprente?“.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Steuerberatersozietät J. Vilsmeier & K.-H. Herrmann
Obere Stadt 46, 84130 Dingolfing
08731-4500
www.vilsmeier-herrmann.de
Pressekontakt:
Karl-Heinz Herrmann, Steuerberater

Die Kanzlei beschäftigt sich mit der Beratung von KMU, Arbeitnehmer, Kapitalanlager und Senioren. Ferner mit der Beratung auf dem Gebiet des Internationalen Steuerrechts.
Karl-Heinz Herrmann ist Dozent zum Thema Altersvorsorge u.a. an der Sparkassenakademie Bayern.

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