(openPR) Als Folge einer Krebserkrankung kommt es häufig zu Ernährungsproblemen, ausgelöst durch die Erkrankung selbst oder als Nebenwirkung der Therapie. Beim Patientenseminar in Haus LebensWert am Donnerstag, dem 22.10.2009, um 17 Uhr erklärt Diätassistentin Gisela Kremer, worauf Krebspatienten achten sollten und was sie tun können, um über die Ernährung ihr Immunsystem zu stärken.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Krebspatienten, die Probleme mit der Ernährung haben, steht Gisela Kremer beratend zur Seite. Die ausgebildete Diätassistentin arbeitet seit 1981 im Klinikum und hat bis 1993 primär in der Klinik I für Innere Medizin onkologische Patienten betreut. Inzwischen bietet sie ehrenamtlich entsprechende Beratungen auch über den Verein LebensWert an.
Ernährungsprobleme treten häufig im Zusammenhang mit einer Chemotherapie oder Strahlentherapie auf; bei Patienten mit einer Krebserkrankung des Magen-Darmtraktes oder der Bauchspeicheldrüse kommt es sogar regelmäßig zu Ernährungsproblemen. So kann es zu Geschmacksstörungen kommen, aber auch zu Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit, so dass eine normale Nahrungsaufnahme kaum mehr möglich ist. Viele Patienten brauchen in einer solchen Situation gezielt Hilfe, damit sie sich weiterhin adäquat ernähren können und sich der Gewichtsverlust in Grenzen hält. Was konkret zu tun ist, ist von Fall zu Fall verschieden und bedarf einer individuellen Beratung. Gisela Kremer erklärt, wie man mit den Geschmacksstörungen umgehen oder mehr Kalorien in der Nahrung unterbringen kann und wann Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind.





