(openPR) Rentner, die ansonsten gesund sind, gehören nicht zu den Risikogruppen mit Priorität. Hintergrund sind Hinweise, dass Personen, die vor 1950 geboren wurden, zumindest teilweise immun gegen das neue Grippevirus sind.
Weltweit erkranken vor allem junge Erwachsene und Kleinkinder unter 2 Jahren. Personen jeden Alters mit einer Vorerkrankung haben ein 4 bis 13-fach erhöhtes Risiko wegen einer Influenza A/(H1N1)v im Krankenhaus behandelt zu werden oder daran zu sterben.
Die Website Impfen-ab-50.de rät Senioren:
- Lassen Sie sich JETZT die jährliche Grippeimpfung geben, wenn Sie 60 Jahre oder älter sind, oder zu einer der Risikogruppen gehören.
- Lassen Sie dabei JETZT prüfen, ob Sie gegen Pneumokokken geimpft werden sollten. Aus historischen Quellen weiß man, dass viele Grippetote an Lungenentzündung durch Pneumokokken starben.
- Achten Sie WEITERHIN auf häufiges Händewaschen und andere Maßnahmen, um keine Viren weiter zu geben.
Wenn in wenigen Wochen der Impfstoff gegen die "Schweinegrippe" verfügbar ist, lassen Sie sich impfen,
- wenn Sie im Gesundheitsdienst oder der Wohlfahrtspflege beschäftigt sind und Kontakt zu Patienten oder ansteckendem Material haben.
- wenn Sie an einer chronischen Grundkrankheit leiden (zum Beispiel: chronische Krankheiten der Atmungsorgane, chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Malignome, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten, neurologische und neuromuskuläre Grundkrankheiten, angeborene oder erworbene Immundefekte mit T- oder B-zellulärer Restfunktion, HIV-Infektion).
Schwangere und Wöchnerinnen gehören übrigens auch zur ersten Impfwelle. Haben Sie es bis Ende Oktober nicht geschafft, sich gegen die jährliche Grippe (und Pneumokokken) impfen zu lassen, ist es sinnvoller, den Pandemie-Impfstoff einzeln zu impfen, Notfalls geht aber auch gleichzeitig.





