13.10.2009 - 09:37 - Energie & Umwelt
Holzindustrie freut sich über größten FSC-Forstbetrieb in Süd-Deutschland - Heilbronn ausgezeichnet
Pressemitteilung von: FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Freiburg, 12.10.2009: Am 08.10.2009 wurde das FSC-Zertifikat für den Landkreis Heilbronn durch den FSC-Vorsitzenden Prof. Erwin Hussendörfer an den ersten Landesbeamten des Landkreises Heilbronn, Herrn Lutz Mai übergeben. „Das Landratsamt Heilbronn gehört mit 70.000 fm FSC-Holz/Jahr nun zu den größten FSC-Anbietern von Holz im süddeutschen Raum“, freute sich der erste Landesbeamte bei der Zertifikatsübergabe. „Wir wollen mit der FSC-Zertifzierung die bestmögliche Vermarktung haben für unser Holz“ so Mai.
Auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Zertifizierung im Landkreis und Bürgermeister der Stadt Löwenstein, Klaus Schifferer betonte diese betriebswirtschaftliche Motivation für FSC. „Mit der FSC-Zertifizierung können wir die Vermarktungsmöglichkeiten für unser Holz bei vertretbarem Aufwand erweitern (…). Erste Kontakte mit Alt- und Neukunden bestätigen diese strategische Ausrichtung“ so Schifferer. Er betonte auch, dass der Unmut von Seiten der Behörden und des Waldbesitzerverbandes in Baden-Württemberg, ihn eher noch in seiner Entscheidung für den FSC bestätigt hat.
Auch der Sägewerksbesitzer und Holzhändler Ulrich Scheuer-Häberlein betonte den Vermarktungsaspekt. Er berichtete konkret von Kundenanfragen aus Asien, die auf dem FSC-Zertifikat bestehen würden. In diesen, wie in vielen anderen Exportmärkten scheinen andere Holzzertifikate nicht akzeptiert zu werden. Auch Andreas Back von der Hornbach Baumarkt AG und Steffen Schnitzer von der Firma Cartondruck freuten sich über die zusätzlichen 70.000 fm FSC-Holz, die künftig auch in Ihren Unternehmen verarbeitet bzw. gehandelt werden.
Derzeit sind knapp 5% der Waldfläche in Deutschland nach FSC zertifiziert. Die beteiligten Kommunalvertreter nannten das bei der Zertifikatsübergabe einen Vorteil in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit. Damit sei es möglich, sich von anderen Waldbesitzern abzuheben. Überhaupt scheint die FSC-Zertifizierung für den Kommunalwald besonders interessant zu sein: über 60% der FSC-Waldfläche in Deutschland sind im kommunalen Besitz.
Hussendörfer begründete dies u.a. mit der breiten Akzeptanz der FSC-Zertifizierung auch bei denjenigen gesellschaftlichen Gruppierungen, die sich häufig kritisch mit der Nutzung von Wäldern auseinandersetzen, wie beispielsweise Naturschutzorganisationen. Neben diesem Imageaspekt sah aber auch er die Hauptmotivation für eine FSC-Zertifzierung von Kommunen in der Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Forest Stewardship Council (FSC)
Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Öffentlichkeitsarbeit, Mitglieder- und Projektbetreuung
Postfach 58 10
79026 Freiburg
Germany
Tel: +49 761 38653-55
Fax: +49 761 38653-79

www.fsc-deutschland.de
FSC – Dem Wald zuliebe
Wälder liegen dem Forest Stewardship Council (FSC) am Herzen. Deswegen setzt er sich auf globaler Ebene für ihre nachhaltige Bewirtschaftung ein.
FSC verhindert Raubbau, schützt seltene Arten und beugt Menschenrechtsverletzungen vor – das gilt, egal ob das Holz aus tropischen oder heimischen Wäldern stammt.
Grundlage des FSC ist die Zertifizierung von Wäldern nach weltweit einheitlichen Kriterien, die die Basis für die Arbeit der Förster bilden. In seinen Kriterien berücksichtigt der FSC gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen an die Ressource Wald. Jährliche Kontrollen aller zertifizierten Betriebe sowohl im Wald als auch in den nachgelagerten Industrien sorgen für ein höchstes Maß an Glaubwürdigkeit und Transparenz. Deswegen wird der FSC als einziges Waldzertifizierungssystem sowohl von Umwelt- und Sozialverbänden als auch der Forst- und Holzindustrie unterstützt. FSC-zertifizierte Produkte sind im Handel am FSC-Label zu erkennen.
Weltweit sind über 115 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert, in Deutschland sind es knapp 500.000 Hektar Wald.
Die FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. setzt die Arbeit des FSC auf nationaler Ebene um. In deutschen Wäldern steht der FSC u.a. für eine Waldwirtschaft ohne Chemie und Kahlschläge, für die Mehrung natürlicher Mischwälder, für den Schutz seltener Arten und Ökosysteme und für faire Entlohnung.
Auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Zertifizierung im Landkreis und Bürgermeister der Stadt Löwenstein, Klaus Schifferer betonte diese betriebswirtschaftliche Motivation für FSC. „Mit der FSC-Zertifizierung können wir die Vermarktungsmöglichkeiten für unser Holz bei vertretbarem Aufwand erweitern (…). Erste Kontakte mit Alt- und Neukunden bestätigen diese strategische Ausrichtung“ so Schifferer. Er betonte auch, dass der Unmut von Seiten der Behörden und des Waldbesitzerverbandes in Baden-Württemberg, ihn eher noch in seiner Entscheidung für den FSC bestätigt hat.
Auch der Sägewerksbesitzer und Holzhändler Ulrich Scheuer-Häberlein betonte den Vermarktungsaspekt. Er berichtete konkret von Kundenanfragen aus Asien, die auf dem FSC-Zertifikat bestehen würden. In diesen, wie in vielen anderen Exportmärkten scheinen andere Holzzertifikate nicht akzeptiert zu werden. Auch Andreas Back von der Hornbach Baumarkt AG und Steffen Schnitzer von der Firma Cartondruck freuten sich über die zusätzlichen 70.000 fm FSC-Holz, die künftig auch in Ihren Unternehmen verarbeitet bzw. gehandelt werden.
Derzeit sind knapp 5% der Waldfläche in Deutschland nach FSC zertifiziert. Die beteiligten Kommunalvertreter nannten das bei der Zertifikatsübergabe einen Vorteil in Bezug auf Öffentlichkeitsarbeit. Damit sei es möglich, sich von anderen Waldbesitzern abzuheben. Überhaupt scheint die FSC-Zertifizierung für den Kommunalwald besonders interessant zu sein: über 60% der FSC-Waldfläche in Deutschland sind im kommunalen Besitz.
Hussendörfer begründete dies u.a. mit der breiten Akzeptanz der FSC-Zertifizierung auch bei denjenigen gesellschaftlichen Gruppierungen, die sich häufig kritisch mit der Nutzung von Wäldern auseinandersetzen, wie beispielsweise Naturschutzorganisationen. Neben diesem Imageaspekt sah aber auch er die Hauptmotivation für eine FSC-Zertifzierung von Kommunen in der Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Forest Stewardship Council (FSC)
Arbeitsgruppe Deutschland e.V.
Öffentlichkeitsarbeit, Mitglieder- und Projektbetreuung
Postfach 58 10
79026 Freiburg
Germany
Tel: +49 761 38653-55
Fax: +49 761 38653-79
www.fsc-deutschland.de
FSC – Dem Wald zuliebe
Wälder liegen dem Forest Stewardship Council (FSC) am Herzen. Deswegen setzt er sich auf globaler Ebene für ihre nachhaltige Bewirtschaftung ein.
FSC verhindert Raubbau, schützt seltene Arten und beugt Menschenrechtsverletzungen vor – das gilt, egal ob das Holz aus tropischen oder heimischen Wäldern stammt.
Grundlage des FSC ist die Zertifizierung von Wäldern nach weltweit einheitlichen Kriterien, die die Basis für die Arbeit der Förster bilden. In seinen Kriterien berücksichtigt der FSC gleichermaßen ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen an die Ressource Wald. Jährliche Kontrollen aller zertifizierten Betriebe sowohl im Wald als auch in den nachgelagerten Industrien sorgen für ein höchstes Maß an Glaubwürdigkeit und Transparenz. Deswegen wird der FSC als einziges Waldzertifizierungssystem sowohl von Umwelt- und Sozialverbänden als auch der Forst- und Holzindustrie unterstützt. FSC-zertifizierte Produkte sind im Handel am FSC-Label zu erkennen.
Weltweit sind über 115 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert, in Deutschland sind es knapp 500.000 Hektar Wald.
Die FSC Arbeitsgruppe Deutschland e.V. setzt die Arbeit des FSC auf nationaler Ebene um. In deutschen Wäldern steht der FSC u.a. für eine Waldwirtschaft ohne Chemie und Kahlschläge, für die Mehrung natürlicher Mischwälder, für den Schutz seltener Arten und Ökosysteme und für faire Entlohnung.
News-ID: 359429 • Views: 441
Schlagwörter
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© openPR 2011 | Impressum




