07.10.2009 - 08:36 - Kunst & Kultur
Idealisten in der Hexenküche
Pressemitteilung von: Westfalen Winds
„Westfalen Winds“ begeisterte das Publikum beim Familienkonzert in Arnsberg – Publikum erlebt eine Traumreise
Zum zweiten Mal gastierte das überregionale Blasorchester Westfalen Winds unter dem Motto „Klangkaffee“ im sauerländischen Arnsberg. Dabei wurde das Konzept vom Publikum gerne angenommen, einen Wochenendausflug sowohl mit Musik als auch mit Kaffee und Kuchen zu verbinden. In der Pause konnte man nämlich das zuvor Gehörte gemütlich bei einem Plausch diskutieren.
Zu diesem Zeitpunkt waren gerade die beiden anspruchsvollen Werke gespielt, die das Orchester auch im nächsten Jahr beim 12. Internationalen Blasorchesterwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva del Garda in der Höchststufe präsentieren wird. Mit dem Wahlstück „The Undanced Ballet“ des Ungarn Frigyes Hidas eröffnete das Ensemble unter Leitung von Uli Schmidt das Konzert. Was folgte, wird das Pflichtwerk im kommenden Frühjahr sein: „Armageddon“ von Hardy Mertens. Die musikalische Umsetzung der Offenbarung des Johannes aus der Bibel ist aber ein alter Bekannter des Orchesters: Bereits 2001 bei der Teilnahme am Bundesmusikfest in Friedrichshafen war es von der Jury gefordert. „Es ist bei einem solch komplexen Werk schon sehr hilfreich, nicht komplett wieder bei Null anfangen zu müssen.“, freut sich Schmidt – auch wenn seitdem viele neue Mitspieler hinzugekommen sind. Dass das Publikum komplett im Bann des Orchesters stand, zeigte der Satz „The Complete Silence“. Aus dem vorherigen Getöse des Tutti blieb nur noch eine leise Trommel übrig, die den Herzschlag nach dem Jüngsten Gericht symbolisierte. In dieser Situation hätte man eine Stecknadel fallen hören können.
Nach der Pause ging mit der Thematik des „Idealismus“ weiter, unter der das Konzert stand. Zeigte sich dieser bislang im Kampf zwischen „Gut und Böse“, verlagerte es sich nun auf die Idealisten selbst. Zunächst ehrte Timothy Mahrs Komposition „Everyday Hero“ die ganz normalen Helden des Alltags, denen man real auf Schritt und Tritt begegnen kann. Fiktive Helden hingegen waren diejenigen, die sich anschlossen. Thiemo Kraas’ „Traummaschine“ entführte die Zuhörer in die Welt der mutigen Ritter, bösen Hexen und gruseligen Gespenster. Nach der Premiere vor einem halben Jahr im Rahmen eines Kinderkonzerts im Theater Duisburg wurde es nun in der Heimatstadt des 24-Jährigen aufgeführt. Sein bereits drittes Werk hat er eigens im Auftrag von Westfalen Winds geschrieben und ist dem Orchester gewidmet. Aber bereits mit seinem Opus 2 „Imagasy“ hat Kraas auf sich aufmerksam gemacht, als er damit 2003 mit einem 2. Platz beim Wettbewerb „Jugend komponiert“ eine Auszeichnung erhielt.
Im Mittelpunkt stand der verrückte Erfinder Professor Träumli, der durch eine Traummaschine ins Mittelalter katapultiert worden war. Zusammen mit seinem Assistenten Tollpi nahm er an der Tafelrunde teil, erblickte eine wunderhübsche Prinzessin und musste anschließend vor einem Gespenst aus der Hexenküche fliehen. Die musikalische Darbietung ging dabei Hand in Hand mit der Erzählung, die wie in Duisburg von der Schauspielerin Anna-Maria Wasserberg übernommen wurde. „Man konnte regelrecht beobachten, wie nicht nur die Kinder ihre Augen schlossen und in ihrer Phantasie dem Geschehen Bilder gaben.“, schilderte Schmidt seine Beobachtungen.
Mit „Superman“ betrat schließlich ein weiterer Held die Bühne, den man schon von der Leinwand kennt. In der Filmmusik von John Williams wurde das Comic- und Kinoidol zum Leben erweckt. Sehr zur Begeisterung des Publikums, das nämlich nach einer Zugabe verlangte. Und selbst hier entsprach die Musik der Thematik: Supermans Kollege „Batman“ sorgte für den Abschluss eines „leckeren“ und „idealen“ Nachmittags.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Westfalen Winds e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julian Aubke
Max-Joseph-Straße 3
69126 Heidelberg
06221 7273070

www.westfalen-winds.de
Westfalen Winds e.V. ist ein sinfonisches Blasorchester, das mit Unterstützung der Musikschule des Hochsauerlandkreises 1996 ins Leben gerufen wurde. Der Verein bietet ambitionierten Amateuren bis hin zu professionellen Musikern die Möglichkeit, auf sehr hohem Niveau zu musizieren.
Das Orchester arbeitet projektbezogen für Konzerte, Wettbewerbe und Workshops. Die Projekte bestehen aus regelmäßigen Wochenend-Probenphasen, meist im sauerländischen Bad Fredeburg, bei denen die intensive Vorbereitung auf die Auftritte stattfindet.
Die Organisation von Westfalen Winds liegt in der Hand der Musiker selbst. Dafür übernehmen neben dem gewählten Vorstand auch die Registerführer der einzelnen Instrumentengruppen die vielen verschiedenen Aufgaben der Orchesterverwaltung eigenverantwortlich. Das Ensemble finanziert sich aus den Beiträgen der Mitglieder und aus Konzerteinnahmen selbst.
Das Repertoire von Westfalen Winds umfasst in erster Linie Originalkompositionen (u.a. Uraufführungen) für sinfonisches Blasorchester. Aber auch Bearbeitungen von Werken verschiedenster Stilrichtungen werden von Westfalen Winds interpretiert. Themenkonzerte wie „Amerika im 20. Jahrhundert“ oder „Zauberer und Magie“ spiegeln das künstlerische Repertoire des Orchesters wider.
Mit Magie hatte auch das Kinderkonzert im Theater Duisburg zu tun. Engagiert vom Intendanten der Duisburger Sinfoniker, präsentierte Westfalen Winds im März 2009 ein Konzert zum Mitmachen. Kinder und Jugendliche erhielten die Gelegenheit, ein Orchester mit all den verschiedenen Instrumenten aus nächster Nähe kennen zu lernen. Unterstützung erhielten sie dabei von einem Magier und einer Fee. Weltpremiere feierte dort auch die Traummaschine, eine märchenhafte Komposition von Thiemo Kraas, die von Westfalen Winds in Auftrag gegeben wurde.
Die letzte Wettbewerbsluft schnupperte das Orchester 2002. Beim Wertungsspiel in Bruchsal erzielte das Ensemble in der Höchststufe das Prädikat „ausgezeichnet“, mit dem es bereits ein Jahr zuvor beim Bundesmusikfest in Friedrichshafen geehrt wurde.
Daneben arbeitete das Orchester bereits mit namhaften Solisten und Dirigenten zusammen, z.B. Olaf Ott (Soloposaunist Berliner Philharmoniker), Stefan Dohr (Solohornist Berliner Philharmoniker), Walter Ratzek (Leiter Musikkorps der Bundeswehr), Pierre Kuijpers (Chefdirigent Koninklijke Militaire Kapel a.D.), Herrmann Bäumer (GMD Osnabrück).
Den letzten Höhepunkt im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit stellte ein Dirigenten-Workshop im Juni 2007 unter der Leitung von Prof. Maurice Hamers (damaliger Lehrstuhlinhaber für Blasorchesterdirigat an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg) dar.
Zum zweiten Mal gastierte das überregionale Blasorchester Westfalen Winds unter dem Motto „Klangkaffee“ im sauerländischen Arnsberg. Dabei wurde das Konzept vom Publikum gerne angenommen, einen Wochenendausflug sowohl mit Musik als auch mit Kaffee und Kuchen zu verbinden. In der Pause konnte man nämlich das zuvor Gehörte gemütlich bei einem Plausch diskutieren.
Zu diesem Zeitpunkt waren gerade die beiden anspruchsvollen Werke gespielt, die das Orchester auch im nächsten Jahr beim 12. Internationalen Blasorchesterwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva del Garda in der Höchststufe präsentieren wird. Mit dem Wahlstück „The Undanced Ballet“ des Ungarn Frigyes Hidas eröffnete das Ensemble unter Leitung von Uli Schmidt das Konzert. Was folgte, wird das Pflichtwerk im kommenden Frühjahr sein: „Armageddon“ von Hardy Mertens. Die musikalische Umsetzung der Offenbarung des Johannes aus der Bibel ist aber ein alter Bekannter des Orchesters: Bereits 2001 bei der Teilnahme am Bundesmusikfest in Friedrichshafen war es von der Jury gefordert. „Es ist bei einem solch komplexen Werk schon sehr hilfreich, nicht komplett wieder bei Null anfangen zu müssen.“, freut sich Schmidt – auch wenn seitdem viele neue Mitspieler hinzugekommen sind. Dass das Publikum komplett im Bann des Orchesters stand, zeigte der Satz „The Complete Silence“. Aus dem vorherigen Getöse des Tutti blieb nur noch eine leise Trommel übrig, die den Herzschlag nach dem Jüngsten Gericht symbolisierte. In dieser Situation hätte man eine Stecknadel fallen hören können.
Im Mittelpunkt stand der verrückte Erfinder Professor Träumli, der durch eine Traummaschine ins Mittelalter katapultiert worden war. Zusammen mit seinem Assistenten Tollpi nahm er an der Tafelrunde teil, erblickte eine wunderhübsche Prinzessin und musste anschließend vor einem Gespenst aus der Hexenküche fliehen. Die musikalische Darbietung ging dabei Hand in Hand mit der Erzählung, die wie in Duisburg von der Schauspielerin Anna-Maria Wasserberg übernommen wurde. „Man konnte regelrecht beobachten, wie nicht nur die Kinder ihre Augen schlossen und in ihrer Phantasie dem Geschehen Bilder gaben.“, schilderte Schmidt seine Beobachtungen.
Mit „Superman“ betrat schließlich ein weiterer Held die Bühne, den man schon von der Leinwand kennt. In der Filmmusik von John Williams wurde das Comic- und Kinoidol zum Leben erweckt. Sehr zur Begeisterung des Publikums, das nämlich nach einer Zugabe verlangte. Und selbst hier entsprach die Musik der Thematik: Supermans Kollege „Batman“ sorgte für den Abschluss eines „leckeren“ und „idealen“ Nachmittags.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Westfalen Winds e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Julian Aubke
Max-Joseph-Straße 3
69126 Heidelberg
06221 7273070
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Westfalen Winds e.V. ist ein sinfonisches Blasorchester, das mit Unterstützung der Musikschule des Hochsauerlandkreises 1996 ins Leben gerufen wurde. Der Verein bietet ambitionierten Amateuren bis hin zu professionellen Musikern die Möglichkeit, auf sehr hohem Niveau zu musizieren.
Das Orchester arbeitet projektbezogen für Konzerte, Wettbewerbe und Workshops. Die Projekte bestehen aus regelmäßigen Wochenend-Probenphasen, meist im sauerländischen Bad Fredeburg, bei denen die intensive Vorbereitung auf die Auftritte stattfindet.
Die Organisation von Westfalen Winds liegt in der Hand der Musiker selbst. Dafür übernehmen neben dem gewählten Vorstand auch die Registerführer der einzelnen Instrumentengruppen die vielen verschiedenen Aufgaben der Orchesterverwaltung eigenverantwortlich. Das Ensemble finanziert sich aus den Beiträgen der Mitglieder und aus Konzerteinnahmen selbst.
Das Repertoire von Westfalen Winds umfasst in erster Linie Originalkompositionen (u.a. Uraufführungen) für sinfonisches Blasorchester. Aber auch Bearbeitungen von Werken verschiedenster Stilrichtungen werden von Westfalen Winds interpretiert. Themenkonzerte wie „Amerika im 20. Jahrhundert“ oder „Zauberer und Magie“ spiegeln das künstlerische Repertoire des Orchesters wider.
Mit Magie hatte auch das Kinderkonzert im Theater Duisburg zu tun. Engagiert vom Intendanten der Duisburger Sinfoniker, präsentierte Westfalen Winds im März 2009 ein Konzert zum Mitmachen. Kinder und Jugendliche erhielten die Gelegenheit, ein Orchester mit all den verschiedenen Instrumenten aus nächster Nähe kennen zu lernen. Unterstützung erhielten sie dabei von einem Magier und einer Fee. Weltpremiere feierte dort auch die Traummaschine, eine märchenhafte Komposition von Thiemo Kraas, die von Westfalen Winds in Auftrag gegeben wurde.
Die letzte Wettbewerbsluft schnupperte das Orchester 2002. Beim Wertungsspiel in Bruchsal erzielte das Ensemble in der Höchststufe das Prädikat „ausgezeichnet“, mit dem es bereits ein Jahr zuvor beim Bundesmusikfest in Friedrichshafen geehrt wurde.
Daneben arbeitete das Orchester bereits mit namhaften Solisten und Dirigenten zusammen, z.B. Olaf Ott (Soloposaunist Berliner Philharmoniker), Stefan Dohr (Solohornist Berliner Philharmoniker), Walter Ratzek (Leiter Musikkorps der Bundeswehr), Pierre Kuijpers (Chefdirigent Koninklijke Militaire Kapel a.D.), Herrmann Bäumer (GMD Osnabrück).
Den letzten Höhepunkt im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit stellte ein Dirigenten-Workshop im Juni 2007 unter der Leitung von Prof. Maurice Hamers (damaliger Lehrstuhlinhaber für Blasorchesterdirigat an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg) dar.
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