(openPR) Indien bereitet sich auf mehr Patienten aus Deutschland und ganz Europa vor. Während in Deutschland die Arbeitsbedingungen für Ärzte immer schlechter werden, schaffen ausländische Kliniken weltweit immer attraktivere Arbeitsplätze speziell für gut ausgebildete Mediziner aus Deutschland und ganz Europa. Neben modernster Ausstattung der Kliniken und einer guten Bezahlung, werden in vielen international aktiven Kliniken weltweit auch noch sehr attraktive Arbeitszeiten für motivierte und gut ausgebildete Mediziner geboten und immer mehr junge Ärzte aus Europa wandern ab.
Für viele Chirurgen in deutschen Kliniken ist die Arbeitszeitbelastung extrem hoch und überschreitet nicht selten die gesetzlich erlaubten Arbeitszeitrahmen. Wer von den Personalverantwortlichen in den Kliniken möchte sich eigentlich selbst von einem derart zeitlich belasteten Chirurgen operieren lassen? Damit aber noch nicht genug. Die Klinikverwaltungen sträuben sich zudem, den Medizinern die geleisteten Überstunden zu vergüten. Um die potentiellen Diskussionen mit den Ärzten zu mindern, zögern die Kliniken die Vergütung und die Anerkennung von Überstunden auch noch um viele Wochen hinaus.
Rechnet man einmal die real von einem jungen Chirurgen geleisteten Arbeitsstunden zusammen und rechnet dann den Stundenlohn aus, der sich aus dem gezahlten Gehalt Seitens der Klinik ergibt, dann erkennt man sehr schnell die gegenwärtige Wertschätzung für diesen Berufsstand in unserem Land. Für den sich daheraus ergebenden Stundenlohn werden Sie nur schwerlich in Deutschland einen Elektriker oder Klempner bekommen, erst recht nicht in der Nacht oder an Feiertagen.
In vielen nichteuropäischen Ländern sieht dies ganz anders aus. Das Ärzte aus Deutschland bereits abwandern, ist nichts Neues. Wer nun denkt, dass die Patienten sich jetzt mit der Situation hier zu Lande abfinden, ist in seinem Denken recht naiv.
Während der südamerikanische Markt schon seit vielen Jahren die Zielregion für kosmetische Operationen ist, legte man in Asien das Augenmerk auf die "alltäglichen Gesundheitsprobleme". Singapore, die Vereinigten Arabischen Emirate, Thailand und Indien konzentrierten sich immer stärker auf den klassischen, planbaren medizinischen Operationsbereich. Ob es nun um die Entfernung eines Hirntumors geht, ob ein neues Hüftgelenk eingesetzt werden soll, oder ob ein Bypass gelegt werden muss - die Kliniken in Asien und SOAsien sind mit modernster Apparatur ausgestattet, die Ärzte sind international auf höchstem Niveau ausgebildet und die Stationen der Krankenhäuser gleichen einem sternedekorierten Hotel, sowohl vom Interieur, wie auch von der Betreuung der Patienten. Nicht das die Kliniken damit schon einen Vorteil gegenüber vielen Krankenhäusern in Deutschland hätten. Viele Kliniken in Asien und SOAsien gehen sogar noch einen Schritt weiter und unterwerfen sich im Bereich der medizinischen Qualität und der Patientensicherheit nicht mehr nur noch einzelnen und unverständlichen Standards oder Zertifizierungen. Sie erarbeiten bereits gemeinsam mit externen Fachleuten auf dem Gebiet der medizinischen Qualitätssicherung und Patientensicherheit, Wege und Konzepte zur Gewährleistung eines realisierten und gelebten Qualitätsmanagements. medicalQM by mediScon worldwide ist ein in Deutschland ansässiges Projekt mit viel Erfahrung auf dem Gebiet der medizinischen Qualität und Patientensicherheit auf nationaler und internationaler Ebene. Die zusätzliche gesammelten Erfahrungen in vielen Kliniken Europas, Afrikas, in Südamerika, Asien und SOAsien in den letzten Jahren, daneben noch zusätzlich vorhandene, breit gefächächerte Kenntnisse aus der Reisemedizin, nutzen nun auch Kliniken in Indien. Ziel der angestrebten Zusammenarbeit mit dem deutschen Projekt ist die Optimierung der Qualitätssicherung, Qualitätsverbesserung und Vertrauensbildung durch ein transparentes medizinisches Qualitätsmanagement.
In der Gesamtheit der Globalisierung betrachtet, entsteht hier ein weiterer Konkurrent auch für den deutschen und europäischen Gesundheitsmarkt.













