(openPR) Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e. V. (dvta) begrüßt den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), nunmehr den Aufbau des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) zu beginnen. Am Ende dieses Projekts soll die Ausgabe eines Heilberufsausweises an alle Berufstätigen im Gesundheitswesen stehen. Er berechtigt unter anderem zur Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte für Patienten.
„Die Medizinisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten in Deutschland freuen sich darüber, dass das Projekt Heilberufsausweis vorwärts geht“, so Andreas Pfeiffer, Fachrichtungsvorsitzender des dvta für Radiologie und Funktionsdiagnostik. „Jetzt muss sichergestellt werden, dass das Dokument für alle Berufstätigen im Gesundheitswesen zur Verfügung steht und gemäß der jeweiligen Tätigkeitsbereiche einsetzbar ist“.
Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich vor wenigen Tagen darauf verständigt, das eGBR in Bochum aufzubauen. Damit ist der nächste wichtige Schritt hin zum Heilberufsausweis beschlossen.
Der Ausweis soll Berufstätigen in der Medizin als Teil ihrer beruflichen Identität zur Verfügung stehen. Er berechtigt unter anderem zur Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte für Patienten; Inhaber des Heilberufsausweises können dann die wichtigsten Informationen abrufen, die für Behandlung und Therapie von Patienten notwendig sind. Damit bildet der Ausweis die passende Ergänzung zur Gesundheitskarte bei der Digitalisierung von medizinischen Behandlungsabläufen.
Der dvta fordert eine entsprechende Nutzung der Gesundheitskarte durch MTA, z. B. im Rahmen von Laboranalysen oder radiologischen Untersuchungen. Die rund 90.000 Medizinisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten sind nach Ärzten und Pflegeberufen die drittgrößte Berufsgruppe im Gesundheitswesen.
















