(openPR) Der menschliche Körper reagiert sehr sensibel auf Instabilität, da sie im Alltag eine hohe Sturz- und Verletzungsgefahr bedeutet. Mit der Gesundheitsmatte kyBounder kann Instabilität allerdings kontrolliert und ganz gezielt als Trainingsreiz genutzt werden, um die körpereigenen Stabilisierungsmechanis-men zu trainieren. Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung von Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Bochdansky gemeinsam mit Prof. Dr. Anton Sabo (Fachhochschule Technikum Wien, Institut Sports-Engineering & Biomechanics) belegen den Effekt des kyBounder.
Der Rumpf ist das Fundament des Körpers für jede Bewegung und wie in der Architektur gilt auch hier: Je stabiler das Fundament, desto besser – im Sinne von genauer, dosierter, stärker etc. – ist die Bewegung. Die gezielte und kontrollierte Nutzung von Instabilität als Trainingsreiz kann einen maßgeblichen Beitrag zur Stabilisierung des Rumpfes leisten, indem die Tiefenmuskulatur trainiert, das Balancesystem umfassend gefordert und die dynamische Gelenkskontrolle verbessert wird.
Aktuelle Untersuchung belegt maximalen Trainingseffekt des kyBounder
Unter Leitung von Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Bochdansky, Leiter der Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation am Landeskrankenhaus Feldkirch/Rankweil, wurde an 31 ProbandInnen der Effekt des kyBounder im Vergleich zu einer herkömmlichen Therapiematte untersucht. Gemessen wurde die durch den kyBounder verursachte Instabilität anhand der Länge des Weges des Körperschwerpunktes. Das Ergebnis zeigt, dass das Training auf dem kyBounder einen deutlich höheren Reiz an die posturale Stabilität (Wirbelsäulenstabilität) verursacht, als auf dem Vergleichsprodukt. „Der kyBounder spricht alle wesentlichen Kontrollsysteme, also das visuelle, vestibuläre und das somatosensorische System, an. Daraus, dass der kyBounder einen so hohen Grad an Instabilität bietet, kann geschlossen werden, dass der kyBounder ein intensiveres Training als herkömmliche Therapiematten ermöglicht und durch seinen gezielten Einsatz der Trainingserfolg deutlich verbessert werden kann“, fasst Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Bochdansky das Untersuchungsergebnis zusammen.
Innovatives Bewegungskonzept
Der kyBounder ist eine Entwicklung des Schweizer MBT-Erfinders Karl Müller. Die Gesundheitsmatte, die aus hochwertigem Mehrkomponenten-Polyurethan besteht, lässt die Füße tief in die Matte einsinken, während die sich schnell aufrichtenden Poren für eine optimale Rückfederung sorgen. Diese Eigenschaft des kyBounder erzeugt eine gewisse Instabilität, die ein sanftes aber effizientes Training der tief liegenden Muskelschichten ermöglicht und die intramuskuläre Koordination sowie die Sensomotorik fördert. Unterschiedliche Mattenstärken von zwei bis sechs Zentimetern erlauben es, die Stärke des Instabilität-Reizes zu kontrollieren und die Intensität des Trainings individuell an das subjektive Beschwerdebild und die allgemeine Verfassung der PatientInnen anzupassen. Darüber hinaus können TherapeutInnen aus einer Vielzahl von Übungen wählen und ein den Bedürfnissen des einzelnen optimal entsprechendes Programm zusammenstellen.
Für Therapie und Rehabilitation
Der gezielte Einsatz von Instabilität als Therapiereiz bietet sich vor allem für Menschen mit einer höheren Sturzgefährdung an, zum Beispiel im Rahmen von Gangschulungen älterer PatientInnen. Dadurch, dass der kyBounder so unkompliziert in den Alltag integriert werden kann, eignet sich die Gesundheitsmatte allerdings auch besonders für die Prävention, denn das Training des Gleichgewichts ist für alle Altersgruppen relevant. Ob beim Zähneputzen, beim Bügeln oder am Arbeitsplatz, mit der Gesundheitsmatte von kybun kann man auf einfache Weise mehr Bewegung, Fitness und damit Gesundheit in viele Lebensbereichen bringen.



















