openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Transplantationsmediziner aus aller Welt treffen sich erstmals in Deutschland

05.10.200912:28 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Organmangel und Förderung der Organspende sind zentrale Themen des Organspendekongresses 2009

Berlin, 5. Oktober 2009. Der zehnte Internationale Organspendekongress der International Society for Organ Donation and Procurement (ISODP) findet zum ersten Mal in Deutschland statt. Gastgeber ist in diesem Jahr die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO). Vom 5. bis zum 7. Oktober werden über 700 Teilnehmer aus mehr als 60 Ländern erwartet. Die Auswirkungen des Organmangels und die Förderung der Organspende werden in 47 Vortragsveranstaltungen, Workshops und Posterpräsentationen zentrale Leitthemen sein.



„Trotz weltweiter Fortschritte in der Transplantationsmedizin ist der Organmangel weiterhin ihr limitierender Faktor. Die Teilnehmer des diesjährigen Kongresses erhalten einen Überblick, welche Auswirkungen der Organmangel hat, mit welchen Mitteln ihm begegnet wird und welche Wege zur Förderung der Organspende weltweit beschritten werden“, kommentiert Professor Günter Kirste, Medizinischer Vorstand der DSO, die Themenauswahl des Kongresses. Der internationale Austausch der Mediziner, Pflegekräfte und Vertreter aus Politik und Selbsthilfe stehe bei allen Veranstaltungspunkten im Vordergrund. Als besonderen Aspekt hebt Kirste die Verbindung von wissenschaftlichen Vorträgen mit praxisorientierten Workshops hervor. Mit praktischen Übungen biete der Kongress beispielsweise an Perfusionsmaschinen Gelegenheit zum direkten Erfahrungsaustausch. Insgesamt sei dies der erste Kongress, der einen umfassenden Einblick in weltweit anerkannte medizinische, rechtliche und ethische Fragen der Transplantationsmedizin vermittle, betont Kirste.

Der Kongress beginnt mit einem einführenden Programmteil über die Organspende weltweit, in dem u. a. Howard M. Nathan, Präsident der ISODP, spricht. Referenten aus verschiedenen Ländern wie Pakistan, Singapur und Saudi-Arabien beschäftigen sich u.a. auch mit der Kommerzialisierung der Organspende. Experten aus den USA, Griechenland und Belgien widmen sich dem Thema Transplantationstourismus. Wichtige Impulse zu den vorhandenen medizinischen Möglichkeiten, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, werden im Themenblock Spender-Management aufgezeigt. Außerdem geht es um Strategien zur optimalen Vorbereitung der Organe auf eine Transplantation. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit europäischen Perspektiven, vor allem im Bereich der Allokation, andere Wege zu gehen. Das Potenzial der Organspende und zukünftige Einflüsse von Religion und Ethik sowie die Bedeutung der Lebendspende und der Ausweitung der Organspendekriterien werden in weiteren Vortragsrunden beleuchtet. Dabei geht es auch um jüngste Erfahrungen bei spektakulären Transplantationen des Gesichts und der Arme. In der abschließenden Diskussionsrunde des Kongresses wird der besondere Einfluss der Medien auf die Organspende analysiert.

„Besonders freuen wir uns über die Beteiligung der European Transplant Coordinators Organization (ETCO), die erstmals eigene Workshops im Rahmen des internationalen Kongresses anbieten wird und über die stärkere Integration der osteuropäischen Länder, der mit der Organisation eines russischsprachigen Workshops Rechnung getragen wird“, erklärt Kirste während der Eröffnungspressekonferenz.


Alle Veranstaltungen finden in den Räumen des Berliner Congress Center (BCC) statt. Programmdetails unter www.isodp2009.org


Weitere Kooperationspartner des Kongresses sind die Transplantation Society (TTS) sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die European Transplant Coordinators Organization (ETCO).



Hintergrundinformationen unter:
International Society for Organ Donation and Procurement ISODP
www.transplantation-soc.org/sections.php?s=05
The Transplantation Society TTS
www.transplantation-soc.org
A GIFT FOR LIFE
www.fairtransplant.org
European Transplant Coordinators Organization ETCO
www.etco.org

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 356706
 966

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Transplantationsmediziner aus aller Welt treffen sich erstmals in Deutschland“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Stiftung Organtransplantation

Bild: Neureglung zur Organspende: die Entscheidungslösung gilt ab 1. NovemberBild: Neureglung zur Organspende: die Entscheidungslösung gilt ab 1. November
Neureglung zur Organspende: die Entscheidungslösung gilt ab 1. November
Was ändert sich mit dem neuen Gesetz? Antworten auf häufige Fragen Frankfurt am Main, 30. Oktober 2012. Am 01. November 2012 ist es soweit und die bisherige „erweiterte Zustimmungslösung“ wird durch die „Entscheidungslösung“ ersetzt. Alle Bundesbürger sollen in Zukunft regelmäßig die Möglichkeit erhalten, sich über das Thema Organspende zu informieren und dazu eine eigene Entscheidung zu treffen. Die Voraussetzungen für eine Organspende bleiben dieselben: Nur wenn der Hirntod des Verstorbenen nachweislich festgestellt wurde und eine Zustim…
Bild: Roland Kaiser setzt mit Baumpflanzung ein Zeichen für OrganspendeBild: Roland Kaiser setzt mit Baumpflanzung ein Zeichen für Organspende
Roland Kaiser setzt mit Baumpflanzung ein Zeichen für Organspende
Festveranstaltung im Park des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens Halle, 05. September 2012. Im Rahmen der heutigen Festveranstaltung und Erweiterung des Parks des Hoffens, des Erinnerns und des Dankens pflanzte Roland Kaiser dort einen neuen Baum. Der Sänger wurde Anfang 2010 mit einer Lungentransplantation von seiner schweren Krankheit geheilt. „Mein zweites Leben ist wie ein Baum, der neu gesetzt wurde, ein Zeichen des Lebens. Als Botschafter für die Organspende will ich das Bewusstsein der Menschen für die Organspende schärfen und ei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Urologen erneuern Ruf nach Widerspruchslösung zum Tag der Organspende
Urologen erneuern Ruf nach Widerspruchslösung zum Tag der Organspende
… werden, nach der jeder Volljährige nach seinem Tod als potenzieller Organspender gilt, sofern er nicht zu Lebzeiten widerspricht", so Prof. Fornara, Transplantationsmediziner und Mitglied der Ständigen Kommission Organtransplantation sowie der Prüfungs- und Überwachungskommission der Bundesärztekammer. Dass sich jeder Einzelne nach der gesetzlich geregelten …
Bild: Herzensangelegenheit: EU, Berlin Heart und Deutsches Herzzentrum Berlin im Gespräch über HerztransplantationBild: Herzensangelegenheit: EU, Berlin Heart und Deutsches Herzzentrum Berlin im Gespräch über Herztransplantation
Herzensangelegenheit: EU, Berlin Heart und Deutsches Herzzentrum Berlin im Gespräch über Herztransplantation
… haben wir Patienten, die bereits über zehn Jahre mit unseren Systemen versorgt werden konnten“, sagte Berlin Heart Geschäftsführer Dr. Ares K. Menon. Für Transplantationsmediziner wie Prof. Dr. Christoph Knosalla vom Deutschen Herzzentrum Berlin bleibt die Transplantation eines Spenderherzens der Königsweg bei der Behandlung von schwerer Herzinsuffizienz. …
Bild: UKL-Infektiologe gibt Lehrbuch heraus: Neues Standardwerk zur Gastroenterologischen InfektiologieBild: UKL-Infektiologe gibt Lehrbuch heraus: Neues Standardwerk zur Gastroenterologischen Infektiologie
UKL-Infektiologe gibt Lehrbuch heraus: Neues Standardwerk zur Gastroenterologischen Infektiologie
haben wir alle wichtigen Erkenntnisse und zugrundeliegenden Forschungsergebnisse gebündelt und können das Wissen nun in komprimierter Form weitergeben“, so Lübbert. Das im Verlag de Gruyter erschienene Buch richtet sich vor allem an Gastroenterologen, Internisten, Viszeralchirurgen, Allgemein- und Transplantationsmediziner. Quelle: idw
Rechtswidrige Nierenlebendspende? Berufung vor OLG Düsseldorf
Rechtswidrige Nierenlebendspende? Berufung vor OLG Düsseldorf
Haben Düsseldorfer Transplantationsmediziner Nierenlebendspenderin falsch aufgeklärt? Mit Spannung wird die Gutachteranhörung am Donnerstag, den 21. April 2016 um 14.00 Uhr vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf (Aktenzeichen I-8 U 115/12) zur Klage einer Nierenlebendspenderin, die nach der Spende an Fatigue erkrankte, erwartet. In Folge der Nierenlebendspende …
Bild: Wie kann eine sinnvolle Verteilung der Spenderorgane erfolgen?Bild: Wie kann eine sinnvolle Verteilung der Spenderorgane erfolgen?
Wie kann eine sinnvolle Verteilung der Spenderorgane erfolgen?
… geschlossen werden. Eine weitere gravierende Folge einer Schließung von Zentren sei, dass sich auch die Zahl der Ausbildungsstätten (und Karriereperspektiven) für Transplantationsmediziner stark reduzieren würde – was langfristig die Qualität der flächendeckenden Versorgung von transplantierten Patienten gefährden wird. „Würde die Zahl der Transplantationszentren …
Bild: Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-FeststellungenBild: Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen
Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen
… fragt Renate Focke, 1. Vorsitzende von KAO. Seit einer Studie von Truog und Miller, zwei US-Wissenschaftlern (2008) wird die Organexplantation von Transplantationsmedizinern international als „justified killing“ bezeichnet. Denn für die erfolgreiche Verpflanzung von Organen braucht die Transplantationsmedizin bis zuletzt durchblutete Organe von Sterbenden …
Bild: Experten rufen zu verstärkter Nutzung und Vorsorge mit Nabelschnurblut aufBild: Experten rufen zu verstärkter Nutzung und Vorsorge mit Nabelschnurblut auf
Experten rufen zu verstärkter Nutzung und Vorsorge mit Nabelschnurblut auf
… Modelle aus Vorsorge und solidarischer Nutzung gewinnen an BedeutungLeipzig, 2.6.2026 – Angesichts neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Fortschritte fordern führende Transplantationsmediziner eine stärkere Nutzung von Nabelschnurblut in der Behandlung hämatologischer Erkrankungen – sowie einen bewussteren Umgang mit dieser Ressource im …
Großer Erfolg für ersten Welttag und Europäischen Tag der Organspende in Deutschland
Großer Erfolg für ersten Welttag und Europäischen Tag der Organspende in Deutschland
… nachzudenken und für sich eine Entscheidung zu treffen. Der internationale Organspendekongress in Berlin, der sich direkt an den Welttag der Organspende anschließt, geht heute in Berlin zu Ende. Rund 700 Transplantationsmediziner aus mehr als 60 Ländern diskutierten dort über die Auswirkungen des weltweiten Organmangels und die Förderung der Organspende.
Auf der Suche nach Heilung für Kinder mit seltenen Gehirnerkrankungen
Auf der Suche nach Heilung für Kinder mit seltenen Gehirnerkrankungen
… ist ein erfolgreiches interdisziplinäres Behandlungs,- und Forschungszentrum für Leukodystrophien im Kindes- und Erwachsenenalter entstanden, in dem Neurologen, Psychologen, Therapeuten, Transplantationsmediziner und andere Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten. Das Zentrum bietet somit den oft von weit her anreisenden Patienten fachkompetente Hilfe. …
Weltweiter Mangel an Spenderorganen
Weltweiter Mangel an Spenderorganen
… Der an den Welttag anschließende zehnte Internationale Organspendekongress der International Society for Organ Donation and Procurement (ISODP) ist die Plattform, auf der sich Transplantationsmediziner und Experten aus allen Teilen der Erde austauschen. Der weltweite Mangel an Organen und der medizinische Fortschritt vereint die Beteiligten in dem Bestreben, …
Sie lesen gerade: Transplantationsmediziner aus aller Welt treffen sich erstmals in Deutschland