02.10.2009 - 08:52 - Wissenschaft, Forschung, Bildung
Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts
Pressemitteilung von: Fachhochschule Brandenburg
Einschreibung in Studiengang „Mikrosystemtechnik und Optische Technologien“ bis 15. Oktober
Computer und Internet wären in ihrer heutigen Form nicht möglich, wenn nicht Mikrosystemtechnik und optische Technologien (z.B. Mini-Laser in interkontinentalen Breitbandnetzen) in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht hätten. Diese beiden Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts bietet der Fachbereich Technik an der Fachhochschule Brandenburg (FHB) in einem Bachelor-Studiengang an, der in dieser Form deutschlandweit einmalig ist. Der Studiengang „Mikrosystemtechnik und Optische Technologien“ ist zulassungsfrei, hat also keinen Numerus Clausus. Die Einschreibung ist noch bis 15. Oktober möglich, die Online-Bewerbung unter www.fh-brandenburg.de . Nähere Informationen unter www.fh-brandenburg.de/technik .
Ohne die Schlüsseltechnologien Mikrosystemtechnik und optische Technologien wird unser heutiger hoher Lebensstandard künftig nicht zu halten sein. Ohne die Fähigkeit, höchstintegrierte mikroelektronische Schaltungen (z.B. „Computerchips“) mit immer kleineren Strukturen zu entwerfen und herzustellen, gäbe es keine leistungsfähigen Computer, keine Handys, keine Navigationssysteme, keine „intelligenten“ Haushaltsgeräte und keine moderne Medizintechnik. Die Herstellung moderner mikroelektronischer Systeme erfolgt mittels anspruchsvoller optischer, chemischer und physikalischer Strukturierungsmethoden (Lithografietechniken).
Während in den reinen Mikroelektronikchips alle Signale und Informationen in elektrischer Form verarbeitet werden, benötigen komplette Geräte wie z.B. Handys zusätzliche „Kommunikationskanäle“ zur Außenwelt. Dies sind u.a. optische Displays, akustische Spracherkennung oder digitale Funkverbindungen („Bluetooth“) zu Freisprecheinrichtungen oder Druckern. Alle Techniken, die es gestatten, in Mikrosystemen neben den rein elektronischen Funktionalitäten auch optische, mechanische oder sonstige nichtelektrische Funktionalitäten zu vereinigen, werden unter dem Oberbegriff „Mikrosystemtechnik“ zusammengefasst. Dabei verschwimmen zunehmend die Grenzen zur so genannten „Nanotechnik“. Auch in heutigen Mikrosystemen sind an vielen Stellen bereits Nanostrukturen (1 Nanometer = 1 Milliardstel eines Meters) vorhanden, und die Miniaturisierung geht rasant weiter. Wesentliche Fertigungsmethoden der Mikrosystemtechnik werden auch in der Nanotechnik angewendet. Allerdings treten bei immer weiterer Verkleinerung von Mikrosystemen sehr seltsame Phänomene, die so genannten „Quantenphänomene“ auf, die natürlich von den Ingenieuren berücksichtigt werden müssen.
In den interkontinentalen Breitbandnetzen werden die Daten mittels Infrarotlicht aus miniaturisierten Halbleiterlasern übertragen. Ohne diese optoelektronischen Systeme wäre die moderne Telekommunikationstechnik und damit das Internet nicht denkbar. Die Optischen Technologien tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei. Zurzeit findet z.B. eine echte technologische Revolution im Bereich der Beleuchtungstechnik statt. Dabei wird die Glühbirne in den nächsten Jahren durch wesentlich effizientere und damit energiesparendere Halbleiter-Leuchtdioden abgelöst werden.
Der Studiengang gewährleistet in sieben Semestern eine solide anwendungsorientierte Ausbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik und der Optischen Technologien. Die FH Brandenburg bietet eine Ausbildung nach dem neuesten Stand der Technik. Das Studium wird deshalb durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Firmen und Forschungsinstituten ergänzt. So entstehen die Abschlussarbeiten meistens in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einem Forschungsinstitut. Besonderer Wert wird auf die Vermittlung der Fähigkeit zur selbstständigen Weiterbildung unserer Absolventen gelegt.
Der Abschlussgrad ist der international anerkannte „Bachelor of Engineering“ (B.Eng.). Das Studium beinhaltet ein Praxissemester, in dem die Studierenden für drei Monate in einem Forschungsinstitut oder einem Hochtechnologiebetrieb an Entwicklungsprojekten mitarbeiten. Viele Studenten lernen hier häufig bereits ihren späteren Arbeitgeber kennen. Nach Erwerb des Bachelorgrads kann nach drei Semestern der Mastertitel (Master of Science) erworben werden, der die Voraussetzung für ein Promotionsstudium (Erwerb des Doktortitels) ist. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Fachhochschulreife (Fachabitur), die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder ein geeigneter Berufsabschluss und Berufserfahrung. Die FH Brandenburg bietet Vorbereitungskurse für das Studium an.
Besuchstermine sind bei rechtzeitiger Vereinbarung über das Dekanat Technik jederzeit möglich (Tel.: 03381 355 301, E-Mail:
).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Fachhochschule Brandenburg
Pressestelle
Magdeburger Straße 50
14770 Brandenburg an der Havel
Pressesprecher Stefan Parsch
E-Mail:
Telefon: 03381/355-103
Telefax: 03381/355-113
Webseite: www.fh-brandenburg.de/presse.html
Die Fachhochschule Brandenburg ist eine innovationsorientierte Hochschule, die unter anderem im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ mehrfach ausgezeichnet wurde und im November den Sonderpreis „Diversity“ des Deutschen Arbeitgeberpreises 2008 erhalten hat. Im aktuellen CHE-Ranking belegt der Studiengang Informatik der FH Brandenburg den 1. Platz, gemeinsam mit der FH Bonn-Rhein-Sieg am Standort St. Augustin und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Im Juni 2009 durfte die FH Brandenburg das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule“ der Beruf & Familie gGmbH aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen entgegen nehmen.
Computer und Internet wären in ihrer heutigen Form nicht möglich, wenn nicht Mikrosystemtechnik und optische Technologien (z.B. Mini-Laser in interkontinentalen Breitbandnetzen) in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht hätten. Diese beiden Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts bietet der Fachbereich Technik an der Fachhochschule Brandenburg (FHB) in einem Bachelor-Studiengang an, der in dieser Form deutschlandweit einmalig ist. Der Studiengang „Mikrosystemtechnik und Optische Technologien“ ist zulassungsfrei, hat also keinen Numerus Clausus. Die Einschreibung ist noch bis 15. Oktober möglich, die Online-Bewerbung unter www.fh-brandenburg.de . Nähere Informationen unter www.fh-brandenburg.de/technik .
Ohne die Schlüsseltechnologien Mikrosystemtechnik und optische Technologien wird unser heutiger hoher Lebensstandard künftig nicht zu halten sein. Ohne die Fähigkeit, höchstintegrierte mikroelektronische Schaltungen (z.B. „Computerchips“) mit immer kleineren Strukturen zu entwerfen und herzustellen, gäbe es keine leistungsfähigen Computer, keine Handys, keine Navigationssysteme, keine „intelligenten“ Haushaltsgeräte und keine moderne Medizintechnik. Die Herstellung moderner mikroelektronischer Systeme erfolgt mittels anspruchsvoller optischer, chemischer und physikalischer Strukturierungsmethoden (Lithografietechniken).
Während in den reinen Mikroelektronikchips alle Signale und Informationen in elektrischer Form verarbeitet werden, benötigen komplette Geräte wie z.B. Handys zusätzliche „Kommunikationskanäle“ zur Außenwelt. Dies sind u.a. optische Displays, akustische Spracherkennung oder digitale Funkverbindungen („Bluetooth“) zu Freisprecheinrichtungen oder Druckern. Alle Techniken, die es gestatten, in Mikrosystemen neben den rein elektronischen Funktionalitäten auch optische, mechanische oder sonstige nichtelektrische Funktionalitäten zu vereinigen, werden unter dem Oberbegriff „Mikrosystemtechnik“ zusammengefasst. Dabei verschwimmen zunehmend die Grenzen zur so genannten „Nanotechnik“. Auch in heutigen Mikrosystemen sind an vielen Stellen bereits Nanostrukturen (1 Nanometer = 1 Milliardstel eines Meters) vorhanden, und die Miniaturisierung geht rasant weiter. Wesentliche Fertigungsmethoden der Mikrosystemtechnik werden auch in der Nanotechnik angewendet. Allerdings treten bei immer weiterer Verkleinerung von Mikrosystemen sehr seltsame Phänomene, die so genannten „Quantenphänomene“ auf, die natürlich von den Ingenieuren berücksichtigt werden müssen.
In den interkontinentalen Breitbandnetzen werden die Daten mittels Infrarotlicht aus miniaturisierten Halbleiterlasern übertragen. Ohne diese optoelektronischen Systeme wäre die moderne Telekommunikationstechnik und damit das Internet nicht denkbar. Die Optischen Technologien tragen maßgeblich zum Umweltschutz bei. Zurzeit findet z.B. eine echte technologische Revolution im Bereich der Beleuchtungstechnik statt. Dabei wird die Glühbirne in den nächsten Jahren durch wesentlich effizientere und damit energiesparendere Halbleiter-Leuchtdioden abgelöst werden.
Der Studiengang gewährleistet in sieben Semestern eine solide anwendungsorientierte Ausbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik und der Optischen Technologien. Die FH Brandenburg bietet eine Ausbildung nach dem neuesten Stand der Technik. Das Studium wird deshalb durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Firmen und Forschungsinstituten ergänzt. So entstehen die Abschlussarbeiten meistens in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einem Forschungsinstitut. Besonderer Wert wird auf die Vermittlung der Fähigkeit zur selbstständigen Weiterbildung unserer Absolventen gelegt.
Der Abschlussgrad ist der international anerkannte „Bachelor of Engineering“ (B.Eng.). Das Studium beinhaltet ein Praxissemester, in dem die Studierenden für drei Monate in einem Forschungsinstitut oder einem Hochtechnologiebetrieb an Entwicklungsprojekten mitarbeiten. Viele Studenten lernen hier häufig bereits ihren späteren Arbeitgeber kennen. Nach Erwerb des Bachelorgrads kann nach drei Semestern der Mastertitel (Master of Science) erworben werden, der die Voraussetzung für ein Promotionsstudium (Erwerb des Doktortitels) ist. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Fachhochschulreife (Fachabitur), die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder ein geeigneter Berufsabschluss und Berufserfahrung. Die FH Brandenburg bietet Vorbereitungskurse für das Studium an.
Besuchstermine sind bei rechtzeitiger Vereinbarung über das Dekanat Technik jederzeit möglich (Tel.: 03381 355 301, E-Mail:
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