(openPR) Nachdem bereits 2008 die Marke von über 150.000 interventionellen Behandlungen im Katheterlabor überschritten wurde, reagiert das Herz-Zentrum Bad Krozingen mit der Inbetriebnahme des Herzkatheterlabors 9 auf die weiter gestiegenen Patientenzahlen. Das neue Labor ist ausgestattet mit Medi-zintechnik der neuesten Generation. Die neue Technik erlaubt den direkten Zugriff auf alle verfügbaren Befunde in 2D- und 3D-Darstellung und mit höchster Bildqualität (4 x HD). Auf diese Weise können Doppeluntersuchungen vermieden und bestmögliche klinische Entscheidungen getroffen werden.
Das neue, erstmals in einem Herz-Zentrum eingesetzte Angiographie-System „Artis Zee Large Display“ der Firma Siemens verwendet eine neue Bildkette mit innovativen Echtzeit-Berechnungen des Bildinhaltes. Zu-sammen mit automatisch optimierten Filtereinstellungen können auch bei schwierigen Untersuchungen rauscharme Aufnahmen mit klar erkennbaren Gefäßkonturen und optimalem Kontrast gemacht werden. Das 56-Zoll-Farbdisplay ersetzt dabei bis zu acht Einzelmonitore. Mehrere Bildquellen können nun auf einem einzigen Display dargestellt werden. So kann wäh-rend des Eingriffs die Darstellung auf dem Bildschirm flexibel geändert werden.
„Die neue Technologie zur Darstellung komplexer Bildinhalte unterstützt die modernen, aufwendigen Kathertertechniken optimal und bietet zusätzliche Sicherheit“ stellt Prof. Dr. Franz-Josef Neumann, Ärztlicher Direktor, fest. Dr. Heinz-Joachim Büttner, Chefarzt Interventionelle Kardiologie, be-tont: „Die Arbeit im Katheterlabor wird gerade bei unseren komplexen Ein-griffen wesentlich erleichtert“. Darüber hinaus verbessern die über 200 Layoutkombinationen, die Anschlussmöglichkeit von mehr als 20 Bildquel-len und die gleichzeitige Darstellung von bis zu zehn Fenstern die Arbeits-abläufe und Effizienz im Interventionsraum.
Die im Katherlabor vorgenommene Therapie von Verengungen der Herz-kranzgefäße umfasst die Aufdehnung (PTCA) und die Implantation von Gefäßstützen (Stents), in vielen Fällen mit medikamentenbeschichteten Stents. Dabei haben sich die Möglichkeiten für minimalinvasive Eingriffe im Herzkatheterlabor in den letzten Jahren enorm entwickelt.













