18.09.2009 - 08:47 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
„Drehen, nicht ziehen“
Pressemitteilung von: Latourshof NievenheimPR Agentur: Bo-Mo
Nievenheim. „15 Kilo haben wir gepflückt, das ging ganz schnell!“ Der fünfjährige Luis ist zwar etwas verschwitzt, aber stolz auf eine Schubkarre voller praller Äpfel. Zusammen mit seinen fünf- und siebenjährigen Freunden Paul, Anna und Luke hat er den ganzen Nachmittag auf dem Latourshof verbracht. Zwischen unzähligen Reihen niedriger Apfelbäume durften sie herumlaufen und von den Bäumen pflücken, was schon reif ist. In nicht mal einer halben Stunde haben die kleinen Helfer 15 Kilo von den Bäumen gepflückt – ein ordentliches Ergebnis.
Zum ersten Mal in der mehr als 715 Jahre alten Tradition des Latourhofes dürfen die Besucher selbst Äpfel pflücken, allerdings nicht von allen Bäumen, denn manche Äpfel reifen erst in den nächsten Wochen. „Wir haben etwa 15 Sorten, die unterschiedliche Erntezeitpunkte haben“, erklärt Max-Peter Busch vom Latourshof.
An 15.000 Apfelbäumen hängen jeweils 200 bis 250 Äpfel, bück- und reckfreundlich von Knie- bis knapp über Kopfhöhe. Damit die Pflückgäste auf der 10 Hektar großen Apfelplantage nicht allzu schwer zu tragen haben, bekommen sie für große Mengen Schubkarren zur Verfügung gestellt und jeden Samstag fährt der „Apfel-Express“, eine kleine Bimmelbahn, über das Gelände.
Noch hängen allerdings die vorderen Reihen nahe am Hof voll, so dass Rike Cyran aus Erkrath und Barbara Wallrafen aus Himmelgeist nicht weit laufen brauchten, um ihre Ernte einzuholen. Nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für die beiden Frauen hatte das Apfelselbstpflücken auf dem Land Eventcharakter. „Anstrengend und ungewohnt ist es schon, aber ich freue mich schon, die Äpfel an Freunde und Verwandte zu verteilen, Kuchen zu backen, Kompott zu kochen und so weiter“, sagt Rike Cyran. Für sie ist es besonders wichtig, dass die Äpfel direkt vom Baum gegessen werden können. „Ich habe Allergien und reagiere deshalb sehr empfindlich auf Spritzmittel“, sagt die Düsseldorferin.
Barbara Wallrafen hatte früher im Garten auch einen Apfelbaum. Dass sie auf dem Latourshof die reifen Äpfel für einen Euro pro Kilo pflücken kann, ohne sich auch um die Pflege der Bäume kümmern zu müssen, ist für sie ein wertvoller Vorteil. Noch wichtiger ist ihr allerdings, ihren Kindern zu zeigen, dass Apfel nicht im Supermarktregal, sondern auf dem Baum wachsen. Und die Kinder wissen jetzt auch schon, wie das Pflücken richtig geht: „Man muss den Apfel drehen, nicht ziehen!“
Wie halten Äpfel am längsten?
Dagmar Busch: In einem kühlen Keller oder der Garage, abgedeckt bei Frost, können Äpfel über Monate in Kisten oder nebeneinander gelagert werden. Ansonsten bleiben sie im Kühlschrank am besten frisch. Wenn sie schrumpelig werden, bekommen sie im Wasserbad wieder eine knackige Form
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
www.Latourshof.de
Dagmar und Max-Peter Busch
Bismarckstraße 141 : 41542 Dormagen-Nievenheim
Tel: 02133-299654 : Fax: 02133 - 299655
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr
In der 10 ha großen Obstplantage wird nach dem kontrollierten integrierten Anbauverfahren gearbeitet, das heißt, der kontrollierte integrierte Anbau von Äpfeln ist ein umweltschonendes Anbauverfahren für die Erzeugung von Äpfeln der Spitzenqualität. Im Integrierten Anbau werden alle Kulturmaßnahmen optimal aufeinander abgestimmt. Der Betrieb untersteht bestimmten Richtlinien der Landwirtschaftskammer und wird jährlich kontrolliert.
Schonende Bodenpflege zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit gehört unverzichtbar zum Integrierten Anbau. Ganzjähriger Grasbewuchs zwischen den Apfelbäumen sorgt für die Nährstoffnachlieferung und verhindert Bodenerosion und Nährstoffauswaschung.
Durch Lockstofffallen und Klopfproben bekommt der Landwirt Aufschluss darüber, wann bestimmte Schadinsekten verstärkt in den Obstanlagen auftreten. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen wurden Schadschwellen für viele Schädlinge festgelegt. Erst wenn die Vermehrung der Schadinsekten diese Schwelle übersteigt, ist eine Pflanzenschutzbehandlung angemessen.
Zum ersten Mal in der mehr als 715 Jahre alten Tradition des Latourhofes dürfen die Besucher selbst Äpfel pflücken, allerdings nicht von allen Bäumen, denn manche Äpfel reifen erst in den nächsten Wochen. „Wir haben etwa 15 Sorten, die unterschiedliche Erntezeitpunkte haben“, erklärt Max-Peter Busch vom Latourshof.
Noch hängen allerdings die vorderen Reihen nahe am Hof voll, so dass Rike Cyran aus Erkrath und Barbara Wallrafen aus Himmelgeist nicht weit laufen brauchten, um ihre Ernte einzuholen. Nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für die beiden Frauen hatte das Apfelselbstpflücken auf dem Land Eventcharakter. „Anstrengend und ungewohnt ist es schon, aber ich freue mich schon, die Äpfel an Freunde und Verwandte zu verteilen, Kuchen zu backen, Kompott zu kochen und so weiter“, sagt Rike Cyran. Für sie ist es besonders wichtig, dass die Äpfel direkt vom Baum gegessen werden können. „Ich habe Allergien und reagiere deshalb sehr empfindlich auf Spritzmittel“, sagt die Düsseldorferin.
Barbara Wallrafen hatte früher im Garten auch einen Apfelbaum. Dass sie auf dem Latourshof die reifen Äpfel für einen Euro pro Kilo pflücken kann, ohne sich auch um die Pflege der Bäume kümmern zu müssen, ist für sie ein wertvoller Vorteil. Noch wichtiger ist ihr allerdings, ihren Kindern zu zeigen, dass Apfel nicht im Supermarktregal, sondern auf dem Baum wachsen. Und die Kinder wissen jetzt auch schon, wie das Pflücken richtig geht: „Man muss den Apfel drehen, nicht ziehen!“
Wie halten Äpfel am längsten?
Dagmar Busch: In einem kühlen Keller oder der Garage, abgedeckt bei Frost, können Äpfel über Monate in Kisten oder nebeneinander gelagert werden. Ansonsten bleiben sie im Kühlschrank am besten frisch. Wenn sie schrumpelig werden, bekommen sie im Wasserbad wieder eine knackige Form
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Bismarckstraße 141 : 41542 Dormagen-Nievenheim
Tel: 02133-299654 : Fax: 02133 - 299655
Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr
In der 10 ha großen Obstplantage wird nach dem kontrollierten integrierten Anbauverfahren gearbeitet, das heißt, der kontrollierte integrierte Anbau von Äpfeln ist ein umweltschonendes Anbauverfahren für die Erzeugung von Äpfeln der Spitzenqualität. Im Integrierten Anbau werden alle Kulturmaßnahmen optimal aufeinander abgestimmt. Der Betrieb untersteht bestimmten Richtlinien der Landwirtschaftskammer und wird jährlich kontrolliert.
Schonende Bodenpflege zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit gehört unverzichtbar zum Integrierten Anbau. Ganzjähriger Grasbewuchs zwischen den Apfelbäumen sorgt für die Nährstoffnachlieferung und verhindert Bodenerosion und Nährstoffauswaschung.
Durch Lockstofffallen und Klopfproben bekommt der Landwirt Aufschluss darüber, wann bestimmte Schadinsekten verstärkt in den Obstanlagen auftreten. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen wurden Schadschwellen für viele Schädlinge festgelegt. Erst wenn die Vermehrung der Schadinsekten diese Schwelle übersteigt, ist eine Pflanzenschutzbehandlung angemessen.
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