17.09.2009 - 12:42 - Kunst & Kultur

100.000 Besucher - Rekord für das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité

Pressemitteilung von: PublicScience
PR Agentur: PublicScience

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Museumsdirektor Prof. Schnalke beglückwünscht Rekordbesucherin Frau Aktükün
Mit dem 100.000ten Gast in diesem Jahr ist jetzt im Berliner Medizinhistorischen Museum (BMM) der Charité ein absoluter Besucherrekord erreicht worden. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2008 mit 80.000 Besuchern, erhöhte sich die Besucherzahl bisher in diesem Jahr damit um rund 25 Prozent.

Punkt 14.00 Uhr ist es passiert. Die Mitarbeiter des BMM begrüßen ihren 100.000ten Museumsbesucher, der so plötzlich und unverhofft zum Ehrengast wird. Es ist eine Berlinerin und sie freut sich über ihren Beitrag am Rekord. „Das hat ja die Richtige getroffen“, sagt Marianne Aktükün. „Ich bin Mitglied an der Seniorenuni, mein großes Interesse gilt der Berliner Geschichte. Ich wollte mir schon lange einmal die Dauerausstellung in Ihrem Museum anschauen“, erklärt die 71-jährige.

Als Dank für ihren Besuch und Beitrag am Rekord erhält sie eine Jahreskarte für zwei Personen, drei Ausstellungskataloge und einen großen Blumenstrauß. Überreicht vom Museumsdirektor Professor Thomas Schnalke persönlich.

„In ihrer Einzigartigkeit stellt unsere Einrichtung wirklich eine besondere Attraktion in der Berliner Museumslandschaft dar“, sagt Thomas Schnalke. „Allein die Sonderausstellung „Vom Tatort ins Labor“, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin an der Charité und dem Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin, hat seit März dieses Jahres rund 80.000 Besucher zu uns geführt“, so der Museumsdirektor weiter.

Die Sonderausstellung wechselt nun zum Galileo-Wissenschaftspark in den Sauerlandpyramiden und wird dort bis Mai 2010 zu sehen sein.

Eine neue spannende Sonderausstellung zum Thema Zahnheilkunde wird am 20. Oktober 2009 im Berliner Medizinhistorischen Museum eröffnet.

Professor Thomas Schnalke und sein Team zielen mit ihrer Arbeit auf Ausstellungen, die das medizinische Wissen für eine weitgefasste Besucherschaft spannend und sachgerecht faszinierend und auch lehrreich aufschließt. Mit seinen Ausstellungen wirkt das Medizinhistorische Museum in vielschichtiger Weise in die allgemeine Öffentlichkeit, als auch in die Fachöffentlichkeit hinein und erhält damit ein prägnantes Profil.

Auch für seine pathologisch-anatomische Sammlung – ein medizin- und kulturgeschichtlich außerordentlich bedeutsamer Bestand menschlicher Feucht- und Trockenpräparate, ist das Museum berühmt. Die Einrichtung ist mittlerweile eine weltweit geachtete und nachgefragte Institution seiner Art; der Besucherrekord 2009 beweist es.
www.bmm.charite.de.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Tel.: 030 / 450-536156
Fax: 030 / 450-536905
E-Mail:

Pressekontakt:
PR-Agentur PublicScience
Stefanie Link

Tel.:030 / 280 99 104
Fax: 030 / 280 99 105
www.publicscience.de

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité ist berühmt für seine pathologisch-anatomische Sammlung – ein medizin- und kulturgeschichtlich außerordentlich bedeutsamer Bestand menschlicher Feucht- und Trockenpräparate. Die reiche Sammlung geht zurück auf den Berliner Arzt, Sozialmediziner, Politiker und Pathologen Rudolf Virchow (1821-1902). Im Jahre 1856 übernahm Virchow den neu geschaffenen Lehrstuhl für Pathologie an der Berliner Universität und die Leitung eines eigens errichteten Pathologischen Instituts auf dem Gelände der Charité. Bis zur Jahrhundertwende baute er seine Sammlung auf über 20.000 Präparate aus. Virchows Idee war es, jede damals bekannte Krankheit an ihrem typischen Krankheitsort sowie an weiteren Organen, die befallen werden können, in ihren charakteristischen Stadien und eigentümlichen Verläufen zu dokumentieren.

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