(openPR) Essen, 11. September 2009 – Spätestens mit dem bevorstehenden Rollout der elektronischen Gesundheitskarte hat das Thema vernetzte Versorgung einen Platz in der öffentlichen Diskussion gewonnen. IT-Experten und Branchenkenner aber wissen, dass die Karte nur ein Aspekt eines umfassenden Spektrums von Möglichkeiten ist, das die Telematik-Infrastruktur Patienten und Leistungserbringern zukünftig bieten soll. Auf dem Fachkongress IT-Trends Medizin / Health Telematics boten am 9. und 10. September hochkarätige Referenten Einblick in verschiedene Themenbereiche und Projekte der Telematik-Anwendungen. Der erste Kongresstag widmete sich insbesondere den Entwicklungen in der Telemedizin und der Prozessoptimierung im Praxis- und Klinikalltag. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der elektronischen Gesundheitskarte, der elektronischen Patientenakte und Datensicherheit.
Die Veranstalter ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH, EWG – Essener Wirtschaftsförderung und Messe Essen sehen in dem bereits zum fünften Mal ausgerichteten Kongress eine wichtige Plattform zum Informationsaustausch der eHealth-Branche. „Unsere Referenten und Teilnehmer vertreten alle bedeutsamen Akteure in der Gesundheitswirtschaft. Hier werden nicht nur die Technologien der Zukunft präsentiert, sondern Projekte entwickelt, Ideen geschmiedet und Fachkompetenzen vernetzt“, so Rainer Beckers, Geschäftsführer der ZTG GmbH.
Networking war jedoch nicht nur das Kernthema der Vorträge, sondern auch das Anliegen der Kongress-Begleitausstellung. Mehr als 20 Unternehmen und Organisationen stellten im Ausstellungsbereich ihre Produkte und Lösungen vor. Zu den Highlights in diesem Jahr zählten die Roadshow der gematik, welche Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte und Komponenten präsentierte sowie die Live-Demonstrationen des Projekts EPA.nrw, einer produkt- und einrichtungsübergreifenden Dokumentenakte in einem ersten Anwendungsszenario. Das Projekt EPA.nrw gehört zu den erfolgreichen Projekten der nordrhein-westfälischen Landesinitiative eGesundheit.nrw, welche auf dem Stand des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gezeigt wurden.
Neben den Kongressvorträgen und der Begleitausstellung boten die Kooperationspartner Deutsche Gesellschaft für Medizinische Information, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) einen dritten Veranstaltungsblock mit Fachforen. Als Vertretung von rund 432 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern gestaltete die KGNW in diesem Jahr den ersten Krankenhaus IT-Tag. Entscheider, Ärzte und IT-Fachkräfte in Krankenhäusern sowie mit Krankenhäusern kooperierende Unternehmen wurden in diesem Forum über die wachsende Bedeutung der institutionsübergreifenden Kommunikation und Datenverarbeitung informiert. Das Forum der GMDS richtete seinen Fokus darauf, welche Veränderungen die Telematik-Infrastruktur insbesondere für Pflegekräfte, Therapeuten, Hebammen, Heilpraktiker und andere Gesundheitsdienstleister mit sich bringen wird.
Die Zahlen der Veranstalter bestätigen das große Interesse an dem Telematik-Fachkongress: Es konnte die gleiche Anzahl an Ausstellern wie im Vorjahr gewonnen werden. Insgesamt verzeichnete die Fachausstellung über beide Veranstaltungstage etwa 500 Besucher.
Die Vorträge des Kongresses stehen im Anschluss an die Veranstaltung auf den Websites www.ztg-nrw.de und www.it-trends-medizin.de zur Verfügung.














