(openPR) Staphylococcus aureus zählt zu den wichtigsten Erregern nosokomialer Infektionen. Unter nosokomialen Infektionen versteht man im Krankenhaus oder anderen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen erworbene Infektionen.
MRSA (= Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ist längst nicht mehr nur auf Intensivstationen, Neugeborenenstationen oder chirurgischen Abteilungen mit einem hohen Antibiotikaeinsatz beschränkt. Vielmehr gibt es MRSA in Rehabilitationskliniken, Alten- und Pflegeheimen und in der ambulanten Versorgung. Relevant ist MRSA mittlerweile auch für den Rettungsdienst bzw. den Krankentransport.
Beim Auftreten von MRSA im Krankenhaus werden gezielte antiepidemische Maßnahmen mit Isolierung des Patienten oder mehrerer mit MRSA besiedelten Patienten in einem Zimmer – die so genannte Kohortenisolierung empfohlen. Doch wollen wir Pflegeheime, in denen MRSA-Patienten bis an ihr Lebensende nicht mehr aus der Einzelzimmerisolierung herauskommen? Nicht nur wo die Grenzen verschiedener Hygienemanagements liegen, ist Thema des 2. Hygienetages im Dresdner Hygienemuseum am 30.09.2009.
Der Nachweis eines MRSA erhöht im DRG-System die Fallschwere, in Rehabilitationskliniken, Pflegeheimen oder beim Hausarzt sieht es ganz anders aus. Gehört MRSA in den infektiologischen Hochsicherheitstrakt oder auf den statistischen Prüfstand?
Diskutieren Sie mit uns auf dem 2. Hygienetag zum Thema " Umgang mit MRSA in der ambulanten Patientenversorgung, in Pflegeheimen und in Rehabilitationseinrichtungen". Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, D-01069 Dresden (Marta-Fraenkel-Saal)
Die Veranstaltung ist mit 3 CME-Punkten von der Sächsischen Landesärztekammer anerkannt.










