11.09.2009 - 08:50 - Kunst & Kultur
Überzählige Kirchen der 1960er - Umnutzung oder Abriss?
Pressemitteilung von: M:AI Museum Architektur und Ingenierukunst
Podiumsdiskkussion
Die Architektur der 1960er Jahre wird oft mit „Betonbrutalismus“ und Großstrukturen assoziiert. Zudem sind viele der Gebäude dieser Zeit in die Jahre gekommen, sind sanierungsbedürftig und haben dadurch an Attraktivität verloren.
Letzteres trifft auch auf eine Vielzahl von Kirchengebäuden zu, die in Nordrhein-Westfalen in der Diskussion stehen, weil Kirchenfinanzen und die Zahl der Gemeindemitglieder stark rückgängig sind. Vermutlich ist in den nächsten Jahren bei einem Viertel der Kirchen über eine Umnutzung nachzudenken.
Doch gerade in Nordrhein-Westfalen sind im 20. Jahrhundert zahlreiche wegweisende Sakralbauten entstanden. Die Architekten Dominikus und Gottfried Böhm, Rudolf Schwarz, Emil Steffann, Toni Hermanns, Fritz Schaller u.v.a. haben die Kirchen-Baukunst international nachhaltig beeinflusst.
Im Rahmen der Ausstellung "Architektur im Aufbruch" findet eine Podiumsdiskussion statt, die aktuelle Ansätze zum Umgang mit dem Thema Umnutzung von Kirchen in NRW aufzeigt und einen regen Diskurs verspricht:
"Neuorientierung moderner Kirchenbauten – Umgang mit einem schwierigen Gebäudetypus"
Zeit: Dienstag, 22. September, 19 Uhr
Ort: Liebfrauenkirche in Duisburg, König-Heinrich-Platz/Landfermannstraße
Mit: Achim Dahlheimer, Ministerium für Bauen und Verkehr - Prof. Dr. Udo Mainzer, Landschaftsverband Rheinland - Christiane Cantauw, Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Gudrun Gotthard, Evangelische Kirche im Rheinland - Dr. Herbert Fendrich, Bistum Essen
Moderation: Jörg Beste, synergon
Die Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW in der Duisburger Liebfrauenkirche greift unter anderem das Thema „Moderne Kirchenbauten“ und ihre Umnutzungsproblematik auf. Anhand von Beispielen – St. Mariä Himmelfahrt in Duisburg-Hüttenheim, Kirche an der Wintgensstraße in Duisburg Duissern, Auferstehungskirche in Köln-Buchforst – werden die Diskussions- und Planungsprozesse beleuchtet: Diese Kirchen sind Gegenstand des „Modellvorhabens Kirchenumnutzungen“ des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 25. August bis 18. Oktober 2009 in der Liebfrauenkirche in Duisburg, Heinrich-König-Platz/Landfermannstraße (Geschlossen 9.9.-12.9.2009)
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Anette Kolkau
M:AI
Leithestr. 33
45886 Gelsenkirchen
0209 9257822

www.mai.nrw.de
M:AI – Immer Vor Ort. Nie am selben.
Es ist ein Museum ohne Haus: Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW ist stattdessen in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. Bauwerke lassen sich eben nicht ausstellen, sondern am besten im Original erleben, erspüren, betrachten und schließlich bewerten.
Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: wo ein Gebäude als Bereicherung für die Stadt empfunden wird und Menschen sich darin wohl fühlen. Wo bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder wo Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden.
Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, über welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen verfügt. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg.
Seit 2005 nun schon ist das M:AI unterwegs. Unterstützt von vielen Partnern orientiert es seine Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.
Die Architektur der 1960er Jahre wird oft mit „Betonbrutalismus“ und Großstrukturen assoziiert. Zudem sind viele der Gebäude dieser Zeit in die Jahre gekommen, sind sanierungsbedürftig und haben dadurch an Attraktivität verloren.
Letzteres trifft auch auf eine Vielzahl von Kirchengebäuden zu, die in Nordrhein-Westfalen in der Diskussion stehen, weil Kirchenfinanzen und die Zahl der Gemeindemitglieder stark rückgängig sind. Vermutlich ist in den nächsten Jahren bei einem Viertel der Kirchen über eine Umnutzung nachzudenken.
Doch gerade in Nordrhein-Westfalen sind im 20. Jahrhundert zahlreiche wegweisende Sakralbauten entstanden. Die Architekten Dominikus und Gottfried Böhm, Rudolf Schwarz, Emil Steffann, Toni Hermanns, Fritz Schaller u.v.a. haben die Kirchen-Baukunst international nachhaltig beeinflusst.
"Neuorientierung moderner Kirchenbauten – Umgang mit einem schwierigen Gebäudetypus"
Zeit: Dienstag, 22. September, 19 Uhr
Ort: Liebfrauenkirche in Duisburg, König-Heinrich-Platz/Landfermannstraße
Mit: Achim Dahlheimer, Ministerium für Bauen und Verkehr - Prof. Dr. Udo Mainzer, Landschaftsverband Rheinland - Christiane Cantauw, Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Gudrun Gotthard, Evangelische Kirche im Rheinland - Dr. Herbert Fendrich, Bistum Essen
Moderation: Jörg Beste, synergon
Die Ausstellung „Architektur im Aufbruch. Planen und Bauen in den 1960ern“ des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW in der Duisburger Liebfrauenkirche greift unter anderem das Thema „Moderne Kirchenbauten“ und ihre Umnutzungsproblematik auf. Anhand von Beispielen – St. Mariä Himmelfahrt in Duisburg-Hüttenheim, Kirche an der Wintgensstraße in Duisburg Duissern, Auferstehungskirche in Köln-Buchforst – werden die Diskussions- und Planungsprozesse beleuchtet: Diese Kirchen sind Gegenstand des „Modellvorhabens Kirchenumnutzungen“ des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 25. August bis 18. Oktober 2009 in der Liebfrauenkirche in Duisburg, Heinrich-König-Platz/Landfermannstraße (Geschlossen 9.9.-12.9.2009)
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Anette Kolkau
M:AI
Leithestr. 33
45886 Gelsenkirchen
0209 9257822
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M:AI – Immer Vor Ort. Nie am selben.
Es ist ein Museum ohne Haus: Das M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW ist stattdessen in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. Bauwerke lassen sich eben nicht ausstellen, sondern am besten im Original erleben, erspüren, betrachten und schließlich bewerten.
Und so bewegt sich dieses mobile Museum von seinem Sitz in Gelsenkirchen aus immer dorthin, wo Architektur und Ingenieurkunst zum Thema werden sollen: wo ein Gebäude als Bereicherung für die Stadt empfunden wird und Menschen sich darin wohl fühlen. Wo bedeutende Architekten, Ingenieure, Stadtplaner und Landschaftsgestalter Wegweisendes hinterlassen haben oder wo Bau- und Kulturdenkmäler vom Abriss bedroht sind und heftig diskutiert werden.
Mit Ausstellungen und Exkursionen, Vorträgen und künstlerischen Aktionen sowie Publikationen macht das M:AI die Qualitäten und Möglichkeiten eines Bauwerks sichtbar – besonders, um den Blick eines jeden für gutes Bauen zu schärfen und zu zeigen, über welche baulichen Schätze Nordrhein-Westfalen verfügt. Letzteres auch über die Grenzen des Bundeslandes hinweg.
Seit 2005 nun schon ist das M:AI unterwegs. Unterstützt von vielen Partnern orientiert es seine Aktivitäten an der jeweiligen aktuellen Diskussion. Die Projekte des M:AI sind Teil der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.
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