(openPR) Gelsenkirchen, 10. September 2009. Beim Projekt NEURoTEAMS handelt es sich um eine bislang deutschlandweit einzigartige Studie. Die Fallkontrollstudie mit explorativem Charakter unter wissenschaftlicher Leitung von PD Dr. Busch verfolgt die Zielsetzung, Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern wie MS, Schlaganfall und Parkinson durch interdisziplinäre Zusammenarbeit im ambulanten Bereich zu individuellen Therapieerfolgen zu verhelfen, die der Persönlichkeit des Patienten gerecht werden.
Bei der medizinischen Nachversorgung von Schlaganfall-Patienten klaffen Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinander - und auch Menschen mit Parkinson, Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen werden ambulant nicht immer optimal versorgt, nachdem sie das Krankenhaus verlassen haben. "Wenn wir die Patienten hier nach der Akut-Behandlung entlassen, fallen sie oft in ein Loch, weil das Gesundheitssystem keine Zusammenarbeit bei der Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie vorsieht", sagt Privatdozent Elmar Busch von der Klinik für Neurologie an den Evangelischen Kliniken Gelsenkirchen. Deshalb will man jetzt mit vereinten Kräften die Flucht nach vorne antreten. "Wir wollen mit dem Projekt NEURoTEAMS Therapeuten und Praxen untereinander stärker vernetzen", erklärt Busch.
In Teil 3 der NEURoTEAMS-Reportage kommen nun die teilnehmenden Therapeuten zu Wort. Im Interview mit der Autorin erklären drei von ihnen, was sie dazu bewegte, sich an der Studie zu beteiligen und welche Erwartungen sie an das Projekt insgesamt haben.
Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen zum Projekt NEURoTEAMS finden Sie exklusiv auf der Deutschen Gesundheitsauskunft (http://www.deutsche-gesundheitsauskunft.de) im Menüpunkt „NEURoTEAMS Gelsenkirchen“.



















