Veranstaltung für Kleinwüchsige und ihre Angehörigen in Mirow
(openPR) Berlin, 07. September 09. Zum Schulungsseminar mit den Schwerpunktthemen Schwerbehin¬dertenausweis und Pflegegeld veranstaltet der Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und Ihre Familien (BKMF) e.V., Landesverband Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern vom 11. bis 13. September 2009 für Mitglieder und Nichtmitglieder ein Wochenendtreffen in der Jugendherberge Mirow. Als Referenten werden Christine Schmidt von Premio Berlin, Herr Dr. Schwabe von der Charite und Frau Jettkowski von der Ergotherapiepraxis Reich aus Berlin Vorträge mit der Möglichkeit zum Austausch halten.
Für das Kinder- und Jugendprogramm wurde das Labyrinth Kindermuseum Berlin (www.labyrinth-kindermuseum.de) mit dem Programm „Alle anders anders“ gewonnen. Das Programm hatte im Kindermuseum in der Osloer Straße 12, Berlin-Wedding, in 8 Wochen 12.000 Besucher.
Der BKMF fördert neben der Information durch externe Fachleute besonders den Austausch von Betroffenen und Nichtbetroffenen aller Altersklassen.
Interessierte können sich unter
oder telefonisch unter 030 – 391 01 420 melden. Einladung und Anmeldung sind im Internet unter www.lkmf-bb-mv.de / Aktuelles / Termine hinterlegt. Eine Anmeldebestätigung wird unverzüglich versendet.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:Bundesverband Kleinwüchsiger Menschen und Ihre Familen (BKMF) e.V., Landesverband Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern (
www.lkmf-bb-mv.de)
c/o Heidi Christ
Oberdorfer Steig 17A
13591 Berlin
Tel.: 030 - 391 01 420
Fax: 030 - 399 06 717
mobil 0178 - 15 36 572 (Jens M. Christ)
e.-Mail:

Über das Unternehmen
Kurzdarstellung des BKMF e.V.
Der Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V. setzt sich seit 1988 als bundesweite Organisation der gesundheitlichen Selbsthilfe für die Interessen kleinwüchsiger Menschen ein. 1990 wurde der Landesverbans Berlin / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern gegründet.
Die vorrangigen Ziele unserer Arbeit sind die psychosoziale Stärkung kleinwüchsiger Menschen, deren Integration in die Gesellschaft, der Abbau vorhandener Vorurteile und die Bündelung, Systematisierung und Verbreitung kleinwuchsspezifischen Wissens, wobei die „Hilfe zur Selbsthilfe“ das Leitmotiv darstellt. Wir unterstützen alle Ratsuchenden (Betroffene, Angehörige und Fachleute) durch Information, Beratung und Betreuung, führen bundesweite Seminare und Tagungen unter wissenschaftlicher Leitung durch, nehmen die gesellschaftliche und politische Interessenvertretung der kleinwüchsigen Menschen wahr und führen wissenschaftliche Forschungsprojekte durch.
Ein wichtiges Prinzip des BKMF stellt die enge Verzahnung von ehrenamtlicher Tätigkeit in den Landesverbänden, Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen sowie der hauptamtlichen Arbeit in der Beratungs- und Geschäftsstelle im Deutschen Zentrum für Kleinwuchsfragen (DZK) dar.
Gut 100.000 Bundesbürger sind von Kleinwuchs betroffen, das heißt, sie sind oder werden als Erwachsene zwischen 70 cm und 150 cm groß. Als Durchschnittsgröße gilt in der Bundesrepublik Deutschland für Männer 180 cm und für Frauen 170 cm. Die Ursachen von Wachstumsstörungen sind sehr vielfältig. Es sind heute 450 verschiedene Kleinwuchsformen bekannt. In unseren Veröffentlichungen beschreiben wir viele Formen und deren Auswirkungen.
Wir bemühen uns um die psychosoziale Stärkung kleinwüchsiger Menschen, um ihre Integration in die Gesellschaft und um Abbau noch vorhandener Vorurteile. Die Körpergröße ist in unserer Gesellschaft auch heute noch ein wichtiges Kriterium bei der Einschätzung eines Menschen. Beruflicher Erfolg wird immer noch von der Körpergröße eines Menschen abhängig gemacht. Bei nur wenigen Formen des Kleinwuchses ist eine Behandlung mit Wachstumshormon erfolgreich; einige kleinwüchsige Menschen lassen sich im Jugend- oder Erwachsenenalter operativ verlängern. Beides ist ohne fachliche Beratung nicht zu empfehlen.
Ohne Hilfe sind Türgriffe, Lichtschalter, Treppen, Geldautomaten, Schalter, Fenstergriffe, Waschbecken, Fußgängerampeln, Telefonzellen, öffentliche Verkehrsmittel und dergleichen oft für die Betroffenen nicht erreichbar oder benutzbar.
Konkrete Hilfe in allen sozialen Bereichen ist deshalb notwendig, um Betroffene und ihre Familien nach innen und außen zu stärken: Kleinwüchsige wollen und können gleichberechtigte Partner in der Gesellschaft sein, die Gesellschaft muss dies nur annehmen. Im sozialen Netz staatlicher, privater und institutioneller Hilfen gibt es Lücken, die nur von Kleinwuchs Betroffene und ihre Angehörigen selbst schließen können, durch Engagement und Kompetenz. Wir wollen die Abkehr von der „übertriebenen Fürsorge“ hin zur individuellen Selbstbestimmung und Freiheit.
Dies ist nur durch Selbsthilfe und Hilfe zur Selbsthilfe zu erreichen.
Kleinwüchsige Menschen wollen und können gleichberechtigte Partner in der Gesellschaft sein, die Gesellschaft muss dies nur annehmen.
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