(openPR) Wer sich als junger Mensch überlegt in die Selbständigkeit zu wechseln, egal ob er ein Ladengeschäft oder eine Ein-Personen-Firma eröffnet, wird schnell all seiner Hoffnungen, seiner Motivation und seines Enthusiasmus beraubt, wenn er die Krankenkassenbeiträge mitgeteilt bekommt. Ein Selbständiger zahlt mindestens 300 € pro Monat an Krankenkassenbeitrag. Nur wenn sein Einkommen unter 400 € pro Monat liegt und seine Arbeitszeit pro Woche nicht mehr als 14 Stunden beträgt, reduziert sich der Beitragssatz auf 140 €. Wie soll dies ein junger Selbständiger zahlen. Gerade bei einem Ladengeschäft, in dem man täglich 8 Stunden anwesend sein muss, sind die Anforderungen für den geringeren Beitragssatz nicht erfüllt. Gleiches gilt für einen Jungunternehmer, der gerade zu Beginn seiner Selbständigkeit viel Arbeitszeit für Kunden-Akuise aufbringen muss. Derart hohe Beitragssätze sind da absolut wirtschaftsfeindlich, denn ohne Bankkredite wird der Selbständige keine Chance haben diesen Forderungen nachzukommen.
Der Beitragssatz für einen Selbständigen, dessen Einkommen unter 1000 € im Monat liegt dürfte daher 60 € im Monat nicht übersteigen. Dies ist meine Forderung an die Politik.









