03.09.2009 - 08:08 - Kunst & Kultur

Garden Of The Dispossessed - Neue Arbeiten von David Hochbaum - Ausserdem - Ver Mar in "The Vault"

Pressemitteilung von: Strychnin Gallery

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David Hochbaum eröffnet seine neueste Ausstellung "Garden of the Dispossessed" am 9. Oktober in Berlin.
David Hochbaum ist zurück in Berlin: Die neuesten Arbeiten des nordamerikanischen Künstlers, der bereits mehrfach bei Strychnin ausstellte, wurden durch Städte inspiriert, allen voran durch New York City, wo Hochbaum 1972 geboren wurde und seit gut 14 Jahren lebt und arbeitet. Hochbaums Werke zeugen von der Zeit, die er dort verbracht hat und sie offenbaren den Zoll, den man in dieser Weltmetropole unweigerlich an eine halsabschneiderische und gnadenlose Umwelt zahlt. Ver Mar, deren Arbeiten bereits in einigen Gruppenausstellungen in der Strychnin Gallery zu sehen waren, zeigt nun zum ersten Mal eine komplette Installation mit dem Titel "Myths, Omens and Misunderstandings" in „The Vault“, Strychnins zweitem Ausstellungsraum, der für besondere Gelegenheiten reserviert ist. Vernissage am 9. Oktober ab 19:00 Uhr.

Die Bilder David Hochbaums neuester Reihe an Arbeiten, deren deutscher Titel wohl am ehesten mit “Im Garten der Enteigneten” übersetzt werden könnte, bestehen aus vielerlei komplexen Schichten an Materialien. Der Künstler hat klaustrophobische Städte erschaffen, die das menschliche Verlangen danach zur Schau stellen, den Himmel zu erreichen und darüber hinaus zu wachsen: der Mensch zerschneidet den Himmel und verbaut die freie Sicht auf den Horizont.
Außerdem hat Hochbaum in sich widersprüchliche Bilder von Bäumen und Wäldern erschaffen, die aber eher figurative Studien von Menschen denn von Hölzern sind. Auch die Stadtlandschaften haben ein fast menschliche Seite, obgleich man in ihnen keine einzige Person entdecken kann – es sei denn, sie lauert außerhalb jedes Größenverhältnisses wie ein Riese über den Gebäuden.
Im Gegensatz zu den Bildern, die sich mit äußeren Stadtansichten beschäftigen, steht eine Reihe von Arbeiten, bei denen Hochbaum ganz nah herangeht: er zoomt in die Städte hinein und zeigt ihr ruhigeres Interieur. Einzigartige Portraits zeigen die möglichen Bewohner der Städte, wie sie im Gras schlafen, am Flussufer nachdenken oder durch Gärten spazieren. Diese Arbeiten sind stilistisch näher an Fotografie angesiedelt als an Malerei und verdanken ihre Integrität der klassischen schwarz-weiß Fotografie, abgezogen auf Silberpapier, Doch wie auch die meisten von Hochbaums Arbeiten sind auch hier die Materialien zerschnitten, mit Lack versehen und überschrieben, so dass eine deutliche Textur der Oberfläche den Beweis des Lebens verleiht.


Die amerikanische Künstlerin Ver Mar ist fasziniert vom Kino Tim Burtons, Jan Svankmajers oder Jim Hensons. Das Konzept des Stop-Action Films, aber auch die Produktion opulenter Kostümdramen mit aufwendiger Requisite und exquisitem Make-Up sind ihre Inspirationsquellen. Ihre Skulpturen verewigen Meerestiere und Zwitterwesen, die halb Mensch, halb Tier sind – Portraits der heimlichen Traumherrscher dieser Welt.
Ihre neueste Serie wird im zweiten Ausstellungsraum der Strychnin Gallery gezeigt, der unter dem Namen „The Vault“ immer wieder besondere Projekte, Installationen oder Themen zeigt. Ver Mar beschäftigt sich diesmal mit der Geschichte des menschlichen Verlangens, die Natur zu verstehen und zu interpretieren, noch bevor es durch das Zeitalter der Wissenschaft einfacher wurde, bestimmte Gesetzmäßigkeiten zu erkennen. Die dadurch entstandenen, oft ungemein fantasievollen Erklärungen, Mythen, Legenden oder Symboliken beeinflussen und definieren die vielfältigen Kulturen der Erde bis heute. Widersprüche, die sich zwangsläufig durch die sich verändernden Interpretationen dieser Symbole entwickeln, üben dabei eine besondere Faszination auf die Künstlerin aus, die sich besonders intensive mit chinesischer und europäischer Mythologie und Symbolik auseinandergesetzt hat. Ver Mar lebt und arbeitet in Los Angeles.


Garden Of The Dispossessed - Neue Mixed Media Arbeiten von David Hochbaum.
Außerdem in „The Vault“: Myths, Omens and Misunderstandings – Eine Installation von Ver Mar.
Vernissage am 9. Oktober ab 19:00 Uhr.
Dauer der Ausstellung bis zum 8. November
Öffnungszeiten Do-So von 12-18 Uhr

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Strychnin Gallery
Boxhagenerstr. 36
10245 Berlin
www.strychnin.com

PR Kontakt: Iris Bitter

Tel.: 030 - 9700 2035

Mit Galerien in drei Weltmetropolen - New York, Berlin und London - ist Strychnin Gallery ein Tummelplatz für junge Künstler aus aller Welt. Hier wird die Zusammenarbeit gross geschrieben, es werden ständig neue Projekte entwickelt und die Kreativität steht an erster Stelle.

Die Galeristin und Leiterin der Galerie Yasha Young hat sich darauf spezialisiert, junge amerikanische Künstler auf den europäischen Markt zu bringen und umgekehrt. Sie zeigt Künstler, die einen ganz eigenen Stil pflegen und keinem "hippen" Trend zugehörig sind. Liebhaber des Pop-Surrealismus, des Fantastischen Realismus und des Lowbrow kommen hier auf ihre Kosten, wobei sich Frau Young nicht ausschliesslich auf diese Bereiche junger Kunst konzentriert.

Die Strychnin Gallery wurde 1998 in Brooklyn gegründet und hat im Jahr 2002 in Berlin Friedrichshain eine Dependance aufgemacht; 2007 folgte dann die Eröffnung der Londoner Niederlassung. Seit Januar 2008 ist Frau Young Mitglied des Beirates der Art Fair 21 in Köln.

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