openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Studie Herzgesundheit Bundestagsabgeordnete wird auf Rheinischen Gesundheitswirtschaftskongres vorgestellt

31.08.200917:18 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Das Credo ist einfach: „Jeder sollte sein Risiko kennen“. Je genauer die Kenntnis sind über die jeweiligen Risikofaktoren, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können, desto eher sind Patienten bereit, ihr Verhalten zu ändern. Das auch in Arztpraxen einsetzbare Computerprogramm „Carrisma“ ermittelt anhand von mehreren medizinischen Parametern, Vorerkrankungen und weiteren wichtigen Faktoren der Lebensweise das persönliche Risiko, an einer Herzkreislauf-Krankheit erkranken zu können. Berücksichtigt werden: Bewegung, Übergewicht und Zigarettenkonsum – also veränderbare Größen. Das Carrisma-System stellt somit ein wichtiges Instrument dar, die Prävention zu optimieren.

Analog zum Motto des Weltherztages 2008 „Know your risk“ lud ein Expertenteam im September 2008 die Abgeordneten des Deutschen Bundestages vor das Reichstagsgebäude in ein Zelt zu einer umfassenden Untersuchung des persönlichen Infarktrisikos mit Hilfe des Carrisma-Programms ein. Initiiert wurde die Aktion von den Mitgliedern der Projektgruppe „Prävention“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) Prof. Dr. Helmut Gohlke, Prof. Dr. Heinz Völler und dem Kölner Kardiologen Dr. Detlef B. Gysan, vom kardiologischen Rehabilitationszentrum AmKaRe in Köln-Poll/Porz.

Etwa 250 Parlamentarier folgten der Einladung und ließen sich vom Team aus acht Ärzten und 14 Arzthelferinnen checken. Untersucht wurden unter anderem der Blutdruck und die Blutfettwerte. Die Politiker wurden auch ausführlich nach ihren persönlichen Risikofaktoren und schädigenden Einflüssen wie Nikotinkonsum, aber auch nach ihrem Aktivitäts- und Ernährungsverhalten, befragt. Mithilfe des Computerprogramms ließ sich direkt am Bildschirm das Risiko für künftige Herz-Kreislauferkrankungen in Zahlen darstellen. Das Programm gibt jedem Getesteten Anregungen, wie die individuelle gesundheitliche Situation verbessert werden kann.
Dass die deutschen Abgeordneten im Durchschnitt ein geringeres Infarktrisiko haben als der Bevölkerungs-Schnitt ist eines der Ergebnisse dieser Pilotstudie, die am 30. September auf dem 7. Rheinischen Kongress für Gesundheitswirtschaft in Köln detaillierter vorgestellt wird. Das gute Abschneiden der Bundestagsabgeordneten läge vor allem daran, dass sie, verglichen mit dem Bevölkerungsdurchschnitt, weniger oder gar nicht Rauchen, wobei die persönlichen Risikofaktoren der weiblichen Abgeordneten etwas höher einschätzt wurden, erklärt Dr. Detlef B. Gysan. Der Kölner Kardiologe ist sicher, dass es sich gelohnt hat, den Politikern ihr persönliches Risiko veranschaulicht zu haben.

Von nicht geringerer Bedeutung aber war bei dieser Studie die Sensibilisierung der Politiker für das Thema Prävention. „Wir brauchen ein Präventionsgesetz“, betont Dr. Detlef B. Gysan. Eine Risikostratifikation wie sie mit dem Carrisma-Programm möglich sei, könne theoretisch jeder praktische Arzt anbieten. Allerdings so Gysan, werden präventive Maßnahmen nicht immer von den Krankenkassen bezahlt. Hier sei die Politik gefordert, zumal Deutschland im internationalen Vergleich als „Hochrisikoland“ zu gelten habe, betont der Kardiologe.
Ein Vorbild für erfolgreiche Präventivmedizin sei etwa das finnische „Karelien-Projekt“. Mit Hilfe der Präventivmaßnahmen des 1972 gestarteten Nord-Karelien-Projektes konnte innerhalb von 25 Jahren die Sterberate von Männern im arbeitsfähigen Alter in Nord-Karelien um 82 Prozent, die der gesamten Bevölkerung um 50 Prozent gesenkt werden.

70 Fachbesucher können sich am 30. September und 1. Oktober 2009 in Köln stattfindenden 7. Rheinischen Kongress für Gesundheitswirtschaft "Gemeinsam die Zukunft gestalten" einem individuellen Herzinfarkt-Risikocheck kostenlos unterziehen. Der Kongress bietet die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die aktuellen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen des gesamten Gesundheitswesens zu informieren. Ziel der hochrangig besetzten Veranstaltung, die Vorträge und Diskussionsrunden sowie 21 nebeneinander stattfindende Sessions mit insgesamt mehr als 80 Referenten umfasst, ist der interprofessionelle Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Der Fortbildungskongress wird von der Rheinischen Fachhochschule Köln und dem Institut für Medizin-Ökonomie & Medizinische Versorgungsforschung veranstaltet. Anmeldungen und weitere Informationen: www.rfh-gwk.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 344588
 1667

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Studie Herzgesundheit Bundestagsabgeordnete wird auf Rheinischen Gesundheitswirtschaftskongres vorgestellt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Rheinische Fachhochschule Köln

Bild: Digitaler Open House an der Rheinischen Fachhochschule KölnBild: Digitaler Open House an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Digitaler Open House an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) lädt ein zum Digitalen Open House Tag am 21. November 2020 ab 11 Uhr: Studieninteressierte erhalten die Möglichkeit, die Hochschule kennenzulernen und Antworten auf Fragen zu erhalten wie: Welche Studiengänge und -formen gibt es an der RFH? Wie sehen die Inhalte eines bestimmten Studiums aus? Gibt es Studienkosten? Welche Zulassungsverfahren und Bewerbungsfristen sind an einen bestimmten Studiengang geknüpft? Unser Open House wird wegen der aktuellen Situation als Videokonferenz angeboten. Sie können …
Bild: MBA International Business: „on the job“ studieren an der RFH und in LondonBild: MBA International Business: „on the job“ studieren an der RFH und in London
MBA International Business: „on the job“ studieren an der RFH und in London
Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) bietet in Kooperation mit der University of East London (UEL) seit vielen Jahren den berufsbegleitenden MBA International Business-Studiengang (Master of Business Administration) auf Englisch an. Erfolgreiche Absolventen erhalten den international begehrten Titel MBA. Den aktualisierten und gestrafften Lehrplan stellt der Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Vieweg in englischer Sprache bei einem Online-Infoabend vor: am 3. Dezember 2020 um 18 Uhr über die App „Zoom“ (unter: https://us04web.zoom.us/j/…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Herz, Gefäße und Vitamine – Bestimmte antioxidative Vitamine können Risiko für koronare Herzkrankheit senkenBild: Herz, Gefäße und Vitamine – Bestimmte antioxidative Vitamine können Risiko für koronare Herzkrankheit senken
Herz, Gefäße und Vitamine – Bestimmte antioxidative Vitamine können Risiko für koronare Herzkrankheit senken
… dass die Art der Ernährung einen erheblichen Einfluss auf das Risiko für Herzinfarkt und Co. hat. So ist die westliche Ernährungsweise mit viel Fleisch der Herzgesundheit abträglich und erhöht das Risiko für Herzerkrankungen. Förderlich für die Herzgesundheit ist die sogenannte Mittelmeerdiät, einer Ernährungsform mit viel Obst, Gemüse und Fisch. Damit …
Bild: Die Auswirkung von Bewegung und körperlicher Aktivität bei der Verbesserung der Herzgesundheit
Die Auswirkung von Bewegung und körperlicher Aktivität bei der Verbesserung der Herzgesundheit
Auswirkungen von Bewegung und körperlicher Aktivität auf die Herzgesundheit. Die Rolle von Bewegung und körperlicher Aktivität bei der Verbesserung der Herzgesundheit ist von großer Bedeutung. Eine regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen zu reduzieren. Durch körperliche Aktivität wird das …
Bild: Mandeln - Eine Handvoll Gesundheit für das HerzBild: Mandeln - Eine Handvoll Gesundheit für das Herz
Mandeln - Eine Handvoll Gesundheit für das Herz
… die Besserung seiner Werte auf einfache Weise aktiv unterstützen. Schon kleine Veränderungen wie die richtige Auswahl der Nahrungsmittel können einen Beitrag zur eigenen Herzgesundheit leisten. Studien haben belegt, dass Mandeln eines der Nahrungsmittel sind, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben können. Mandeln lassen sich als …
Steuererhöhung beim Agrardiesel verhindern
Steuererhöhung beim Agrardiesel verhindern
RLV-Präsident Decker schreibt an Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen 25.9.2003 - Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, Friedhelm Decker, hat die rheinischen Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen gebeten, beim Agrardiesel im Bundestag Wort zu halten und neue, wettbewerbsverzerrende nationale Regelungen zu verhindern. …
Bild: Selen und Coenzym Q10 – Langzeitschutz fürs Herz
Selen und Coenzym Q10 – Langzeitschutz fürs Herz
… an der Bildung von ATP (Adenosin-Triphosphat) beteiligt, ein Molekül, das man als Energiewährung betrachten kann. Coenzym Q10 beeinflusst Alters- und kognitive Prozesse, die Herzgesundheit, incl. Angina pectoris und Herzinfarkte, sowie den Bluthochdruck. Es kann vom Körper zwar selbst gebildet werden, doch diese Fähigkeit sinkt mit zunehmendem Alter, …
Bild: Bonn - Stephan Eisel spendet 5.000 EUROBild: Bonn - Stephan Eisel spendet 5.000 EURO
Bonn - Stephan Eisel spendet 5.000 EURO
(Bonner Presseblog) Bonn: Der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel hat jetzt seine CD "Politik & Musik" vorgestellt, die er als Dankeschön an Bürger verteilen will, die mit einer Spende einen gemeinnützigen Zweck unterstützen: „Zu meinen vier Klavierabenden sind insgesamt über 500 Besucher gekommen. Wir konnten damit mehr als 5.000 EUR an Spenden …
Neue Studie zur Wirkung von Omega-3
Neue Studie zur Wirkung von Omega-3
en. Erst vor kurzem berichteten südkoreanische Wissenschaftler dass Lycopin-Ergänzungen die natürliche antioxidantische Abwehr des Körpers unterstützen und somit vor Beschädigung der DNA schützen können. Und bereits in den frühen 1970ern gab es Ergebnisse zur positiven Wirkung von Omega-3 auf die Herzgesundheit.
Bild: Geld sparen Dank der RückenstudieBild: Geld sparen Dank der Rückenstudie
Geld sparen Dank der Rückenstudie
Bundestagsabgeordnete Antje Blumenthal übernimmt Schirmherrschaft Immer mehr Menschen beteiligen sich an Deutschlands großer Studie zur Rückengesundheit vom Verein RehaVitalisPlus e.V. und dem Verband Deutscher Fitness- und Gesundheitsunternehmen (VDF). Die Politik erkennt die Bedeutung dieser wissenschaftlichen Untersuchung: Die Hamburger Bundestagsabgeordnete …
Bild: Die Forderung nach angemessener Vergütung ist selbstverständlich
Die Forderung nach angemessener Vergütung ist selbstverständlich
Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz (B90/Grüne) stellt sich hinter BdB-Forderungen Augsburg, 22. Februar 2018 – Die bayerische Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz unterstützt die Sofortforderungen des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen nach mehr Zeit für Klienten und höheren Stundensätzen. Bei einem Treffen mit Martina Bauer und Frank Staeck von der …
Übergewicht gefährlicher als mangelnder Sport
Übergewicht gefährlicher als mangelnder Sport
… Übergewicht ist gefährlicher für einen möglichen Herzinfarkt als mangelnde Fitness. Also lieber normalgewichtig und wenig fit als übergewichtig und fit, zumindest hinsichtlich der Herzgesundheit. Am allerbesten ist es jedoch natürlich, normalgewichtig und fit zu sein. Dies ist sozusagen der Idealzustand. Die Ergebnisse der Studie sollten natürlich nicht …
Sie lesen gerade: Studie Herzgesundheit Bundestagsabgeordnete wird auf Rheinischen Gesundheitswirtschaftskongres vorgestellt