27.05.2004 - 12:39 - Tourismus, Auto & Verkehr
Marcel Laseé gewinnt den ersten Lauf des SEAT Leon Supercopa in Assen. Peter Terting holt sich am Sonntag seinen zweiten
Pressemitteilung von: SEAT Leon Supercopa Organisation, IKmedia GmbH
Top-Motorsport in Assen
Marcel Laseé gewinnt den ersten Lauf des SEAT Leon Supercopa in Assen. Peter Terting holt sich am Sonntag seinen zweiten Laufsieg.
Die Zuschauer, die zum 3. und 4. Rennen im SEAT Leon Supercopa auf den TT-Circuit van Drenthe ins niederländische Assen gekommen waren, erlebten gleich zweimal atemberaubenden Motorsport. Peter Terting (Kempten) vom Team Abt Sportsline am Sonntag und Marcel Lassé (Düsseldorf), für das Team von HG Müller unterwegs, hießen jeweils die Sieger. In der Gesamtwertung nach vier Wertungsläufen führt Terting mit 76 Punkten. Thomas Marschall (Eggenstein), der in beiden Läufen lange geführt hatte, aber schließlich „nur“ die Plätze fünf und vier herausfahren konnte, folgt auf Gesamtrang zwei (57). Sebastian Stahl (Neunkirchen), am Samstag nach einer spektakulären letzten Runde noch auf Platz drei nach vorne gefahren, folgt auf Gesamtrang drei (44).
Der 20-jährige Terting, der nach seinem zweiten Platz vom Samstag am Sonntag von Startplatz fünf ins Rennen gegangen war, holte mit zunehmender Renndistanz immer weiter auf und war nach 25 Rennminuten weder von seinem Teamkollegen Andreas Kolb (Framersbach), noch von Marcel Lassé zu schlagen. „Nach fünf Runden lag das Auto so neutral, wie ich mir das vorgestellt hatte“, meinte der strahlende Sieger. Profitiert hatte Terting außerdem vom Fahrfehler eines Thomas Marschall, der nach zwei Dritteln der Renndistanz in der Schikane vor Start und Ziel auf dem dort liegenden Dreck den Bremspunkt verpasste und abseits der Strecke mächtig Staub aufwirbelte. Laseé seinerseits setzte sich hinter Daniel Bauer (Filderstadt/GAG Racing) fest und machte mächtig Druck. In der vorletzten Runde zeigte die kluge Taktik des jungen Düsseldorfers Wirkung. Bauer bezahlte einen Fahrfehler mit dem Ausritt ins Kiesbett.
Schon der erste Lauf hatte die Zuschauer mit spektakulären Tür-an-Tür-Kämpfen und großem Motorsport förmlich von den Sitzen gerissen. Fünf Minuten vor dem Start hatte es zu Regnen begonnen. Alle Teams entschieden sich für die Yokohama-Regenreifen. Nach einem Start, den die Fahrer äußerst diszipliniert absolviert hatten, konnte sich Polesetter Thomas Marschall bereits in der ersten Runde deutlich vom restlichen Starterfeld absetzen. Sein Vorsprung vor der Verfolgergruppe mit Florian Stoll, Daniel Bauer, Marcel Laseé, Peter Terting und Florian Gruber betrug zeitweise mehr als fünf Sekunden. Während Marschall einsam seine Runden zog, zeigten die Youngster beim Kampf um die Podiumsplätze Motorsport vom Feinsten. Laseé und Terting setzten sich schließlich durch und eröffneten die Jagd auf Marschall. Der Eggensteiner brach förmlich in Runde elf ein und verlor rund zwei Sekunden auf seine Verfolger. In der vorletzten Runde waren Terting und Laseé dran. Seite an Seite schossen die drei Führenden die Start- und Zielgerade entlang. In der Querspange griff Terting an und fuhr Rad-an-Rad mit Marschall, der seinerseits dagegenhielt und den Angriff abzuwehren versuchte. Lachender Dritter war schließlich Marcel Laseé, der die Situation eiskalt ausnutze und an seinen Kontrahenten vorbeiziehen konnte. Auf den letzten Metern konnte sich auch noch Florian Gruber mit einem spektakulären Zielsprung an Marschall vorbeiarbeiten. Ähnlich wie nach dem Zweikampf Terting gegen Marschall profitierte diesmal Sebastian Stahl (HG Müller), der sich so den dritten Podestplatz holte.
Im Qualifying des SEAT Leon Supercopa am Freitag hatten Daniel Bauer und Florian Stoll (Rickenbach) mit einer ausgezeichneten Platzierung überrascht. Bauer fuhr sich hinter den Polesetter Thomas Marschall in Startreihe zwei. Stoll, der ebenfalls sehr gut mit der Strecke in Assen zu Recht kam, erreichte den dritten Startplatz.
Stimmen zum zweiten Lauf in Assen:
Sieger: Peter Terting (Kempten):
„Zu Beginn des Rennens hatte ich mit Übersteuern zu kämpfen. Ab der sechsten Runde war das Auto dann neutral. Die folgenden Zweikämpfe waren hart. Es gab zwar viele Berührungen, aber es verlief alles fair. Thomas Marschall, der lange vor mir fuhr, habe ich lange abgetastet, aber dann hat sich das Problem in der Schikane von selbst gelöst. Natürlich bin ich sehr zufrieden, doch auf der Nordschleife, erwarte ich die routinierten Fahrer vorne.“
2. Platz: Andreas Kolb:
„Ich habe hinter meinem Teamkollegen Terting einige Male angetäuscht, aber er hat zu gemacht. Mir war dann das Risiko zu groß. Schließlich gehören wir zum selben Team.“
3. Platz: Marcel Laseé:
„Es ist natürlich toll, beim zweiten Lauf wieder auf dem Podest zu stehen. Aber auch ich habe von dem Fehler von Thomas Marschall profitiert. Für unser Team war es ein Wochenende nach Maß.“
Stimmen zu ersten Lauf in Assen:
Sieger Marcel Laseé (Düsseldorf):
„Direkt am Start habe ich einen heftigen Schlag auf´s Heck bekommen und dann musste ich bei dem Versuch, Daniel Bauer zu überholen, den Notausgang benutzen. In der letzten Runde konnte man sehen, dass auch drei SEAT Leon Supercopa in Assen nebeneinander passen. Nicht nur für die Zuschauer war es ein absolut spektakuläres Rennen.“
2. Platz: Peter Terting:
„Das war ein harter, aber fairer Zweikampf mit Thomas Marschall. Gegen ihn zu kämpfen macht einfach Spaß, weil ich ganz einfach weiß, dass er ein fairer Pilot ist. Leider war meine sechste Startposition nicht optimal, von daher bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Hätte das Rennen noch eine Runde länger gedauert, dann wäre ich wohl ganz vorne gewesen. Set up und Reifen haben 100prozentig gepasst.“
3. Platz: Sebastian Stahl:
„Ehrlich gesagt wusste ich nicht, dass wir in der letzten Runde waren, als Marschall und Gruber sich duellierten. Als beide nach rechts abdrifteten, bin ich links vorbei gefahren.“
News abseits der Strecke:
Service-Engel in Assen
Christina Surer vom Team Abt Sportsline erhielt in Assen Besuch von Ihrer Moderatoren-Kollegin Lina van de Mars. Die 24-Jährige moderiert zusammen mit Christina die DSF-Sendung „Tuning TV“.
Der so genannte Service-Engel kam mit nach Assen und feuerte den Action-Engel Surer an.
Emotionen fürs Leben
Fredy Barth hat am eigenen Leib spüren müssen, was es heißt, an Krebs zu erkranken. Barth hatte großes Glück, besiegte den heimtückischen Lymphdrüsenkrebs. Für den 24-jährigen Schweizer, der für das Team von Manfred Lauderbach (Bad Bibra) im SEAT Leon Supercopa unterwegs ist, war das Thema damit aber längst nicht abgehakt. Mit seinem Verein „Emotionen fürs Leben“ setzt sich Barth für die Ziele der Schweizer Forschungsstiftung Kind und Krebs ein. Mit dem gesammelten Geld ermöglicht der Schweizer neben der Förderung der Krebsforschung in seiner Heimat den erkrankten Kindern eine spannende Abwechslung zu ihrem meist sehr schweren Alltag. Neben einer Spenden-Gala wird Barth Besuche für krebskranke Kinder zu den beiden Rennen in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring organisieren. „Die jungen Patienten sollen den Spaß und die Faszination des Rennsports hautnah erleben können“, meinte Barth. Außerdem plant der 24-Jährige „Taxifahrten“ mit dem 251 PS starken Cup-Renner. Der Erlös soll seiner Stiftung zu gute kommen.
Weitere Informationen und Bildmaterial zum SEAT Leon Supercopa finden Sie auch unter www.seat.de im SEAT Presseclub.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Marcel Laseé gewinnt den ersten Lauf des SEAT Leon Supercopa in Assen. Peter Terting holt sich am Sonntag seinen zweiten Laufsieg.
Die Zuschauer, die zum 3. und 4. Rennen im SEAT Leon Supercopa auf den TT-Circuit van Drenthe ins niederländische Assen gekommen waren, erlebten gleich zweimal atemberaubenden Motorsport. Peter Terting (Kempten) vom Team Abt Sportsline am Sonntag und Marcel Lassé (Düsseldorf), für das Team von HG Müller unterwegs, hießen jeweils die Sieger. In der Gesamtwertung nach vier Wertungsläufen führt Terting mit 76 Punkten. Thomas Marschall (Eggenstein), der in beiden Läufen lange geführt hatte, aber schließlich „nur“ die Plätze fünf und vier herausfahren konnte, folgt auf Gesamtrang zwei (57). Sebastian Stahl (Neunkirchen), am Samstag nach einer spektakulären letzten Runde noch auf Platz drei nach vorne gefahren, folgt auf Gesamtrang drei (44).
Der 20-jährige Terting, der nach seinem zweiten Platz vom Samstag am Sonntag von Startplatz fünf ins Rennen gegangen war, holte mit zunehmender Renndistanz immer weiter auf und war nach 25 Rennminuten weder von seinem Teamkollegen Andreas Kolb (Framersbach), noch von Marcel Lassé zu schlagen. „Nach fünf Runden lag das Auto so neutral, wie ich mir das vorgestellt hatte“, meinte der strahlende Sieger. Profitiert hatte Terting außerdem vom Fahrfehler eines Thomas Marschall, der nach zwei Dritteln der Renndistanz in der Schikane vor Start und Ziel auf dem dort liegenden Dreck den Bremspunkt verpasste und abseits der Strecke mächtig Staub aufwirbelte. Laseé seinerseits setzte sich hinter Daniel Bauer (Filderstadt/GAG Racing) fest und machte mächtig Druck. In der vorletzten Runde zeigte die kluge Taktik des jungen Düsseldorfers Wirkung. Bauer bezahlte einen Fahrfehler mit dem Ausritt ins Kiesbett.
Schon der erste Lauf hatte die Zuschauer mit spektakulären Tür-an-Tür-Kämpfen und großem Motorsport förmlich von den Sitzen gerissen. Fünf Minuten vor dem Start hatte es zu Regnen begonnen. Alle Teams entschieden sich für die Yokohama-Regenreifen. Nach einem Start, den die Fahrer äußerst diszipliniert absolviert hatten, konnte sich Polesetter Thomas Marschall bereits in der ersten Runde deutlich vom restlichen Starterfeld absetzen. Sein Vorsprung vor der Verfolgergruppe mit Florian Stoll, Daniel Bauer, Marcel Laseé, Peter Terting und Florian Gruber betrug zeitweise mehr als fünf Sekunden. Während Marschall einsam seine Runden zog, zeigten die Youngster beim Kampf um die Podiumsplätze Motorsport vom Feinsten. Laseé und Terting setzten sich schließlich durch und eröffneten die Jagd auf Marschall. Der Eggensteiner brach förmlich in Runde elf ein und verlor rund zwei Sekunden auf seine Verfolger. In der vorletzten Runde waren Terting und Laseé dran. Seite an Seite schossen die drei Führenden die Start- und Zielgerade entlang. In der Querspange griff Terting an und fuhr Rad-an-Rad mit Marschall, der seinerseits dagegenhielt und den Angriff abzuwehren versuchte. Lachender Dritter war schließlich Marcel Laseé, der die Situation eiskalt ausnutze und an seinen Kontrahenten vorbeiziehen konnte. Auf den letzten Metern konnte sich auch noch Florian Gruber mit einem spektakulären Zielsprung an Marschall vorbeiarbeiten. Ähnlich wie nach dem Zweikampf Terting gegen Marschall profitierte diesmal Sebastian Stahl (HG Müller), der sich so den dritten Podestplatz holte.
Im Qualifying des SEAT Leon Supercopa am Freitag hatten Daniel Bauer und Florian Stoll (Rickenbach) mit einer ausgezeichneten Platzierung überrascht. Bauer fuhr sich hinter den Polesetter Thomas Marschall in Startreihe zwei. Stoll, der ebenfalls sehr gut mit der Strecke in Assen zu Recht kam, erreichte den dritten Startplatz.
Stimmen zum zweiten Lauf in Assen:
Sieger: Peter Terting (Kempten):
„Zu Beginn des Rennens hatte ich mit Übersteuern zu kämpfen. Ab der sechsten Runde war das Auto dann neutral. Die folgenden Zweikämpfe waren hart. Es gab zwar viele Berührungen, aber es verlief alles fair. Thomas Marschall, der lange vor mir fuhr, habe ich lange abgetastet, aber dann hat sich das Problem in der Schikane von selbst gelöst. Natürlich bin ich sehr zufrieden, doch auf der Nordschleife, erwarte ich die routinierten Fahrer vorne.“
2. Platz: Andreas Kolb:
„Ich habe hinter meinem Teamkollegen Terting einige Male angetäuscht, aber er hat zu gemacht. Mir war dann das Risiko zu groß. Schließlich gehören wir zum selben Team.“
3. Platz: Marcel Laseé:
„Es ist natürlich toll, beim zweiten Lauf wieder auf dem Podest zu stehen. Aber auch ich habe von dem Fehler von Thomas Marschall profitiert. Für unser Team war es ein Wochenende nach Maß.“
Stimmen zu ersten Lauf in Assen:
Sieger Marcel Laseé (Düsseldorf):
„Direkt am Start habe ich einen heftigen Schlag auf´s Heck bekommen und dann musste ich bei dem Versuch, Daniel Bauer zu überholen, den Notausgang benutzen. In der letzten Runde konnte man sehen, dass auch drei SEAT Leon Supercopa in Assen nebeneinander passen. Nicht nur für die Zuschauer war es ein absolut spektakuläres Rennen.“
2. Platz: Peter Terting:
„Das war ein harter, aber fairer Zweikampf mit Thomas Marschall. Gegen ihn zu kämpfen macht einfach Spaß, weil ich ganz einfach weiß, dass er ein fairer Pilot ist. Leider war meine sechste Startposition nicht optimal, von daher bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Hätte das Rennen noch eine Runde länger gedauert, dann wäre ich wohl ganz vorne gewesen. Set up und Reifen haben 100prozentig gepasst.“
3. Platz: Sebastian Stahl:
„Ehrlich gesagt wusste ich nicht, dass wir in der letzten Runde waren, als Marschall und Gruber sich duellierten. Als beide nach rechts abdrifteten, bin ich links vorbei gefahren.“
News abseits der Strecke:
Service-Engel in Assen
Christina Surer vom Team Abt Sportsline erhielt in Assen Besuch von Ihrer Moderatoren-Kollegin Lina van de Mars. Die 24-Jährige moderiert zusammen mit Christina die DSF-Sendung „Tuning TV“.
Der so genannte Service-Engel kam mit nach Assen und feuerte den Action-Engel Surer an.
Emotionen fürs Leben
Fredy Barth hat am eigenen Leib spüren müssen, was es heißt, an Krebs zu erkranken. Barth hatte großes Glück, besiegte den heimtückischen Lymphdrüsenkrebs. Für den 24-jährigen Schweizer, der für das Team von Manfred Lauderbach (Bad Bibra) im SEAT Leon Supercopa unterwegs ist, war das Thema damit aber längst nicht abgehakt. Mit seinem Verein „Emotionen fürs Leben“ setzt sich Barth für die Ziele der Schweizer Forschungsstiftung Kind und Krebs ein. Mit dem gesammelten Geld ermöglicht der Schweizer neben der Förderung der Krebsforschung in seiner Heimat den erkrankten Kindern eine spannende Abwechslung zu ihrem meist sehr schweren Alltag. Neben einer Spenden-Gala wird Barth Besuche für krebskranke Kinder zu den beiden Rennen in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring organisieren. „Die jungen Patienten sollen den Spaß und die Faszination des Rennsports hautnah erleben können“, meinte Barth. Außerdem plant der 24-Jährige „Taxifahrten“ mit dem 251 PS starken Cup-Renner. Der Erlös soll seiner Stiftung zu gute kommen.
Weitere Informationen und Bildmaterial zum SEAT Leon Supercopa finden Sie auch unter www.seat.de im SEAT Presseclub.
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