31.08.2009 - 14:19 - Politik, Recht & Gesellschaft

„Wer Einsatzeinheiten bei der Polizei abbaut, spielt mit dem Feuer“

Pressemitteilung von: Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern
PR Agentur: Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern

Angesichts der Randale des vergangenen Wochenendes warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommern erneut davor, die Einsatzeinheiten der Landespolizei noch weiter zu reduzieren.

Der GdP-Landesvorsitzende, Michael Silkeit nannte die Pläne des Innenministeriums, die Einsatzzüge besondere Lagen der Polizeidirektionen aufzulösen, ein Spiel mit dem Feuer.

Silkeit wörtlich: „Wer sich angesichts der jüngsten Ereignisse in Bützow, Rostock und Anklam, noch ernsthaft mit dem Gedanken trägt, die Einsatzzüge besondere Lagen aufzulösen, der spielt mit dem Feuer. Dieses Wochenende hat uns wieder vor Augen geführt, dass wir dringender denn je starke und handlungsfähige Einsatzeinheiten benötigen. Wir brauchen Verstärkung und nicht Abbau! An diesem Wochenende sind unsere Kolleginnen und Kollegen zum wiederholten Mal quer durchs Land von einem Einsatz zum anderen gejagt.“

Bei allen Einsätzen wurde von den Einsatzkräften ein hohes Maß an Gewaltbereitschaft gegenüber der Polizei festgestellt. Nicht neu ist inzwischen auch, dass vermehrt Angriffe auf Hilfe leistende Feuerwehrleute erfolgen.

Erneut appelliert die Gewerkschaft der Polizei an die Landtagsab-geordneten, die Sparpläne des Finanzministeriums zu durchkreuzen. Dieses bereitet den weiteren Abbau von 250 Stellen bei der Landespolizei vor.


Ansprechpartner für Anfragen von Presse, Hörfunk und TV ist der GdP-Landesvorsitzende Michael Silkeit.

Sie erreichen Herrn Silkeit telefonisch unter: 0 172 - 8315149

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

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Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) steht als Berufsvertretung allen Polizeibeschäftigten (Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamten und Tarifbeschäftigten)zur Mitgliedschaft offen. Sie organisiert bundesweit rund 170.000 Mitglieder. Die GdP vertritt die beruflichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Interessen der Beschäftigten und ehemals Beschäftigten der Polizei. Sie erstrebt insbesondere Verbesserungen der allgemeinen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie des Beamten- und Arbeitsrechts an.

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