25.08.2009 - 17:28 - Kunst & Kultur
Lesung unterm Kirchenschiff - Abbas Khider - "Der falsche Inder"
Pressemitteilung von: Katholische Kirchengemeinde St.Christophorus
Am 19.9.2009 um 20.00 Uhr liest der irakische Autor Abbas Khider im großen Pfarrsaal von St. Christophorus aus seinem Roman "Der falsche Inder".
Khiders Romandebüt handelt von der Flucht eines jungen Irakers, der unter Saddam Hussein im Gefängnis saß und vor Krieg und Unterdrückung flieht, sich in mehreren Ländern als Hauslehrer, Gelegenheitsarbeiter, Kellner durchschlägt; der vom Unglück verfolgt scheint und doch immer wieder auf wundersame Weise gerettet wird. Auf seiner Reise durch Nordafrika und Europa trifft er viele andere Flüchtlinge aus aller Welt, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Hunger und Krieg sind und dafür sehr viel opfern. Ihre Stimmen und Schicksale verbinden sich in Khiders Roman zu einem modernen realistischen Märchen.
Abbas Khider verbindet das Tragische mit dem Komischen, das Groteske mit dem Alltäglichen, die Exotik des Orients mit den Lebenserfahrungen eines Flüchtlings. Er beeindruckt durch seinen ungeschönten Blick und die Beiläufigkeit, mit der er vom Elend wie von Wundern erzählt.
Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren und lebt seit 2000 in Deutschland. 1996 floh er nach einer Verurteilung wegen "politischer Gründe" und nach einer zweijährigen Gefängnisstrafe aus dem Irak. Von 1996 bis 2000 lebte er als sogenannter illegaler Flüchtling in vielen verschiedenen Ländern. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft. Er veröffentlichte bisher Lyrik in verschiedenen Publikationen. Gedichte in deutscher Übersetzung erschienen in der Anthologie "Rückkehr aus dem Krieg. Neue irakische Lyrik." (Hg.) Khalid Al-Maaly und Heribert Becker (2007).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Katholische Kirchengemeinde St. Christophorus
Nansenstr. 4-7
12047 Berlin - Neukölln
Tel.: 030 - 623 40 36
www.christophorus-berlin.de
St. Christophorus liegt mittendrin im Neuköllner Reuterkiez, einem sozialen Brennpunkt Berlins mit hoher Arbeitslosigkeit und einem hohen Ausländeranteil. Den sich daraus ergebenden Problemen setzt die Kirchengemeinde mit dem Projekt "Kirche im sozialen Brennpunkt" ihr Engagement entgegen. Das Projekt umfasst Hilfe für Obdachlose durch ein monatliches Sonntagsessen und eine allwöchentliche Wärmestube in den Wintermonaten. Es umfasst den Schutz vor Abschiebung für einzelne Flüchtlinge in Not und schließlich eine Langzeitarbeitslosen-Initiative für Bedürftige und für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden und die ihren Umzug oder die dringende Wohnungsrenovierung nicht selbst finanzieren können.
Mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und gelegentlichen Podiumsdiskussionen sollen auch Bildung und Kultur im Kiez gefördert werden.
Khiders Romandebüt handelt von der Flucht eines jungen Irakers, der unter Saddam Hussein im Gefängnis saß und vor Krieg und Unterdrückung flieht, sich in mehreren Ländern als Hauslehrer, Gelegenheitsarbeiter, Kellner durchschlägt; der vom Unglück verfolgt scheint und doch immer wieder auf wundersame Weise gerettet wird. Auf seiner Reise durch Nordafrika und Europa trifft er viele andere Flüchtlinge aus aller Welt, die wie er auf der Suche nach einem Leben ohne Hunger und Krieg sind und dafür sehr viel opfern. Ihre Stimmen und Schicksale verbinden sich in Khiders Roman zu einem modernen realistischen Märchen.
Abbas Khider wurde 1973 in Bagdad geboren und lebt seit 2000 in Deutschland. 1996 floh er nach einer Verurteilung wegen "politischer Gründe" und nach einer zweijährigen Gefängnisstrafe aus dem Irak. Von 1996 bis 2000 lebte er als sogenannter illegaler Flüchtling in vielen verschiedenen Ländern. Studium der Philosophie und Literaturwissenschaft. Er veröffentlichte bisher Lyrik in verschiedenen Publikationen. Gedichte in deutscher Übersetzung erschienen in der Anthologie "Rückkehr aus dem Krieg. Neue irakische Lyrik." (Hg.) Khalid Al-Maaly und Heribert Becker (2007).
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Mit Lesungen, Vorträgen, Konzerten und gelegentlichen Podiumsdiskussionen sollen auch Bildung und Kultur im Kiez gefördert werden.
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