(openPR) Bauen und Finanzieren in der Krise
Unter diesem Motto findet vom 30. bis 31. Oktober 2009 in Berlin das Branchentreffen „hospital concepts – medizinzentren planen, errichten & betreiben“ statt. Nach acht erfolgreichen Jahren erhält die Fachkonferenz "OP der Zukunft im Krankenhaus der Zukunft" ein neues Gesicht. Rund 200 Klinikentscheider aus Deutschland und dem europäischen Ausland werden zur Konferenz in der Hauptstadt erwartet.
Die Konferenz passt sich nicht nur durch den geänderten Titel, sondern auch mit ihrem Programm den neuen, sich stetig ändernden Anforderungen in der Krankenhausplanung und im Krankenhausbetrieb an.
Wie in den vergangenen Jahren lebt die Konferenz vom Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen: Ärzte, Pflegekräfte, Krankenhausmanager, Architekten und Ingenieure. Diese vielschichtige Zusammensetzung des Teilnehmerkreises war und ist auch weiterhin beabsichtigt. Die Konferenz richtet sich an alle Führungskräfte und leitende Mitarbeiter, die aktiv in die Gestaltung eines Krankenhauses eingebunden sind. Denn erst die Erfüllung der komplexen Anforderungen an Krankenversorgung, Medizintechnik, Betriebswirtschaft und Architektur macht ein Krankenhaus zukunftsfähig.
Das Leitthema der hospital concepts 2009 ist: Bauen und Finanzieren in der Krise – Planen, Errichten und Betreiben. Die Schwerpunktthemen sind daher:
• Investitionsfinanzierung – Status – Möglichkeiten – Zukunft
• Auswirkungen struktureller sektorübergreifender Veränderungen im Gesundheits- und Krankenhauswesen auf Architektur und -Bau
• Anforderungen an die bauliche Infrastruktur durch interdisziplinärer und optimierte Prozessabläufe
• Berücksichtigung innovativer Medizintechnologien
• frühzeitige und integrierte Planung der Betriebs- und Folgekosten
• Vermeidung von Planungsfehlern durch die zielorientierte Organisation von Planungs- und Bauprojekten
• Finanzierung von Bau-, Ausstattung und Facility Management
Steigender Wettbewerb, Änderungen der Krankenhausfinanzierung, Investitionsstau und hohe Betriebskosten zwingen die Kliniken ihr Leistungsangebot zu überdenken und die Betriebsabläufe neu zu planen. In den meisten Fällen sind dafür bauliche Maßnahmen erforderlich. Die Sanierungen bzw. Neubauten müssen deshalb Teil eines umfassenden Masterplanes zur strategischen Neuausrichtung sein. Auf der Konferenz wird berichtet, wie man ein Krankenhaus der kurzen Wege mit einer zentralisierten und wirtschaftlichen Ressourcennutzung planen kann.
Die Krankenhäuser müssen angesichts des Rückzugs der Länder aus der Krankenhausfinanzierung neue Wege beschreiten, um die für eine nachhaltige Verbesserung der Betriebskosten erforderliche Investitionen schnell und zeitnah zu finanzieren. Einer dieser Wege ist die Öffentlich Private Partnerschaft (ÖPP/PPP). Das Zukunftspotenzial der ÖPP-Initiative wird auf der Konferenz diskutiert. In einem Praxisbericht zum ersten PPP Krankenhaus Deutschlands wird unter anderem dargestellt unter welchen Voraussetzungen Planen, Errichten, Betreiben und Finanzieren eines neuen Krankenhauses durch einen privaten Partner erfolgreich umgesetzt werden kann.
Auf der Konferenz wird in verschiedenen Beiträgen dargestellt, wie man trotz der Krise erfolgreich und profitabel bauen, sanieren und finanzieren kann und welche Anforderungen die Krise an das Facility Management im Krankenhaus stellt. Die Teilnehmer können an einer Diskussion über Themen der Kostenreduktion durch Energiemanagement und Einkaufsoptimierung teilnehmen.
Immer mehr wird eine Immobilie unter dem Aspekt der Lebenszykluskosten betrachtet. Betriebskosten spielen deshalb eine zunehmende für die Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses. In einem Bericht auf der Konferenz geht es um die „Life Cycle Cost“ am Beispiel der technischen Gebäudeausrüstung.
Auch den internationalen Erfahrungen im Krankenhausbau und -betrieb beispielsweise im arabischen und asiatischen Raum werden auf der Konferenz Vorträge gewidmet sein.
Auf der Konferenz werden Beispiele für eine idealtypische Ablauf einer Inbetriebnahmephase vorgestellt sowie die Beispiele wie durch eine verbesserte Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung bei Um- bzw. Neubau Standort- und damit Wettbewerbsvorteile gewonnen werden können.
Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Krankenhausmanagern, Experten und Kollegen auszutauschen und holen Sie sich Anregungen für Ihre Projekte, um auf den Strukturwandel reagieren zu können.



















