12.08.2009 - 16:39 - IT, New Media & Software

Strategische Infrastrukturplanung – Virtualisierung für den Mittelstand am Beispiel der Firma Westermann

Pressemitteilung von: STZ object-IT

Bild im Großformat
Serverkonsolidierung und Migration auf eine virtuelle Infrastruktur - damit erreichte die Westermann GmbH eine höhere Ausfallsicherheit und mehr Flexibilität.
Die Ausgangssituation ist häufig dieselbe, so auch bei der mittelständischen Karl Westermann GmbH & Co. KG: Eine heterogene Systeminfrastruktur mit einem kostenintensiven Service- und Supportaufwand. „Zwar ist unsere Technik noch nicht ganz an ihre Grenzen gestoßen, doch in Bezug auf die Erweiterbarkeit sollte man rechtzeitig den Grundstein legen“, bekennt Frank Westermann, Inhaber der Westermann GmbH, welche mit ihren rund 60 Mitarbeitern vornehmlich im Objektgeschäft tätig ist.

Das Marktforschungsinstitut Harris Interactive hat in einer von Microsoft beauftragten Studie herausgefunden, dass bei 281 befragten IT-Profis und –Entscheider von deutschen Unternehmen aller Größen Virtualisierung ganz oben auf der To-Do-Liste steht. Zu Recht, denn Virtualisierung verbessert nicht nur signifikant die Effizienz, sondern auch die Verfügbarkeit von Ressourcen und Anwendungen in einem Unternehmen. So verwundert es keineswegs, dass 80% der in der Studie Befragten dadurch insbesondere die Geschäftseffizienz steigern und den weiterhin sichern möchten, wohingegen lediglich 20% in erste Linie die Kosten senken möchte. „Nebenbei bemerkt: mittels Virtualisierung lassen sich die IT-Gesamtkosten um bis zu 60% senken“, fügt Peter Schupp, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums object-IT mit Sitz in Filderstadt hinzu, welches für die Firma Westermann die Virtualisierung ausführte.

Die Firma Westermann entschloss sich zu einer Modernisierung der IT-Infrastruktur. Die Ziele dabei waren:
- Ausfallsicherheit und Fehlertoleranz
- einfacheres Management und Support
- Senkung der Betriebskosten
- Deutlich verbesserte Auslastung der verfügbaren Systemressourcen

Die IT-Infrastruktur der Firma Westermann zeichnete sich dadurch aus, dass verschiedene Server unterschiedlichen Alters vorhanden waren. Auf diesen Servern liefen unterschiedliche Betriebssysteme. Auf den Rechnern sind eine Reihe von Anwendungen im Einsatz: Vom Mailserver, über Datev bis hin zu spezieller Branchensoftware.

Doch welche typischen Probleme ergeben sich hieraus? Verschiedene Softwareanwendungen bedingen oftmals unterschiedliche Betriebssysteme und haben zudem oftmals noch sich unterscheidende Update-Stände. Ein Softwareupdate auf einem Rechner kann negative Auswirkungen auf andere Dienste dieses Rechners haben. Wird eine Software auf einer Maschine gewartet, führt dies zu Ausfällen aller anderen Dienste auf dieser Maschine, was bedeutet, dass die Mitarbeiter beispielsweise nicht mehr an ihrer Branchen-Software arbeiten können. Durch die Trennung der Dienste, wofür die Virtualisierung verantwortlich ist, könnten die Mitarbeiter auch während eines Updates weiterarbeiten.

Realistische Tests von Updates sind nahezu unmöglich, da oftmals kein isolierter Server zu Testzwecken zur Verfügung steht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass ohne Virtualisierung Software-Zyklen zwangsweise mit Hardware-Zyklen gekoppelt sind. Im Detail bedeutet dies: Wird ein physischer Server ausgetauscht, muss immer auch die Software auf dem neuen Server installiert und eingerichtet werden. Dies erfordert fast immer die Anwesenheit der Softwarefirma. Nun kommt es nicht selten vor, dass kurze später ohnehin ein Software-Update anstehen würde, was die erneute Anwesenheit der Softwarefirma erforderlich macht und abermals mit Kosten verbunden ist. Läuft die Software jedoch auf einem der virtuellen Server und der physikalische wird turnusmäßig getauscht, ist es nicht notwendig, dass die Software-Firma für die Installation vor Ort ist; auf der neuen Hardware kann der virtuelle Server problemlos binnen einer knappen Stunde umgezogen werden.

Virtualisierung kann die gewünschte Abhilfe schaffen: Indem für nahezu jede Anwendung eine eigene virtuelle Maschine aufgesetzt wird, erreicht man dadurch die Entkopplung der Systeme. Es kann somit sicher gestellt werden, dass keine Beeinflussung der Anwendungen untereinander auftritt. Damit können auch viele kleine Anwendungen getrennt auf einer größeren Maschine laufen. Realistische Tests sind in getrennter Testumgebung mit weitaus geringerem zusätzlichem Hardwareaufwand möglich. Und auch die Software- und Hardware-Zyklen sind durch Virtualisierung voreinander unabhängig. Man erreicht dadurch eine Hardwarekonsolidierung auf wenige, ausfallsichere Servern. Kommt es zu einem Fehlerfall während des Betriebs oder nach einem Update ist die (Daten-) Wiederherstellung problemlos möglich.

Früher galt das Paradigma: Eine Anwendung, ein Rechner. Mittels Virtualisierung lässt sich diese Idee heutzutage deutlich einfacher und Ressourcen schonender umsetzen.

Virtualisierung optimiert zudem deutlich Geschäfts- und Arbeitsprozesse durch bessere Ressourcennutzung – so wird Virtualisierung zu einem strategischen Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Ein Beispiel: Am Morgen, wenn die Mitarbeiter ihre Rechner hochfahren, lesen sie in aller Regel zunächst ihre E-Mails. Dann stehen die für das E-Mail-Programm zuständigen Rechner unter Dauerlast. Danach verändert sich das Bild allerdings. Nicht mehr zu 100 Prozent sind sie ausgelastet, sondern über den Tag nur noch etwa 15 bis 20 Prozent. Was für eine Verschwendung teurer Ressourcen! Denn was für ein E-Mail-Server gilt, hat auch für andere Dienste Gültigkeit. Durch Virtualisierung werden die Programme und mit ihnen ihre Daten von den Hardware-Ressourcen entkoppelt. Dies ermöglicht die Ressourcen in einem Pool zu sammeln und den Programmen nach Bedarf zuzuweisen. Die Lasten werden dadurch dynamisch auf einem Server und auch zwischen den Servern verteilt. Die Server in den Firmen können so schneller und weitaus flexibler eingesetzt werden; und werden dabei besser ausgelastet. Und was in der heutigen Zeit auch nicht verkannt werden sollte: Die IT-Verantwortlichen sparen Geld. Einsparungen gibt es dabei nicht nur bei Hardware und Administrationsaufwand, sondern auch bei den Energiekosten für Betrieb und Kühlung. Neben dem Effekt der Kostensenkung machen Experten darauf aufmerksam, dass die nunmehr einfacheren und flexibleren Infrastrukturen den Firmen mehr Agilität, eine höhere Servicequalität bei geringerem Aufwand und eine bessere Reaktionsfähigkeit auf die Anforderungen innerhalb der Firma bescheren.

„Grundvoraussetzung für die Umstellungsphase war eine Migration ohne signifikante Betriebsunterbrechung“, erklärt Frank Westermann. Auch dieser Wunsch konnte erfüllt werden.

Virtualisierung ist heutzutage in aller Munde und wird den Servermarkt weiter signifikant verändern. Seit gut zwei Jahren ist die Virtualisierung ein Megatrend, welcher sicherlich bis spätestens zum Jahre 2012/13 den Infrastrukturmarkt beherrschen wird.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

STZ object-IT
Ein Unternehmen im Verbund der Steinbeis-Stiftung
Gottlieb-Manz-Str. 10
D-70794 Filderstadt
Tel: +49 (0)711.44 08 08 44
Fax: +49 (0)711.44 08 08 66

www.object-it.de

Pressekontakt:
Dipl.-Ing. Marco Henry V. Neumueller

Email:
Tel: +49 (0)711.44 08 08 - 61

object-IT mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart ist als Unternehmen im Steinbeis-Verbund Partner und Wegbereiter bei der effizienten Umsetzung von Strategien in konkrete Lösungen. Erstklassige Produkte und hochwertige Qualität garantieren den Erfolg unserer Kunden am Markt. Dahinter stecken klare Strategien, flexible Geschäftsprozesse, leistungsfähige Informationstechnologie. Mit unserer Methodik und unserem Fachwissen generieren wir Nutzwerte, die nachhaltig Wettbewerbsvorteile sichern. Heute und in Zukunft. Als IT-Dienstleister erstreckt sich unser Tätigkeitsfeld - getreu der Plan-Build-Run-Improve Philosophie - von der Prozessberatung und Anwendungsentwicklung bis hin zum Betrieb und Service von IT-Systemen. Dabei bietet object-IT maßgeschneiderte - häufig auf Open-Source basierende und somit kostengünstige - Lösungen für seine Kunden an.

IT-Projektmanagement (von der Planung bis zur Qualitätssicherung), Geschäftsprozessmanagement, Enterprise Architecture Management, Softwareentwicklung (z.B. Java, PHP, C/C++), Change & Configuration Management, Software Testing/Testautomatisierung, Virtualisierung, IT-Service Management (incl. ITIL).

Object-IT ist auf nachhaltige Lösungen fokussiert, die Anwendungen, Prozesse und Strategien planvoll aufeinander abstimmen und integrieren.

Zu den zufriedenen Kunden gehören u.a. Daimler, IBM, Robert Bosch, Alcatel, EnBW.

News-ID: 338788 • Views: 343

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr