openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Optimiertes Arbeiten für Pflege-Profis – Die Pflegebasis® hilft mit Weiterbildungen

05.08.200908:37 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Neue Einrichtung für optimierte Ergonomie in der Pflege

Bramsche. Immer mehr Beschäftigte in Heilberufen klagen über physische und psychische Belastungen: Überdurchschnittlich häufig werden bei ihnen berufstypische Krankheitsbilder wie zum Beispiel Muskelerkrankungen diagnostiziert, die nicht nur Schmerzen bei den Betroffenen, sondern erhebliche Ausfallzeiten in den Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens auslösen. So werden insbesondere Pflegekräfte vermehrt zu Patienten, weil Belastungen nur unzureichend aufgefangen oder minimiert werden können. Auf diesem Gebiet Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel der neuen Einrichtung Die Pflegebasis®, die seit März 2009 Schulungen und Beratungen speziell für Pflegende anbietet. Physiotherapeutische Leistungen zur Behandlung physischer Überbelastungen von Pflegenden erbringt in dieser Konstellation die Praxis für Physiotherapie Uwe Albers in Bramsche bei Osnabrück.



Die Physiotherapeuten Eva Dom und Dirk Hein kennen aus ihrer langjährigen beruflichen Praxis die erhöhten Anforderungen an Beschäftigte in der Pflege. Sie verstehen die von ihnen in Bramsche gegründete Pflegebasis® vor allem als ein Netzwerk, das den Betroffenen vielfältige Angebote eröffnet, um präventiv gegen gesundheitliche Schädigungen im Pflegealltag vorzugehen.

„Ein Schwerpunkt in der Unterstützung von Pflegekräften liegt auf Entlastungen wie zum Beispiel Rücken schonenden Abläufen im Rahmen von Patiententransfers. Denn Ergonomie spielt immer dann, wenn Patienten bewegt werden, eine erhebliche Rolle. Wir wollen nicht zeigen, wie Pflege richtig funktioniert, sondern den Pflegenden funktionelle und biomechanische Aspekte, welche im Umgang mit dem Pflegebedürftigen wichtig sind, bewusst machen“, erklärt Dirk Hein.

Pflegekräfte werden verstärkt zu Patienten

Erhöhte Belastungen langfristig zu reduzieren, lautet eine Hauptmaxime. So richten sich die Beratungsleistungen zum einen auf den Bereich der „Verhältnisprävention“, d.h. die Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Einbindung der Pflegetätigkeit in die betrieblichen Strukturen. Zum anderen wird im Bereich der „Verhaltensprävention“ interveniert. Die Fragestellung lautet: Wie kann ich durch mein Arbeitsverhalten aktiv Belastungen und Stress reduzieren? Diese Angebote führen gemeinsam zum Erhalt der psychischen und physischen Gesundheit.

Die Zunahme von langfristigen Krankmeldungen und Burn-out-Syndromen, so Hein, ist gerade in der Pflegebranche augenfällig und sorgt für erhebliche Probleme in den jeweiligen Institutionen. Doch auch hier habe sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass nicht nur im Rahmen des immer häufiger geforderten Qualitätsmanagements, sondern auch im Interesse der Mitarbeiter wesentliche Wissenslücken in Bezug auf Gesundheit am (Pflege-) Arbeitsplatz geschlossen sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen initiiert werden müssen.

Die Maßnahmen der Pflegebasis® können grundsätzlich von den Krankenkassen finanziell gefördert werden. Physiotherapeutin Eva Dom sieht im Bobath-Konzept einige effektive rehabilitative Ansätze für aktivierende Pflege, die nicht nur in der Versorgung von Schlaganfall-Patienten Anwendung finden, sondern auch dem Pflegenden selbst weiter helfen können. „Impulse aus der Kinästhetik greifen wir hier ebenfalls auf, mit denen Bewegungsmuster und Abläufe verbessert werden, um die Arbeit einfacher und ergonomischer zu gestalten“, so Eva Dom.

Wachsendem Druck angemessen begegnen

Den Bedarf schätzen Hein und Dom als eindeutig wachsend ein. Schließlich steigen schon lange die Ausfallzeiten insbesondere bei Pflegehelfern und Krankenschwestern sowie in verwandten Heilberufen. Während das Durchschnittsalter der Pflegekräfte deutlich ansteigen wird, vergrößern sich zugleich die Anforderungen aufgrund der erhöhten Fallzahlen infolge der demografischen Entwicklung. Der Trend: Immer weniger ältere Pflegende müssen in der knapp bemessenen Arbeitszeit immer mehr schaffen. Dirk Hein: „Deshalb ist es enorm wichtig, die betroffenen Menschen fachkundig zu begleiten, ihnen Hilfestellungen für ergonomisch sinnvoll gestaltete Tätigkeiten anzubieten und Prävention zu betreiben.“

Die Beratung durch die Pflegebasis® beginnt in der Regel mit der Einschätzung von gesundheitlichen Risiken. Individuell auf die Kunden zugeschnittene Strategien werden daraus für die einzelnen Arbeitsplätze abgeleitet. Bei Bedarf folgen Empfehlungen für gesundheitsfördernde Maßnahmen, die Die Pflegebasis® mit Partnern aus dem Netzwerk maßgeschneidert umsetzen kann. „Das rückengerechte Arbeiten ist natürlich ein Schwerpunkt“, ergänzt Eva Dom, „aber Seminare zur Entspannung wie auch zum Thema Konfliktmanagement und Kommunikation gehören ebenso dazu wie Arbeitsplatzanalysen und -bewertungen und gegebenenfalls daraus resultierende Maßnahmen. Auch das trägt dazu bei, Ausfälle zu verringern das Image der Einrichtung in der Öffentlichkeit noch positiver darzustellen und – nicht zuletzt – den Beschäftigten die Freude am Job zu erhalten.“

Weitere Infos: www.die-pflegebasis.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 336454
 130

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Optimiertes Arbeiten für Pflege-Profis – Die Pflegebasis® hilft mit Weiterbildungen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

NEUANFANG. FORTSCHRITT.WEITERKOMMEN. Das ist die Lebensmaxime von Irene Kellner-Langanky.
NEUANFANG. FORTSCHRITT.WEITERKOMMEN. Das ist die Lebensmaxime von Irene Kellner-Langanky.
… zu schaffen. 2007 hat sie sich entschlossen, sich selbständig zu machen. Um ihre Kunden optimal zu begleiten, hat sie verschiedene Weiterbildungen gemacht: • Ausbildung bei der IHK zur Beraterin im Direktvertrieb • Umdenk-Trainer®, Menschenspezialist® und Leadership-Trainer • Insights-MDI®- Beraterin Inzwischen ist sie an der Beraterbörse der KfW-Bank …
Bild: Es müssen mehr Pflegekräfte her!
Es müssen mehr Pflegekräfte her!
… die Grundvoraussetzungen nicht erfüllen, in die Pflegebranche. Ob betriebliche oder öffentlich gefördert, Anbieter wie die dama.go GmbH und die SBB bieten solche Schulungen an. Weiterbildungen können mit Hilfe der Agenturen für Arbeit, den Jobcentern, oder den Rentenkassen gefördert werden. Das Positive an den Schulungen ist neben der individuellen …
Bild: Deutsches Pflegeportal präsentiert sich im neuen Design
Deutsches Pflegeportal präsentiert sich im neuen Design
… Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten in der Pflege. Zusätzlich präsentieren sich auf dem Deutschen Pflegeportal zahlreiche Einrichtungen, die pflegerische Aus-, Fort- und Weiterbildungen anbieten. Trotz der sehr positiven Resonanz ist das Deutsche Pflegeportal grundlegend überarbeitet worden. Das Ziel: maximale Optimierung des Angebots sowie die Generierung …
Studie: Fortbildung in der Pflege soll verpflichtend sein
Studie: Fortbildung in der Pflege soll verpflichtend sein
… rund 750 Pflegedienstleiter aus 140 Krankenhäusern, 319 Pflegeheimen und 268 ambulanten Pflegediensten zum Status Quo und der Zukunft von Fort- und Weiterbildungen in den Pflegeberufen. --- „Der kontinuierliche wissenschaftliche und medizinische Fortschritt, die gestiegenen Qualitätsansprüche aus Politik und Gesellschaft und das Streben der Pflege nach …
Bild: Keine Dumping-Preise beim WebdesignBild: Keine Dumping-Preise beim Webdesign
Keine Dumping-Preise beim Webdesign
… können die wichtigsten Punkte bei der eigenen Webseite nicht bedient werden. So ist es zum Beispiel unmöglich sich von der Konkurrenz abzusetzen, ein Conversion optimiertes Design zu erstellen oder auf die Tiefen der Suchmaschinenoptimierung einzugehen. Jedes Unternehmen sollte sich von solchen Angeboten nicht locken lassen und eine professionelle Agentur …
Bild: karriere tutor® erweitert sein Angebot im Bereich Online-Marketing: neue Weiterbildungen ab sofort verfügbarBild: karriere tutor® erweitert sein Angebot im Bereich Online-Marketing: neue Weiterbildungen ab sofort verfügbar
karriere tutor® erweitert sein Angebot im Bereich Online-Marketing: neue Weiterbildungen ab sofort verfügbar
karriere tutor®, einer der führenden Anbieter von geförderten Online-Weiterbildungen in Deutschland, erweitert sein Portfolio im Januar 2024 um vier neue Weiterbildungen im Bereich Online-Marketing: „Social Media Marketing Einführung“, „Content Marketing Einführung“, „Storytelling“ und „Influencer Marketing“. Jede dieser zweiwöchigen Weiterbildungen …
Bild: Das neue Fort- und Weiterbildungsprogramm des DEB ist daBild: Das neue Fort- und Weiterbildungsprogramm des DEB ist da
Das neue Fort- und Weiterbildungsprogramm des DEB ist da
… wichtige Trends nicht übersehen. Daher hält das Programm für Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich ein abwechslungsreiches Angebot an berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungen zu aktuellen und innovativen Themen bereit. Die Teilnehmer erwerben in den Seminaren und Workshops Zusatzqualifikationen, mit denen sie ihr Tätigkeitsfeld erweitern …
Bild: Interkulturelle Kompetenz entwickeln durch WeiterbildungBild: Interkulturelle Kompetenz entwickeln durch Weiterbildung
Interkulturelle Kompetenz entwickeln durch Weiterbildung
… gesellschaftlichen Leben geschaffen. Um interkulturelle Begegnungen, die damit einhergehen, effektiv zu gestalten, muss man jedoch interkulturelle Kompetenz mitbringen. In den Weiterbildungen bei IKUD® Seminare kann man sich diese aneignen. Wert- und Handlungskonzepte, Interaktionsmuster und Kommunikationsstile sind nicht überall auf der Welt gleich. …
Neues Verbraucher-Portal für Pflegezusatzversicherung online
Neues Verbraucher-Portal für Pflegezusatzversicherung online
Ein neues Vergleich-Portal für Pflegezusatzversicherung, entwickelt von Pflege-Profis und Versicherungsexperten geht online. Unabhängige Beurteilung und einfacher Online-Abschluss sind die Vorgaben für das Verbraucher-Portal. Deutschlands erstes Vergleichsportal für private Pflegeversicherungen ist ab jetzt unter www.beste-pflegezusatzversicherung.com …
„Es gibt keine Alternative zur Pflegekammer in Bayern“
„Es gibt keine Alternative zur Pflegekammer in Bayern“
… die Registrierung aller im Beruf tätigen und ausgebildeten Pflegefachpersonen. So können beispielsweise Rückholer-Programme gestartet werden, um Pflegende, die derzeit nicht im Beruf arbeiten, zurückzugewinnen und sie auf ihren Einsatz gezielt vorzubereiten. Das Bundesland Rheinland-Pfalz machte es uns vor: Dort wurde die Änderung des Heilberufsgesetz …
Sie lesen gerade: Optimiertes Arbeiten für Pflege-Profis – Die Pflegebasis® hilft mit Weiterbildungen