Angehende Ingenieure starten mit der DHBW Mannheim in die Energiezukunft

Pressemitteilung von: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim

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Ab dem 1. Oktober haben Studierende des Studiengangs Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim erstmals die Möglichkeit, das Profil Erneuerbare Energiesysteme als Vertiefungsrichtung zu wählen. Die Resonanz auf das neue Angebot ist groß. 50 angehende Ingenieure haben sich bereits für die Vorlesungen angemeldet. In den kommenden Jahren sollen Studierende weiterer technischen Fachrichtungen diese Zukunftstechnologien in ihr Bachelor-Studium integrieren können.

Im Rahmen des praxisorientierten Studienkonzepts wird in diesen Tagen an der DHBW Mannheim ein Versuchsfeld Erneuerbare Energien inklusive der zugehörigen Außenanlagen mit zunächst einer Photovoltaikanlage, einem Brennstoffzellen-Lernsystem sowie einer eigenen 9,8 KW Windkraftanlage vom Typ Aircon 10S auf dem Außengelände der Hochschule errichtet. Bemerkenswert am Versuchsfeld ist die Vielfalt der Anlagen, die den Studierenden zudem in Modellgröße für Lern-, Versuchs- und Forschungszwecke in Laboren zur Verfügung stehen. „Wir wollen alternative Energien als integrative Systemtechnologien vermitteln. Deshalb geben wir unseren Studierenden die Möglichkeit, sich ganzheitlich mit den wichtigsten Formen der regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Brennstoffzellen zu beschäftigen. Durch statistische Auswertungen und Prognosen soll dabei der optimale Nutzen aus dem Energiemix erzielt werden“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Felix Hausmann, der das neue Studienangebot maßgeblich aufgebaut hat. „In dieser Ausprägung ist das Studium der erneuerbaren Energien im Rahmen eines dualen Hochschulstudiums in Deutschland bislang einzigartig“, so Prof. Hausmann. Gleichzeitig biete das Versuchsfeld das entsprechende Potential, um in naher Zukunft auch von anderen technischen Studiengängen wie etwa der Elektrotechnik genutzt zu werden.
Damit die entsprechenden Analysen über die Energieleistungen erstellt werden können, wird derzeit auch ein spezieller Leitstand eingerichtet. Von dort sollen künftig die gelieferten Daten gesammelt und gleichzeitig die Anlagen gesteuert werden.

Erneuerbare Energien bleiben auch in Krisenzeiten Jobmotor

Angesichts der großen weltweiten Klimaschutzprogramme nimmt auch in Deutschland die Anzahl der Projekte auf dem Gebiet der alternativen Energieerzeugung und damit die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich kontinuierlich zu. Dieser Trend hat sich im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise fortgesetzt. So rechnet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) bis zum Jahr 2020 mit 500.000 Arbeitsplätzen in der Branche, das sind 220.000 mehr als heute. Baden-Württemberg profitiert dabei nach Angaben des BEE neben Niedersachsen und Rheinland-Pfalz besonders von der Wachstumsdynamik. „Mit unserem neuen Studienangebot tragen wir dem wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Fachkräften Rechnung“, sagt Prof. Dr. Dirk Saller, Prorektor und Dekan der Fakultät für Technik an der DHBW Mannheim. Aufgrund der steigenden Energiepreise seien über alle Branchen hinweg und insbesondere in der verarbeitenden Industrie Experten zur Installation energieeffizienter Prozesse gesucht.
Die angehenden Ingenieure, die sich an der DHBW Mannheim für die Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien entscheiden, erwerben während ihres Studiums und in Verbindung mit den Praxisphasen in den Unternehmen gleichermaßen Kenntnisse zur Entwicklung, zum Bau und zur Betreuung erneuerbarer Energiesysteme.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Hochschulkommunikation, Karin Haas
Coblitzweg 1-7, 68163 Mannheim
Telefon 0621 / 41 05 – 1305
E-Mail:
www.dhbw-mannheim.de

Mit rund 5.000 Studierenden, 24 Bachelor-Studiengängen und ca. 2.000 Ausbildungspart-nern ist die im Jahr 1974 gegründete DHBW Mannheim (ehemals Berufsakademie Mannheim) deutschlandweit eine der größten und bekanntesten Adressen für duale Studien-gänge. Alle Studiengänge wurden durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) mit 210 ECTS-Punkten als Intensivstudiengänge bewertet. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg zählt mit derzeit 23.400 Studierenden, rund 8.000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie über 90.000 Absolventen zu den größten Hochschulen des Landes.

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