27.07.2009 - 12:10 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Schnelles Surfen soll bald überall im Westallgäu möglich werden
Pressemitteilung von: WEST Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu
Gemeinschaftliche Studie zur Breitbanderschließung
Die Wirtschafts- und Standortentwicklungsleitstelle (WEST) hat sich von Anfang an eines der wichtigen Themen in der Region angenommen. Es ist die Verbesserung der Infrastruktur durch rasche Datenautobahnen.
Und dabei werden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Die WEST gibt eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden inklusive Oberstaufen in Auftrag.
Die Netzwerkmanufaktur München, ein junges Team, das als Newcomer am Markt gilt, aber beste Referenzen hat, wird sich mit der Erstellung der Studie auseinandersetzten. Bis in einem halben Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Eine Machbarkeitsstudie ist ein umfangreiches Unterfangen. Sie beinhaltet eine Bestandsaufnahme: Wo liegen Rohre und Trassen? Wo gibt es Funkstandorte? Wie sind die Verteilkästen bestückt? Auch um die Kenntnis über Eigentumsverhältnisse geht es. „Zum Beispiel wissen wir, dass durch die Gemeinde Stiefenhofen ein Glasfaserkabel führt. Aber nicht, was getan werden kann, dass der Ort daran partizipiert“, sagt Standortmanagerin Andrea Schneider von der WEST. Das Planungsbüro wird alle verfügbaren Daten zusammentragen. Es wird auch vor Ort in den 13 Gemeinden Besichtigungen machen und den technischen Ausstattungsgrad, Trassenverläufe und Leitungskapazitäten feststellen. Diese Grundinformationen führen dann zur einem Konzept verbesserter Versorgung. Mit dieser Planung wird festgelegt, wo und in welcher Weise nachgerüstet werden könnte und was das kosten wird bzw. welche Technik sich kostengünstig und zweckdienlich dafür anbietet.
Für die Studie und den Ausbau des Breitbandnetzes gibt es auch Zuschüsse. Die aktuelle Fördersituation stellt sich besonders positiv dar. Der Fördersatz wurde kürzlich auf 70 Prozent erhöht. Somit tut das Westallgäu gut daran, die günstige Situation zu nützen.
Jedoch ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinden wird sich wohl kaum etwas bewegen. Zumindest führten alle bisherigen Versuche der WEST, einen Telekommunikationsbetreiber zu finden, der nicht ausreichend versorgte Gebiete auf eigene Rechnung ausbaut, nicht zum Ziel. Mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie haben die Gemeinden ein Konzept mit dem sich der Ausbau zukunftsfähig umsetzen lässt und die Unterversorgung behoben werden kann.
Als ungenügend versorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten von unter einem Megabit pro Sekunde. Als Standard angestrebt werden ein bis drei Megabit pro Sekunde im privaten Bereich. Der schnelle Austausch großer Datenmengen und die flüssige Kommunikation via Internet und E-Mail spart Zeit und Kosten, sowohl für Firmen wie für private Nutzer. Ein Breitbandanschluss mit hohen Übertragungsraten bietet sowohl für bestehende Unternehmen Standortvorteile, als auch bessere Voraussetzung für die Neuansiedlung von Firmen. Und beides sind Aufgabengebiete der WEST.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu
Dipl.-Betriebswirtin (BA) Andrea Schneider
Bahnhofstraße 8 - 88161 Lindenberg i. Allgäu
Telefon: +49 (8381) 8 91 64 8-0
FAX: +49 (8381) 8 91 64 8-1

Factbox Breitband:
Immer größerer Datenmengen werden heute ausgetauscht. Der Internetzugang ins World Wide Web, also ins weltweite Netz, benötigt hohe Übertragungsraten. Dies geschieht durch verschiedene Breitbandtechnologien (leistungsstarke Kupferleitungen des Telefonnetzes (DSL), Glasfaserkabel, Nutzung des Stromnetzes, Übertragung durch Funk und Satellit).
Die WEST koordiniert die Bemühungen der 13 Gemeinden im Westallgäu und ist Breitbandpatin in der Region. Sie koordiniert die Machbarkeitsstudie und die weiteren Verfahrensschritte.
Die Wirtschafts- und Standortentwicklungsleitstelle (WEST) hat sich von Anfang an eines der wichtigen Themen in der Region angenommen. Es ist die Verbesserung der Infrastruktur durch rasche Datenautobahnen.
Und dabei werden nun Nägel mit Köpfen gemacht. Die WEST gibt eine Machbarkeitsstudie für eine flächendeckende Breitbandversorgung aller 13 Westallgäuer Gemeinden inklusive Oberstaufen in Auftrag.
Die Netzwerkmanufaktur München, ein junges Team, das als Newcomer am Markt gilt, aber beste Referenzen hat, wird sich mit der Erstellung der Studie auseinandersetzten. Bis in einem halben Jahr sollen die Ergebnisse vorliegen. Eine Machbarkeitsstudie ist ein umfangreiches Unterfangen. Sie beinhaltet eine Bestandsaufnahme: Wo liegen Rohre und Trassen? Wo gibt es Funkstandorte? Wie sind die Verteilkästen bestückt? Auch um die Kenntnis über Eigentumsverhältnisse geht es. „Zum Beispiel wissen wir, dass durch die Gemeinde Stiefenhofen ein Glasfaserkabel führt. Aber nicht, was getan werden kann, dass der Ort daran partizipiert“, sagt Standortmanagerin Andrea Schneider von der WEST. Das Planungsbüro wird alle verfügbaren Daten zusammentragen. Es wird auch vor Ort in den 13 Gemeinden Besichtigungen machen und den technischen Ausstattungsgrad, Trassenverläufe und Leitungskapazitäten feststellen. Diese Grundinformationen führen dann zur einem Konzept verbesserter Versorgung. Mit dieser Planung wird festgelegt, wo und in welcher Weise nachgerüstet werden könnte und was das kosten wird bzw. welche Technik sich kostengünstig und zweckdienlich dafür anbietet.
Für die Studie und den Ausbau des Breitbandnetzes gibt es auch Zuschüsse. Die aktuelle Fördersituation stellt sich besonders positiv dar. Der Fördersatz wurde kürzlich auf 70 Prozent erhöht. Somit tut das Westallgäu gut daran, die günstige Situation zu nützen.
Jedoch ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinden wird sich wohl kaum etwas bewegen. Zumindest führten alle bisherigen Versuche der WEST, einen Telekommunikationsbetreiber zu finden, der nicht ausreichend versorgte Gebiete auf eigene Rechnung ausbaut, nicht zum Ziel. Mit den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie haben die Gemeinden ein Konzept mit dem sich der Ausbau zukunftsfähig umsetzen lässt und die Unterversorgung behoben werden kann.
Als ungenügend versorgt gelten Gebiete mit Übertragungsraten von unter einem Megabit pro Sekunde. Als Standard angestrebt werden ein bis drei Megabit pro Sekunde im privaten Bereich. Der schnelle Austausch großer Datenmengen und die flüssige Kommunikation via Internet und E-Mail spart Zeit und Kosten, sowohl für Firmen wie für private Nutzer. Ein Breitbandanschluss mit hohen Übertragungsraten bietet sowohl für bestehende Unternehmen Standortvorteile, als auch bessere Voraussetzung für die Neuansiedlung von Firmen. Und beides sind Aufgabengebiete der WEST.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Wirtschafts- und Entwicklungsleitstelle Westallgäu
Dipl.-Betriebswirtin (BA) Andrea Schneider
Bahnhofstraße 8 - 88161 Lindenberg i. Allgäu
Telefon: +49 (8381) 8 91 64 8-0
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Immer größerer Datenmengen werden heute ausgetauscht. Der Internetzugang ins World Wide Web, also ins weltweite Netz, benötigt hohe Übertragungsraten. Dies geschieht durch verschiedene Breitbandtechnologien (leistungsstarke Kupferleitungen des Telefonnetzes (DSL), Glasfaserkabel, Nutzung des Stromnetzes, Übertragung durch Funk und Satellit).
Die WEST koordiniert die Bemühungen der 13 Gemeinden im Westallgäu und ist Breitbandpatin in der Region. Sie koordiniert die Machbarkeitsstudie und die weiteren Verfahrensschritte.
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