27.07.2009 - 12:10 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Rücktritt des Nürnberger Zoodirektors gefordert
Pressemitteilung von: PETA Deutschland e. V.
Nürnberg / Gerlingen, 27. Juli 2009 - Den Tod des Delfins „Eva“ im Tiergarten nimmt die Tierrechtsorganisation PETA zum Anlass, um ein Ende der Delfinhaltung in Nürnberg zu fordern. Insgesamt 32 Delfine seien seit Beginn der Delfinhaltung 1971 bereits im Tiergarten gestorben. PETA fordert den Zoo auf, seine Tierbestandsbücher und Obduktionsberichte öffentlich einsehbar zu machen, da die Begründungen der Todesfälle zum Teil unglaubwürdig seien. Als Hauptverantwortlicher für die Vielzahl der Sterbefälle solle zudem Zoodirektor Dr. Dag Encke zur Rechenschaft gezogen werden und zurücktreten.
„Die Zahlen sind erschreckend!“, sagt Zooexperte Frank Albrecht von PETA. Von einer erfolgreichen Delfin-Haltung könne im Tiergarten Nürnberg nicht die Rede sein. Bis heute seien laut Albrechts Recherchen 69 Prozent der Nürnberger Delfine frühzeitig verstorben (31 von 45 Tieren). Von 21 wild gefangenen Delfinen seien über 60 Prozent frühzeitig verstorben (14 Delfine), von insgesamt 21 Delfinbabys sogar über 80 Prozent. Die im Bau befindliche Delfin-Lagune würde an den unzureichenden Haltungsbedingungen nichts ändern, warnt Albrecht. Sie diene nur zur Touristenattraktion und böte den Delfinen keinen artgerechten Lebensraum.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Melitta Töller
Medienkoordinatorin
PETA Deutschland e. V.
Benzstr. 1, 70839 Gerlingen
+49 (0)7156 178 28-27 Fon
+49 (0)7156 178 28-10 Fax

www.PETA.de
PETA Deutschland e. V. ist eine Schwesterorganisation von PETA USA, der mit über zwei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
„Die Zahlen sind erschreckend!“, sagt Zooexperte Frank Albrecht von PETA. Von einer erfolgreichen Delfin-Haltung könne im Tiergarten Nürnberg nicht die Rede sein. Bis heute seien laut Albrechts Recherchen 69 Prozent der Nürnberger Delfine frühzeitig verstorben (31 von 45 Tieren). Von 21 wild gefangenen Delfinen seien über 60 Prozent frühzeitig verstorben (14 Delfine), von insgesamt 21 Delfinbabys sogar über 80 Prozent. Die im Bau befindliche Delfin-Lagune würde an den unzureichenden Haltungsbedingungen nichts ändern, warnt Albrecht. Sie diene nur zur Touristenattraktion und böte den Delfinen keinen artgerechten Lebensraum.
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