23.07.2009 - 15:49 - Politik, Recht & Gesellschaft

AUF-Partei Baden-Württemberg zur Debatte um die Atomenergie

Pressemitteilung von: AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie - Christen für Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg

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Nach Angaben der Bundesregierung wurden im Jahr 2007 etwa 11% des gesamten Energiebedarfs in Deutschland aus Kernenergie gedeckt. Die AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie in Baden-Württemberg steht dafür, durch Energieeinsparung, mehr Energieeffizienz und stärkeren Einsatz alternativer Energien die deutschen Atomkraftwerke innerhalb von drei Jahren zu ersetzen. Landesvorsitzender Helmut Staiger: „Wann setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Bürger beispielsweise durch eine breit angelegte Kampagne darüber informiert werden, dass allein der Verzicht auf den Standby-Betrieb von Geräten zwei Atomkraftwerke überflüssig macht?“ Neben möglichst breiter Stromerzeugung durch Photovoltaik müsse die Windkraft konsequent genutzt werden. „Wie lange noch ist Baden-Württemberg beispielsweise fast Schlusslicht beim Anteil der Windenergie am Stromverbrauch, angeblich aus Gründen des Landschaftsbildes?“ Ein anderer Bereich sei die Biomasse. Die AUF-Partei frage sich, wann zukunftsweisende Technologien gefördert und in der Breite zum Einsatz kämen, die Stallmist, Grünabfall und Lebensmittelreste nutzen zur Erzeugung von Strom, Heizenergie und Biogas. Ziel der Politik müsse mehr dezentrale Energieproduktion sein. Klassisches Beispiel dafür sei Schönau, wo die Bürger des 2400-Seelen-Dorfes im Kreis Lörrach zunächst das Stromnetz übernahmen, dann ihren Strom teilweise selber erzeugten und heute von Photovoltaik-, Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugten Strom aufkaufen und an ihre Bürger und inzwischen 85 000 deutsche Haushalte und Firmen verkauften. Die AUF-Partei ruft die Verbraucher auf, beim Ausstieg aus der Atomenergie selber mitzuwirken, indem sie jetzt zu Ökostromanbietern wechseln. Gerade der große Stromerzeuger im Südwesten, der die Atommeiler Neckarwestheim und Philippsburg betreibe, müsse spüren, dass die Zukunft der Stromproduktion weder bei Atom- noch bei Kohlekraftwerken liege. Das Ländle muss sich rasch davon verabschieden, dass hier knapp 50% des Stroms aus riskanten Atomkraftwerken stamme (Bund: 22%). Staiger zur Atomkraft an sich: „Atomenergie ist eine Energie, die der Mensch nicht beherrschen kann.“ Deshalb könne es nicht sein, dass der letzte deutsche Atommeiler, der abgeschaltet wird, Neckarwestheim II im Jahr 2021 sei. Staiger abschließend: „Baden-Württemberg darf nicht nur beim Export von Maschinen spitze sein, sondern auch bei zukunftsweisender regenerativer Energie.“

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Helmut Staiger
Landesvorsitzender Baden-Württemberg der AUF-Partei für Arbeit, Umwelt und Familie
Johannes-Kepler-Str.17
73230 Kirchheim
Tel. 07021/43447


Am 26. Januar 2008 wurde die AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland gegründet. AUF ist eine Partei, in der sich Christen aus allen Konfessionen und Denominationen für eine Politik einsetzen, die erkennbar macht, dass es gerade christliche Wertmaßstäbe sind, die unser Land voranbringen. Bekennende Christen stehen zu ihrer Verantwortung, ihr Programm vor Gott und den Menschen zu vertreten. AUF geht es um eine solide und allumfassende Politik, die die bestehenden Zusammenhänge zwischen Arbeit, Umwelt und Familie berücksichtigt.

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