(openPR) Seit jeher ist einer der grössten Wünsche medizinischer Dokumentare, Daten nicht redundant eingeben zu müssen, wenn sie bereits existent sind. Dies trifft besonders in krankenhäusern zu, in denen alle relevanten administrativen und klinischen Daten im führenden Klinik-Informations-System (KIS) existent sind. Oft ist dem jedoch auch heute noch nicht so, obwohl die technischen Voraussetzungen dafür bereits seit langem gegeben sind.
Hintergrund
Medizinische Daten sind in den letzten 30 Jahren in einer unvorstellbar grossen Zahl unterschiedlicher und - entscheidend - in der Regel zueinander inkompatibler Formate gespeichert worden. Um einen Datenaustausch überhaupt zu ermöglichen, war es notwendig, sich auf gemeinsame Standards wie Datenbankformate oder - noch eine Stufe tiefer - Austauschformate wie HL7 (Health Level Seven, www.hl7.org) oder XML (eXtensible Markup Language, www.apache.org) zu einigen und entsprechende Datenaustausch-Anweisungen für spezielle Programme zu entwerfen, die Daten vom einen in das gewünschte Format des anderen Systems konvertieren. Solche Programme werden gerne als Kommunikationsserver bezeichnet. Neben einem nicht unwesentlichen technischen Aufwand insbesondere bei der Konfiguration kleiner Feinheiten (trotz Standardisierung sind innerhalb von HL7 auch "Dialekte" [= Versionsunterschiede] möglich und individuelle Erweiterungen erlaubt) sind diese Prozesse in der Regel teuer und erfordern hohe Lizenzkosten.
OnkoManager HL7- und CSV-Server
Das Tumordokumentationssystem OnkoManager der ManaThea GmbH (www.manathea.de) besitzt eine Vielzahl an Schnittstellen, um diese Aufgaben zu vereinfachen. Insbesondere der OnkoManager HL7-Server ist ideal dazu geeignet, um klinische Daten via HL7 über einen Kommunikationsserver (s. o.) zu erhalten, zu filtern und direkt in die Patientendatenbank einzuspeisen oder in einer Arbeitsliste für die Dokumentare abzulegen. Dieser Prozess geschieht entweder durch das Versenden und Abspeichern einer Datei, die die gewünschten klinischen Daten enthält, in einem bestimmten Verzeichnis auf einer Festplatte (file-basiert) oder durch das Versenden der Daten in Form sog. HL7-Nachrichten direkt an einen bestimmten Datenstrom (socket-basiert).
Da jenseits von HL7 gene auch einfache Formate wie z. B. das komma-delimitierte CSV-Format, welches von Microsoft Excel her bekannt ist, Verwendung finden sollen, da diese üblicherweise mit weitaus geringeren Kosten verbunden sind, hat die ManaThea GmbH (www.manathea.de) den CSV-Server geschaffen, bei dem dieselbe Funktionalität, die vom HL7-Server her bekannt ist, Anwendung findet.
Fazit
Durch die Verwendung geeigneter Schnittstellen ist es möglich, den Ressourcenaufwand für die Wiederverwendung existenter Daten im Kontext von Krankenhäusern, aber auch von Praxen, deutlich zu reduzieren und die Arbeitszuufriedenheit der medizinischen Dokumentare zu erhöhen. Durch die Produkte HL7-Server und CSV-Server führt die ManaThea GmbH (www.manathea.de) diesen Trend an und gestaltet ihn beispielhaft auch für andere Dokumentationsaufgaben.










