(openPR) Crash in der Autobranche!
Die Abwrackprämie löste in Deutschland einen richtigen Autoboom aus und sogar Hartz IV-Bezieher konnten sich ein Auto kaufen. Im Nachhinein muss man sagen, dass die Abwrackprämie (die auch in anderen Ländern eingeführt wurde), nur das Auto-Armageddon hinaus gezögert hat. Denn wer kauft nach dem Auslaufen der Prämie noch ein Auto? Und auch obwohl derzeit Autos verkauft werden, machen die Autobauer trotzdem noch Verluste.
Einer Studie zu Folge machen BMW, Daimler VW etc. 1.800 Euro Verlust pro verkauftem Auto. Doch die Krise kommt erst noch ins Rollen, weil eben die Abwrackprämie ausläuft. Diese Krise trifft die Autobauer weltweit, denn meistens werden die Unternehmen wie GM oder Chrysler nur mehr vom Staat am Leben gehalten. Nun liegt eine Studie vor, die 45 Autobauer und 275 Zulieferer unter die Lupe genommen hat. Das Ergebnis ist mehr als alarmierend:
Es ist mit Sicherheit die bedrohlichste Situation, die die Branche seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat.
Vor allem die Zuliefererbetriebe werden den Crash am Automarkt noch stärker zu spüren bekommen. Aktuell beträgt die Insolvenzgefahr 30-50%. Doch wie oben schon geschrieben, kommt der drastische Einbruch erst noch. Eine Reihe von Unternehmen werden diese Krise nicht überleben, doch eine Marktbereinigung ist längst überfällig.
Nach der Studie zu Folge, könnten 2014 dann wieder so viele Autos verkauft werden, wie in 2007, aber auch nur dann, wenn die Konjunktur bald in Schwung kommt. Nur dann sehen die Experten, die diese Studie geschrieben haben, auch eine Zukunft für die Branche und wir hoffen natürlich, dass die deutschen Autobauer auch ein Teil dieser positiven Zukunft sind.
Fazit: Noch drängt sich aktuell aber kein Einstieg in der Autobranche auf und vor allem bei Zulieferern sollte man verdammt vorsichtig sein.
Börsencoach Markus Frick
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