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Psychosomatische Krankenhäuser stellen sich gemeinsam den neuen Herausforderungen des Gesundheitswesens

10.07.200910:31 UhrGesundheit & Medizin
Vorstand des VPKD. Von links nach rechts: Ludwig Klitzsch, PD Dr. Ulrich Cuntz, Dr. Michael Knapp, Dr. Claus Krüger, PD Dr. Thomas Herzog, Prof. Dr. Stephan Zipfel
Vorstand des VPKD. Von links nach rechts: Ludwig Klitzsch, PD Dr. Ulrich Cuntz, Dr. Michael Knapp, Dr. Claus Krüger, PD Dr. Thomas Herzog, Prof. Dr. Stephan Zipfel

(openPR) „Verband der Psychosomatischen Krankenhäuser und Krankenhausabteilungen in Deutschland“ gegründet

Seit Jahren steigt die Zahl psychosomatischer Erkrankungen. Das Gesundheitssystem muss reagieren und entsprechend mehr Krankenhausbetten ausweisen. Vor diesem Hintergrund werden auch die Vergütungssysteme in der Psychosomatik diskutiert – ein neues Entgeltsystem ist in Arbeit. Um diese Vergütungssysteme aktiv mitzugestalten, haben sich jetzt in einem ersten Treffen 20 Anbieter psychosomatischer Krankenhausbehandlung zu einem eigenen Gremium, dem „Verband der Psychosomatischen Krankenhäuser und Krankenhausabteilungen in Deutschland“ (VPKD), zusammengeschlossen.

Mit dem Anstieg psychosomatischer Erkrankungen stellt sich im Gesundheitssystem verstärkt die Finanzierungsfrage. Während man in der somatischen Medizin auf veränderte Kostenstrukturen mit der Einführung von Fallpauschalen (DRG-System) reagiert hat, entwickeln die Verantwortlichen in Psychosomatik und Psychiatrie ein neues Entgeltsystem. An diesem Prozess will sich der neu gegründete „Verband der Psychosomatischen Krankenhäuser und Krankenhausabteilungen in Deutschland“ (VPKD) mit der Fachexpertise seiner Mitglieder beteiligen und die neuen Vergütungssysteme aktiv gestalten.

Zu den Gründungsmitgliedern des VPKD gehören Kliniken und Abteilungen in kommunaler, kirchlicher, freigemeinnütziger und privater Hand. Ziel des Verbands ist es, die meisten der Psychosomatischen Kliniken in Deutschland mit ihren insgesamt etwa 4.500 Betten für ein gemeinsames Vorgehen und eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Dazu plant der VPKD als nächste organisatorische Schritte, eine Geschäftsstelle einzurichten und eine eigene Internetseite als Anlauf- und Informationsangebot für Mitglieder, Partner und Interessierte anzubieten.

Als Vorstand wurden in der Gründungsversammlung einstimmig gewählt:
1. Vorsitzender: Dr. Michael Knapp, Medizinisch-Psychosomatische Klinik Bad Arolsen
2. Vorsitzender: Dr. Claus Krüger, Kreisklinik Ebersberg
Schatzmeister: Ludwig Klitzsch, Klinik Dr. Schlemmer
Schriftführer: PD Dr. Ulrich Cuntz, Medizinisch-Psychosomatische Klinik Roseneck
Beisitzer: Prof. Dr. Stephan Zipfel, Eberhard Karls Universität Tübingen und
PD Dr. Thomas Herzog, Klinik für Psychosomatische Medizin und Fach-psychotherapie Christophsbad und Werner Schwidder Klinik für Psychosoma-tische Medizin und Psychotherapie

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