Skeptiker 2/2009 erschienen - Evolution und Moral, VWL eine Pseudowissenschaft? Erich von Däniken in der Kritik

Pressemitteilung von: Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschafen (GWUP)e.V.

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Cover Skeptiker 2 / 2009
Kam die Finanzkrise im letzten Herbst wirklich überraschend? Oder war das Desaster abzusehen? Mit einer provokanten These meldet sich im aktuellen SKEPTIKER Prof. Mario Bunge zu Wort. Der renommierte Philosoph und Wissenschaftstheoretiker ist überzeugt, dass die Standard-Wirtschaftswissenschaft auf falschen oder zumindest widersprüchlichen Grundsätzen fußt. Alles Kennzeichen einer Pseudowissenschaft. Aber trifft Bunges Analyse wirklich ins Schwarze? Kritik kommt vom Ökonom und Spieltheoretiker Ulrich Berger, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitglied im Wissenschaftsrat der GWUP. Lesen Sie die Diskussion der beiden im aktuellen SKEPTIKER, der Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken.

Weitere Themen:

Evolution: Wie das Gute in die Welt kommt

Egoisten nehmen sich, was sie brauchen. In knappen Zeiten scheinen nur sie vital genug für Nachkommen - denen sie wiederum ihren Egoismus weitergeben. Der Anständige scheint im Kampf ums Dasein hoffnungslos unterlegen. Aber wie kommen dann Rücksichtnahme und sogar aufopferndes Verhalten in die Welt? Ist es Schöpferwille oder stecken ganz diesseitige Gründe dahinter? Mit einer Computersimulation hat Prof. Timm Grams gezeigt, wie sich auch in einer Welt als lauter Egoisten kooperatives Verhalten ausbreitet - ohne dass eine übernatürliche Macht eingreift.

Prä-Astronautik: Götterdämmerung

Einen konstanten Erfolg über Jahrzehnte kann Erich von Däniken vorweisen - zumindest in Hinblick auf Bekanntheitsgrad und Buchauflagen. Weniger gut sieht seine wissenschaftliche Bilanz aus: bis heute ist der wohl bekannteste Vertreter der Prä-Astronautik den Beweis schuldig geblieben, dass seine “Astronautengötter” mehr sind als bloße Phantasie. In diesen Tagen hält Däniken eine Reihe von Vorträgen im wiedereröffneten Schweizer “Mystery-Park”, ab Herbst tourt er durch Deutschland. Der Astronom Dr. Florian Freistetter hat einen Auftritt des Mystery-Veterans besucht und einen Bericht mitgebracht.

Zu den Lieblingsthemen der Prä-Astronautik gehören die ägyptischen Pyramiden. Was dran ist an den Spekulationen über außerirdische Architekten und Glühbirnen zur Pharaonenzeit und wie die alten Ägypter ganz ohne moderne Technik vor Jahrtausenden architektonische Mammutprojekte bewältigten, erklären Dr. Klaus Richter und Michael Haase.

Außerdem im neuen SKEPTIKER:

“Des Himmesl Irrlichter” heißt die aktuelle Sonderausstellung im Nürnberger turmdersinne: Die Marsoberfläche ist von Kanälen durchzogen, Felsen auf dem Planeten formen ein menschliches Gesicht, am Himmel werden außerirdische Raumschiffe beobachtet… Tatsächlich?

Was wir wahrnehmen, ist nicht unbedingt wahr, so das Motto des Erlebnismuseums turmdersinne. Im Internationalen Jahr der Astronomie beschäftigen sich die Ausstellungsmacher mit alten und neuen Fehlinterpretationen von Himmelsbeobachtungen, aber auch mit wahrnehmungspsychologischen Hintergründen von echten Phänomenen.

Plötzlich unerklärliche Symptome. “Heimliche Krankmacher” wie Ausdünstungen, Zusatzstoffe oder Strahlen werden heftig disktuiert. Was aber ist wirklich gesichert? SKEPTIKER-Redakteur Bernd Harder sprach mit Prof. Caroline Herr vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) e.V.
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64380 Roßdorf
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Die GWUP ist ein wegen Förderung der Volksbildung als gemeinnützig anerkannter Verein, in dem sich über 890 Wissenschaftler und wissenschaftlich Interessierte für Aufklärung und kritisches Denken, für sorgfältige Untersuchungen parawissenschaftlicher Behauptungen und die Popularisierung von wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen einsetzen. Die GWUP ist Herausgeberin des Skeptikers.

Der Skeptiker - Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken

Aus einer interdisziplinären Perspektive hinterfragt der Skeptiker den Wahrheitsgehalt von parawissenschaftlichen Behauptungen kritisch, undogmatisch und mit wissenschaftlichen Methoden, analysiert die psychosozialen Hintergründe paranormaler Überzeugungssysteme und weist auf möglicherweise problematische Konsequenzen von pseudowissenschaftlichen Thesen hin.

Seine Ziele sind die Verbreitung sachlicher, möglichst unvoreingenommener, sorgfältiger und fundierter Untersuchungen, die Förderung kritischen Denkens und die Popularisierung wissenschaftlicher Methoden. Der Skeptiker erscheint viermal im Jahr und liefert Informationen und Argumente von Kennern der Materie, die stets sowohl klar und verständlich, als auch wissenschaftlich fundiert sind. Weiter Infos und kostenlose Probeartikel finden Sie online unter www.skeptiker.de

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