29.06.2009 - 10:54 - Kunst & Kultur
Mehr als 200 Teilnehmer beim Deutscher Werkbund 2009
Pressemitteilung von: Deutscher Werkbund Bayern
Als erste gemeinsame Veranstaltung der wieder im Deutschen Werkbund vereinigten regionalen Werkbünde fand in München der Deutsche Werkbundtag 2009 (19.06. – 21.06.2009) statt. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Labor Stadt – Zur Zukunft des Wohnens in der Stadt“. Im Spannungsbogen von Theorie und Praxis ging es dabei insbesondere um die drängenden Herausforderungen für Politik, Bauwirtschaft, Architektur und Städtebau, die aus den aktuellen demographischen, ökonomischen und strukturellen Umwälzungen erwachsen und wesentlichen Einfluss auf die Qualitäten künftigen Lebens zwischen Wohnen und Arbeiten ausüben.
Eröffnet wurde der Deutsche Werkbundtag in den Tagungsräumen der HypoVereinsbank-Zentrale am Abend des 19. Juni von Dieter Koppe, dem neuen Vorsitzenden des Deutschen Werkbunds. Koppe verdeutlichte in seinem Grußwort, dass es bei der Veranstaltung keineswegs um die Aufarbeitung der vom Münchner Stadtrat im Jahr 2007 verhinderten Werkbundsiedlung Wiesenfeld gehe und verwies in diesem Zusammenhang auf das soeben beim Werkbund Bayern erschienene Werkbundheft 7 „Werkbundsiedlung Wiesenfeld – Zwischenbericht“. Vielmehr werde der Blick nach vorn gerichtet, um ein festes Fundament für die zukünftige gemeinsame Werkbundarbeit zu errichten. Einen ersten wertvollen Beitrag hierfür leistete Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin mit seinem Vortrag „Stadtluft macht frei?“, in dem er unter anderem auf die Verantwortung der Stadtväter als Hüter der kollektiven Güter und Förderer der zivilgesellschaftlichen Kooperation aufmerksam machte.
In der darauf folgenden Tagesveranstaltung diskutierten renommierte Architekten, Landschaftsplaner, Stadt- und Sozialforscher, Rechtswissenschaftler, Stadtbauräte und Philosophen aus Deutschland und Österreich über die drei Hauptthemenblöcke „Stadtmodelle – Strategien und Akteure“, „Determinanten – Gesetze und Regelwerke“ sowie „Wohnen mini/maxi, ökologisch, miteinander“. Zwischen den Podien und dem Publikum entwickelten sich dabei jeweils intensive Diskussionen, die von der Pluralität der integrierten Stadt ebenso handelten wie von der Notwendigkeit des nachhaltigen Bauens. Abgerundet wurde das Programm durch die am 21. Juni zu ausgewählten Architekturbeispielen Münchens durchgeführte Exkursion (unter der Leitung der ehemaligen Münchner Stadtbaurätin Prof. Christiane Thalgott) sowie die Begleitausstellung „Ins Blaue gedacht“ im PlanTreff der Landeshauptstadt München. Zeichnungen und Modelle geben dort noch bis zum 15.07.2009 erstaunliche Einblicke in die Gedankenwelt von Schülern und Jugendlichen, die sich eingehend mit dem Thema „Zukunft des Wohnens“ auseinandergesetzt haben.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
für den Deutschen Werkbund:
Deutscher Werkbund Bayern e. V.
Pressekontakt: Hermann Schubach
Nikolaiplatz 1 b
80802 München
Tel. 089 - 34 65 80

Der Deutsche Werkbund besteht seit 100 Jahren als vitaler interdisziplinärer Verein, der die Moderne wesentlich gefördert hat und sich noch immer für gute, soziale Gestaltung in der Gesellschaft einsetzt. Etwa durch die Werkbundsiedlung Weißenhof in Stuttgart, durch wichtige Ausstellungen oder etwa auch durch das Bauhaus, das von seinen Mitgliedern realisiert worden ist. Zuletzt versuchte er durch die Werkbundsiedlung Wiesenfeld in München eine Modellsiedlung für das Wohnen der Zukunft zu gestalten (2002-2007).
Eröffnet wurde der Deutsche Werkbundtag in den Tagungsräumen der HypoVereinsbank-Zentrale am Abend des 19. Juni von Dieter Koppe, dem neuen Vorsitzenden des Deutschen Werkbunds. Koppe verdeutlichte in seinem Grußwort, dass es bei der Veranstaltung keineswegs um die Aufarbeitung der vom Münchner Stadtrat im Jahr 2007 verhinderten Werkbundsiedlung Wiesenfeld gehe und verwies in diesem Zusammenhang auf das soeben beim Werkbund Bayern erschienene Werkbundheft 7 „Werkbundsiedlung Wiesenfeld – Zwischenbericht“. Vielmehr werde der Blick nach vorn gerichtet, um ein festes Fundament für die zukünftige gemeinsame Werkbundarbeit zu errichten. Einen ersten wertvollen Beitrag hierfür leistete Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin mit seinem Vortrag „Stadtluft macht frei?“, in dem er unter anderem auf die Verantwortung der Stadtväter als Hüter der kollektiven Güter und Förderer der zivilgesellschaftlichen Kooperation aufmerksam machte.
In der darauf folgenden Tagesveranstaltung diskutierten renommierte Architekten, Landschaftsplaner, Stadt- und Sozialforscher, Rechtswissenschaftler, Stadtbauräte und Philosophen aus Deutschland und Österreich über die drei Hauptthemenblöcke „Stadtmodelle – Strategien und Akteure“, „Determinanten – Gesetze und Regelwerke“ sowie „Wohnen mini/maxi, ökologisch, miteinander“. Zwischen den Podien und dem Publikum entwickelten sich dabei jeweils intensive Diskussionen, die von der Pluralität der integrierten Stadt ebenso handelten wie von der Notwendigkeit des nachhaltigen Bauens. Abgerundet wurde das Programm durch die am 21. Juni zu ausgewählten Architekturbeispielen Münchens durchgeführte Exkursion (unter der Leitung der ehemaligen Münchner Stadtbaurätin Prof. Christiane Thalgott) sowie die Begleitausstellung „Ins Blaue gedacht“ im PlanTreff der Landeshauptstadt München. Zeichnungen und Modelle geben dort noch bis zum 15.07.2009 erstaunliche Einblicke in die Gedankenwelt von Schülern und Jugendlichen, die sich eingehend mit dem Thema „Zukunft des Wohnens“ auseinandergesetzt haben.
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Der Deutsche Werkbund besteht seit 100 Jahren als vitaler interdisziplinärer Verein, der die Moderne wesentlich gefördert hat und sich noch immer für gute, soziale Gestaltung in der Gesellschaft einsetzt. Etwa durch die Werkbundsiedlung Weißenhof in Stuttgart, durch wichtige Ausstellungen oder etwa auch durch das Bauhaus, das von seinen Mitgliedern realisiert worden ist. Zuletzt versuchte er durch die Werkbundsiedlung Wiesenfeld in München eine Modellsiedlung für das Wohnen der Zukunft zu gestalten (2002-2007).
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