(openPR) Hamburg/Berlin – Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e. V. (dvta) begrüßt den Vorstoß des Deutschen Ärzteforums, gemeinsame Hochschulen für Gesundheitsberufe zu schaffen. „Die strikte Trennung von ärztlichen und nicht-ärztlichen Berufen ist nicht mehr zeitgemä?, kommentiert Andreas Pfeiffer, Fachrichtungsvorsitzender Radiologie und Funktionsdiagnostik des dvta. „Gemeinsame Studien- und Ausbildungsgänge für Ärzte, Medizinisch-Technische Assistenten und andere Gesundheitsberufe werden deshalb von uns ausdrücklich begrüßt“.
Der dvta vertritt die Berufsinteressen der Medizinisch-Technischen Assistentinnen und Assistenten (MTA) in Deutschland. Der Verband zählt mit rund 20.000 Mitgliedern zu den größten Fachorganisationen im Gesundheitswesen. Seit Langem fordert der dvta eine Weiterentwicklung des MTA-Berufsabschlusses. Denn neben Luxemburg ist Deutschland der einzige europäische Staat, in dem MTA nicht die Möglichkeit haben, sich nach einer ersten Berufsausbildung über ein fachbezogenes Studium weiter zu qualifizieren.
In der vergangenen Woche forderte mit Professor Axel Ekkernkamp, wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Ärzteforums, erstmalig ein Vertreter der Ärzteschaft, die Ausbildung von Ärzten und anderen Gesundheitsberufen zusammen zu führen.
Ekkernkamp plädierte auf dem Berliner Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit Ende Mai für eine flächendeckende Einführung von Hochschulen für Gesundheitsberufe. „In der Vergangenheit haben nicht-ärztliche Gesundheitsberufe mit dem Wunsch nach einer Weiterentwicklung ihrer Ausbildung bei der Ärzteschaft stets auf Granit gebissen“, so Andreas Pfeiffer. „Wir freuen uns, dass hier Anzeichen für einen Gesinnungswandel zu erkennen sind“.









