23.06.2009 - 14:31 - Energie & Umwelt
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet
Pressemitteilung von: VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V.PR Agentur: PR Partner Societät für Öffentlichkeitsarbeit GmbH (GPRA)
Energiepreise verschlimmern Wirtschaftskrise im Mittelstand – Konzeptlose Energiepolitik der Bundesregierung erfordert Umdenken
Hannover / Hamburg – Der Frust der Verbraucher in den liberalisierten Energiemärkten hat ganz Europa erfasst und ruft die EU auf den Plan. Bei Strom und Gas geht die Preisrallye in Deutschland unaufhaltsam weiter - ungeachtet der schwersten Rezession seit der Nachkriegszeit. Dennoch vermeldete der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) heute auf seiner ordentlichen Hauptversammlung in Hamburg auch positive Nachrichten. Der VEA kann dieses Jahr erstmals allen Gaskunden unter seinen Mitgliedern flächendeckend Wettbewerbsangebote zu ihrem bestehenden Versorger vorlegen.
Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender des Energie-Abnehmerverbandes mit rund 5.000 Mitgliedsunternehmen im gesamten Bundesgebiet, betonte die volkswirtschaftliche Dimension der hohen Energiekosten: „Die Strompreisentwicklung ist mittlerweile eine Existenzbedrohung für viele Unternehmen, besonders im Mittelstand.“ Es sei das Ziel des VEA, die Industriekunden zu entlasten und so die Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich zu stärken. Ingold forderte unter anderem von der Bundesregierung ein tragfähiges und sicheres Energiekonzept mit geringerer Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen. Zudem sollen die Laufzeiten der Kernkraftwerke in Deutschland verlängert und der Anteil von Atomstrom am Energiemix erhöht werden.
Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, ging in seiner Rede auf die deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld von Wettbewerb und Klimaschutz ein: „Leider setzt die Politik eher auf ein starkes Ansteigen des Strompreises aus konventioneller Erzeugung als auf ein Absenken der Kosten im Bereich erneuerbarer Energien, um deren Wettbewerbsfähigkeit irgendwann zu erreichen.“ Deutschland müsse sowohl ein umweltfreundlicher als auch ein wettbewerbsfähiger Standort bleiben. Es könne nicht auf Dauer überproportional die enorme Last einer globalen umweltschonenden Energieversorgung schultern. Leichter sei es, Arbeitsplätze aus Deutschland zu vertreiben als sie später wieder zurückzugewinnen.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rückfragen bitte an:
Manfred Panitz
Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA)
Zeißstraße 72
30519 Hannover
Tel.: (0511) 98 48-110
Fax: (0511) 98 48-188
E-Mail:
Internet: www.vea.de
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) ist als Energieanwalt, -berater, -beschaffer und -optimierer im Auftrag seiner mehreren tausend Mitgliedsunternehmen im gesamten Bundesgebiet tätig.
Mit fundierter Marktkenntnis, einem großen Netzwerk an Kontakten in Politik und Wirtschaft, umfangreicher Expertise sowie langjähriger Erfahrung setzt sich der VEA als Energiemanager wirkungsvoll für die Interessen der mittelständischen Energiekunden in Deutschland ein.
Mit seinem umfangreichen Leistungsportfolio unterstützt die Verbraucherorganisation seine Mitglieder bei der konsequenten Senkung der Energiekosten, setzt sich für die Liberalisierung der Energiemärkte ein und bietet eine sachkundige wie preiswerte Energieberatung an.
Seit rund 60 Jahren kämpft der VEA für faire Energiepreise. Feste Zielvorgabe ist die Entlastung der Industriekunden zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich.
Finanzielle Erleichterungen für die privaten Haushalte sind gleichermaßen ein zentrales Motiv der Verbandsarbeit. Sie sind direkt durch hohe Energiepreise und indirekt durch höhere Preise für Produkte und Dienstleistungen betroffen.
Hannover / Hamburg – Der Frust der Verbraucher in den liberalisierten Energiemärkten hat ganz Europa erfasst und ruft die EU auf den Plan. Bei Strom und Gas geht die Preisrallye in Deutschland unaufhaltsam weiter - ungeachtet der schwersten Rezession seit der Nachkriegszeit. Dennoch vermeldete der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) heute auf seiner ordentlichen Hauptversammlung in Hamburg auch positive Nachrichten. Der VEA kann dieses Jahr erstmals allen Gaskunden unter seinen Mitgliedern flächendeckend Wettbewerbsangebote zu ihrem bestehenden Versorger vorlegen.
Dr. Wolfgang Ingold, Vorsitzender des Energie-Abnehmerverbandes mit rund 5.000 Mitgliedsunternehmen im gesamten Bundesgebiet, betonte die volkswirtschaftliche Dimension der hohen Energiekosten: „Die Strompreisentwicklung ist mittlerweile eine Existenzbedrohung für viele Unternehmen, besonders im Mittelstand.“ Es sei das Ziel des VEA, die Industriekunden zu entlasten und so die Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich zu stärken. Ingold forderte unter anderem von der Bundesregierung ein tragfähiges und sicheres Energiekonzept mit geringerer Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen. Zudem sollen die Laufzeiten der Kernkraftwerke in Deutschland verlängert und der Anteil von Atomstrom am Energiemix erhöht werden.
Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, ging in seiner Rede auf die deutsche Wirtschaft im Spannungsfeld von Wettbewerb und Klimaschutz ein: „Leider setzt die Politik eher auf ein starkes Ansteigen des Strompreises aus konventioneller Erzeugung als auf ein Absenken der Kosten im Bereich erneuerbarer Energien, um deren Wettbewerbsfähigkeit irgendwann zu erreichen.“ Deutschland müsse sowohl ein umweltfreundlicher als auch ein wettbewerbsfähiger Standort bleiben. Es könne nicht auf Dauer überproportional die enorme Last einer globalen umweltschonenden Energieversorgung schultern. Leichter sei es, Arbeitsplätze aus Deutschland zu vertreiben als sie später wieder zurückzugewinnen.
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Mit seinem umfangreichen Leistungsportfolio unterstützt die Verbraucherorganisation seine Mitglieder bei der konsequenten Senkung der Energiekosten, setzt sich für die Liberalisierung der Energiemärkte ein und bietet eine sachkundige wie preiswerte Energieberatung an.
Seit rund 60 Jahren kämpft der VEA für faire Energiepreise. Feste Zielvorgabe ist die Entlastung der Industriekunden zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich.
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