(openPR) Hamburg, 19. Juni 2009. Immer mehr Schulkinder leiden unter den Folgen von Stress und Überlastung. Jedes dritte Kind hat Lern- und Leistungsstörungen, in der Gruppe der 12- bis 18jährigen ist schon jeder Zweite davon betroffen – Tendenz steigend. Nervosität und Einschlafstörungen können die Folge sein, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit. Die Kinder werden traurig oder aggressiv, gereizt oder verlieren jeglichen Antrieb und Motivation.
Was tun? Es gibt eine Menge Möglichkeiten und Hilfestellung, um Schulstress abzubauen: ausreichend Zeit für Spiel und Sport einplanen, das Selbstbewusstsein der Kinder stärken, Pausen einhalten, viel Bewegung an frischer Luft und etliches mehr. „Die Belastbarkeit der Schulkinder hängt aber vor allem von der familiären Umgebung ab, in der sie leben. In der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erfüllt die Schule zwar zahlreiche wichtige Funktionen, kann aber nicht der Ort sein, an dem vornehmlich soziale Arbeit geleistet werden soll“, sagt Dr. Emil Branik, Chefarzt der Kinder- und Jugend-Psychiatrie in der Asklepios Klinik Harburg.
In der nächsten „Psychiatrische Nachtvorlesung“, zu der wir Sie herzlich einladen, wird Dr. Branik zunächst etwa eine Dreiviertelstunde ausführlich über mögliche Ursachen und Auswirkungen von Schulstress informieren und Ihnen danach gern für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Veranstaltung findet statt
· am Freitag, 26. 6. 2009, um 19.30 Uhr
· Asklepios-Klinik Harburg, Eißendorfer Pferdeweg 52, 21075 Hamburg
· der Eintritt ist frei, Voranmeldung erbeten: Tel. (040) 18 18-82 66 33
oder im Internet unter www.asklepios.com/nachtvorlesungen



