(openPR) Am 27. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Die Wirkungen der Gesundheitspolitik spüren Patienten und Ärzte unmittelbar. Welche Leistungen werden erstattet, wie viel Zeit kann sich ein Arzt für den Patienten nehmen, sind alle Arzneien erhältlich, gibt es die freie Arzt- und Therapiewahl und viele Fragen mehr. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat nachgefragt, welche Perspektiven die im Bundestag vertretenen Parteien der Komplementärmedizin im Allgemeinen und der Homöopathie im Besonderen bieten? Unsere Gesprächspartner waren die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen: Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), Dr. Marlies Volmer (SPD), Biggi Bender (Bündnis90/Die Grünen), Dr. Konrad Schily (FDP) und Frank Spieth (Die Linke).
Einigkeit besteht fraktionsübergreifend darin, dass Leistungen der Homöopathie besser in der gesetzlichen Krankenversicherung abgebildet sein müssen. Auch wollen sich alle Fraktionen dafür stark machen, dass die Versorgungsforschung gefördert und ihr in Zukunft ein höherer Stellenwert eingeräumt wird. Ebenso sollen nach Ansicht der Politik Experten aus dem Bereich der Homöopathie zu Beratungen vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) oder IQWiG herangezogen werden.
Unterschiedlich bewerten die Politiker das Thema Wirksamkeitsnachweis, SPD und Linke sehen hier noch Nachholbedarf.
Die vollständigen Interviews befinden sich auf der DZVhÄ-Internetseite www.welt-der-homoeopathie.de im Bereich Bundestagswahl 2009.










