08.06.2009 - 17:56 - Vereine & Verbände
KKV-Diözesanverband Köln ruft zum Boykott der RTL-Doku-Soap "Erwachsen auf Probe" auf
Pressemitteilung von: KKV-Diözesanverband Köln
"Wie man auf die Idee kommen kann, Babys an Teenager mit Kinderwunsch auszuleihen, damit sie ihre Elternfähigkeit beweisen, bleibt wohl das Geheimnis der RTL Macher", mit diesen Worten kritisiert der kommissarische Vorsitzende des KKV-Diözesanverbandes Köln, Alfons Böwwer, die ab dem 3. Juni geplante RTL-Doku-Soap "Erwachsen auf Probe". In der Sendereihe verleihen Eltern ihre eigenen Kinder an vier Teenager-Paare, damit sie vor laufender Kamera lernen sollen, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen! Jeweils vier Tage lang werden sie dabei rund um die Uhr von einem Kamerateam begleitet.
Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung unterstützt im Übrigen die Forderung des Medienbischofs der Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst, an RTL die Serie nicht zu senden. "Auch wir nehmen die Erkenntnisse erfahrener Pädagogen und Kinderpsychologen sehr ernst, wenn sie darauf hinweisen, welche seelischen Schäden Kleinstkinder dabei erleiden können", so der kommissarische Diözesanvorsitzende weiter. Babys als lebende Requisiten zu verwenden, bedeute letztlich nichts anderes, als das Kindeswohl zugunsten des Voyeurismus der Zuschauer hinten an zustellen.
Da erste Reaktionen von RTL zeigten, dass man die Sendung nicht absetzen werde, fordert der katholische Sozialverband die Bürgerinnen und Bürger auf, die Sendung zu boykottieren. Dies wäre übrigens auch bei vielen Fernsehproduktionen angebracht, bei denen Menschen instrumentalisiert, vorgeführt und vielfach der allgemeinen Lächerlichkeit preisgegeben würden. Wer die Menschenwürde ernst nehme, sollte dies auch bei seinen Fernsehgewohnheiten mit in Betracht ziehen. Schließlich würden solche Sendungen nur produziert, weil genügend Leute sie sehen würden. Der KKV appelliert daher an die Zuschauer, bewusster fern zu sehen und öfter den Ausschaltknopf zu betätigen. "Sorgen Sie durch ein gezieltes Fernsehverhalten dafür, dass die Programme künftig besser werden. Ihre Fernbedienung ist der beste Stimmzettel", so Alfons Böwwer.
Alfons Böwwer, der auch Vorsitzender der KKV-Ortsgemeinschaft in Köln ist, hat jetzt kommissarisch das Amt des KKV-Diözesanvorsitzenden in Köln übernommen. Der Wechsel wurde notwendig, da der bisherige Diözesanvorsitzende Bernd-M. Wehner vor kurzem in Münster zum KKV-Verbandsvorsitzenden gewählt worden ist.
Weitere Informationen über den KKV findet man im Internet unter www.kkv-bund.de oder unter www.kkv-dv-koeln.de.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
KKV-Diözesanverband Köln
im Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung
Bernd-M. Wehner
Diözesanvorsitzender
Knipprather Str. 77
40789 Monheim am Rhein
Tel.: 02173 58702
PC-Fax: 01805 06034302049
E-Mail:
Internet: www.kkv-dv-koeln.de
· Wer sind wir?
Der KKV ist ein katholischer Sozialverband, der anders ist, als er heißt. Er wurde 1877 als Katholischer Kaufmännischer Verein gegründet. Aufgrund der veränderten beruflichen Struktur der Mitglieder hat er sich 1965 den Namen "KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung“ gegeben. Mitglieder sind katholische Frauen und Männer, die sich der gesellschaftlichen Mitte zugehörig fühlen.
· Was wollen wir?
KKVer wollen aktive und lebendige Glieder der Kirche sein. Dabei wollen sie ihr Christsein vor allem im Alltag, das heißt in Familie, Beruf und Gesellschaft praktizieren. Gleichzeitig wollen sie aber auch als Verband in die Gesellschaft hinein wirken und dafür werben, dass letztlich nur das christliche Menschenbild dem Wesen des Menschen am ehesten gerecht wird.
Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung unterstützt im Übrigen die Forderung des Medienbischofs der Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst, an RTL die Serie nicht zu senden. "Auch wir nehmen die Erkenntnisse erfahrener Pädagogen und Kinderpsychologen sehr ernst, wenn sie darauf hinweisen, welche seelischen Schäden Kleinstkinder dabei erleiden können", so der kommissarische Diözesanvorsitzende weiter. Babys als lebende Requisiten zu verwenden, bedeute letztlich nichts anderes, als das Kindeswohl zugunsten des Voyeurismus der Zuschauer hinten an zustellen.
Da erste Reaktionen von RTL zeigten, dass man die Sendung nicht absetzen werde, fordert der katholische Sozialverband die Bürgerinnen und Bürger auf, die Sendung zu boykottieren. Dies wäre übrigens auch bei vielen Fernsehproduktionen angebracht, bei denen Menschen instrumentalisiert, vorgeführt und vielfach der allgemeinen Lächerlichkeit preisgegeben würden. Wer die Menschenwürde ernst nehme, sollte dies auch bei seinen Fernsehgewohnheiten mit in Betracht ziehen. Schließlich würden solche Sendungen nur produziert, weil genügend Leute sie sehen würden. Der KKV appelliert daher an die Zuschauer, bewusster fern zu sehen und öfter den Ausschaltknopf zu betätigen. "Sorgen Sie durch ein gezieltes Fernsehverhalten dafür, dass die Programme künftig besser werden. Ihre Fernbedienung ist der beste Stimmzettel", so Alfons Böwwer.
Alfons Böwwer, der auch Vorsitzender der KKV-Ortsgemeinschaft in Köln ist, hat jetzt kommissarisch das Amt des KKV-Diözesanvorsitzenden in Köln übernommen. Der Wechsel wurde notwendig, da der bisherige Diözesanvorsitzende Bernd-M. Wehner vor kurzem in Münster zum KKV-Verbandsvorsitzenden gewählt worden ist.
Weitere Informationen über den KKV findet man im Internet unter www.kkv-bund.de oder unter www.kkv-dv-koeln.de.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Der KKV ist ein katholischer Sozialverband, der anders ist, als er heißt. Er wurde 1877 als Katholischer Kaufmännischer Verein gegründet. Aufgrund der veränderten beruflichen Struktur der Mitglieder hat er sich 1965 den Namen "KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung“ gegeben. Mitglieder sind katholische Frauen und Männer, die sich der gesellschaftlichen Mitte zugehörig fühlen.
· Was wollen wir?
KKVer wollen aktive und lebendige Glieder der Kirche sein. Dabei wollen sie ihr Christsein vor allem im Alltag, das heißt in Familie, Beruf und Gesellschaft praktizieren. Gleichzeitig wollen sie aber auch als Verband in die Gesellschaft hinein wirken und dafür werben, dass letztlich nur das christliche Menschenbild dem Wesen des Menschen am ehesten gerecht wird.
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