(openPR) München, 08.06.09 – Große Stofftiere, Lollies an der Theke, bunte Farben, frischer Duft – wer die Gemeinschaftspraxis für Kinderzahnheilkunde betritt, hat keine Angst mehr vor dem Zahnarzt. Das gesamte Team hat sich darauf spezialisiert, ängstliche, behinderte und Kinder in den ersten Lebensjahren zu behandeln. Der Einsatz von Lachgas und modernen Hypnosetechniken gehört hier zu den Standards, die in jährlichen Schulungen neu trainiert werden. Jetzt steht am 8. Juni das zehnjährige Praxisjubiläum an. Zur gleichen Zeit bringen die beiden Praxisinhaberinnen Dr. Lena Piehlmeier und Dr. Niran Hajek-Al-Khatar ihr neuestes ehrenamtliches Projekt unter Dach und Fach.
Suche nach neuen Methoden
Nach Jahren an der Universitätsklinik und in diversen Praxen fiel für Dr. Piehlmeier 1999 der Startschuss für die eigene Kinderzahnarztpraxis mit angeschlossener Tagesklinik. Damals steckte sie sich das Ziel, mit ihrer Arbeit Kindern die Angst vor dem regelmäßigen Zahnarztbesuch zu nehmen und ihnen selbstverständliche Zahnpflege im Alltag nahe zu bringen. Zwei Jahre später stieg Kollegin Dr. Niran Hajek-Al-Khatar mit ein. Beide bildeten sich berufsbegleitend in Auslandskursen weiter und lernten dort, auch Laser und Lachgas in der Behandlung einzusetzen. „Lachgas beispielsweise wirkt sehr unterstützend, die Kinder sind viel entspannter“, erklärt Dr. Hajek-Al-Khatar. Und Entspannung ist oberstes Gebot, auch Hypnosetechniken oder Kinderfilme sollen darauf hinführen.
Prophylaxe beim Puppentheater
Der Schwenk von der Reparaturmedizin zur umfassenden Prophylaxe stellt für beide Kinderzahnärztinnen den wichtigsten Wandel im vergangenen Jahrzehnt dar. „Wir wollten von Anfang an, dass in unserer Praxis Behandlung und Prophylaxe Hand in Hand gehen. Und das hat gut geklappt. Für unsere Zahnputzschule melden sich Kinder meist freiwillig. Dort zeigen wir ihnen und ihren Eltern, wie sie mit Zahnseide, Fluorid oder Xylit, einer Zuckerart aus der Baumrinde, am besten umgehen.“
Schon Ende der 80er engagierte sich Dr. Piehlmeier ehrenamtlich in der Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit, einem Zusammenschluss von Zahnärzten und Krankenkassen. Hier organisiert sie als Arbeitskreisleiterin seit mehr als sechzehn Jahren gemeinsame Aktionen für die Prophylaxe. Vor Ort bedeutet das Kindertheater mit den Handpuppen Willi und Lucy, um pädagogisch wertvolle oder eben schlechte Entscheidungen für die Zahngesundheit bis an die Grenzen auszutesten. Inzwischen betreuen die beiden Ärztinnen und ihr Team 13 Kindergärten und drei Schulen in der Münchner Region.
Geschenke zum Jubiläum
Mit dem Jubiläum reift das nächste große ehrenamtliche Projekt heran: Die Gemeinschaftspraxis wird Patin einer Kindertagsstätte der Inneren Mission, die an eine Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende gekoppelt ist. Hier werden demnächst Willi und Lucy wieder vorführen, dass Zähneputzen Spaß machen kann.
Auch die eigenen Patienten mit Zahnarzttermin um den 8. Juni werden beschenkt: Zum Jubiläum verteilt das Team Blumen für die Eltern und Leckereien für die kleinen Patienten, zahnpflegend natürlich.








