(openPR) Der Deutsche Unihockey Bund (DUB) unternimmt einen wichtigen Schritt, um die schnelle Sportart für die Aktiven noch sicherer zu machen. Am Rande des final4, dem Pokalfinal-Wochenende des DUB am 16. und 17. Mai in Leipzig, schloss der Dachverband mit der MEPRO Dr. Stehr Medizintechnik GmbH aus Pirna einen Kooperationsvertrag. Demnach wird der Deutsche Unihockey Bund (DUB) im Rahmen des Projekts „Unihockey – herzsicher“ als einer der ersten Sportverbände in Deutschland diese Thematik systematisch und aktiv vorantreiben. Der DUB wurde bereits mit zwei Automatischen Externen Defibrillatoren, kurz AED, ausgestattet und trägt somit das Prädikat „herzsicher“.
In den vergangenen Monaten sorgten allen voran zwei tragische Unfälle für Aufsehen für das Thema plötzlicher Herztod: So verstarb im Januar der zwölffache Deutsche Meister im 800m-Lauf René Herms, im März erlag der U21-Handball-Nationalspieler Sebastian Faißt den Folgen eines Herzstillstandes. Der plötzliche Herztod, meist hervorgerufen durch Kam-merflimmern, stellt in Westeuropa die mit Abstand häufigste Todesursache dar. Mit Hilfe eines Automatisch Externen De-fibrillator ist es Ersthelfern möglich, in den meist entscheidenden fünf Minuten nach Eintreten des Herzstillstandes eine Wie-derbelebung sicherzustellen.
In einem ersten Schritt der Kooperation zwischen der MEPRO Dr. Stehr Medizintechnik GmbH aus Pirna und dem DUB werden die deutschen Nationalmannschaften mit zwei AED ausgestattet. Michael Lachenmaier, Vize-Präsident Leistungs-sport: „Unsere Nationalteams werden zukünftig bei Länderspielen, Weltmeisterschaften und Trainingslagern mit den Gerä-ten ausgestattet. Darüber hinaus werden wir die Trainer der Vereinsteams zukünftig als Ersthelfer in Sachen Herz-Lungen-Wiederbelebung und im Umgang mit der AED-Anwendung schulen.“ Gemeinsames Ziel sei es, so Lachenmaier und Dr. Gunther C. Stehr einhellig, dass immer mehr Unihockey-Vereine nachziehen und für den eigenen Spiel- und Trainingsbe-trieb in die Herzsicherheit ihrer Athleten investieren. Dr. Stehr: „Für die Vereine haben wir über günstige Leasing- und Miet-kauf-Angebote und Geräte-Patenschaften Möglichkeiten geschaffen, die die Verbreitung der Gerätschaften, die in Amerika bereits zur Grundausstattung öffentlicher Gebäude und im Sport zum Alltag gehören, sicherstellen sollen.“
Die Geräte funktionieren vollautomatisch und leiten nach dem Anlegen der Elektroden und einer in Sekundenschnelle vor-genommenen Analyse per Sprachanweisungen eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch den Ersthelfer ein oder lösen den lebensrettenden Elektroschock aus. Über diese technische Innovation wird die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes ge-nutzt, mit wichtigen lebensrettenden Maßnahmen die Überlebenschance signifikant zu erhöhen.
Anhang: Informationsmaterial von der Mepro Dr. Stehr Medizintechnik GmbH aus Pirna. Unter dem Link (http://rapidshare.com/files/228694697/Herzsicher_Unihockey.wmvhttp://rapidshare.com/files/228694697/Herzsicher_Unihockey.wmv) ist ein Info-Film zum Thema downloadbar.










