29.05.2009 - 08:31 - Kunst & Kultur
streitbare Soziale Plastik zur Weltkrise vor dem Reichstag, von Rolf Jägersberg, Pfingsten 2009
Pressemitteilung von: erjott-ProjektgruppePR Agentur: erjott-Projektgruppe
Soon/So-On – die soziale Plastik
Eine soziale Plastik erhebt den Anspruch durch die Mittel der Kunst gesellschaftliche Veränderungen anzuregen. Soon, die Arbeit von Rolf Jägersberg widmet sich dieser Aufgabe gewohnt streitbar und engagiert. Drei Tage begibt sich Rolf Jägersberg mit seiner Arbeit dorthin, wo das Herz dieser Republik schlägt, an den Reichstag, dem Parlament des Volkes. Rolf Jägersberg hockt in der von ihm entworfenen Change-Bude. Symbolhaft entblößt, nahezu nackt, stellvertretend für den ausgeplünderten Bürger. Über der Front der Jägersberg-Bude steht der Aufdruck, Change, umrahmt von Geldscheinwährung aus aller Welt. Die typische Anmutung einer Wechselstube. Rolf Jägersberg verteilt aus dem Fenster der Change-Bude Down-Dax-Aktienund Toilettenpapier an Passanten und Reichstagsbesucher. Dieses Bild sagt „schaut her, bald sind die Früchte Eurer Lebensleistungen vollständig wertlos und der Tauschwert Eurer hochgeachteten Währungen, unabhängig ob Euro, Yen oder Dollar, wird den Tauschwert von Toilettenpapier kaum übersteigen...“
Rolf Jägersberg hat aber noch aus weiterem Grund seine Wechselstube mit Change geheadlined. „Es ist bereits fünf nach zwölf und dennoch bleibt Zeit für einen Wandel, einen Change. Hier, wo das Herz unseres Landes schlägt, laßt uns einen Wechsel herbeiführen, für einen Wandel stimmen, laßt uns glaubhafte Macher von Veränderungen einladen, unsere Interessen zu vertreten, uns aus den Täuschungen und Selbsttäuschungen herauszuführen...“
Über der Change-Headline steht der Turm aus Toilettenpapier, wie eine Pyramide aus Plunder für den Gott der Geldes. Der Toilettenpapier-Turm steht für all die falschen Ideen, welchen wir gefolgt sind. Diese Pyramide ist eine satirisches Warn-Zeichen: So hoch läßt sich Dummheit stapeln, laßt uns zukünftig klug sein.
Die Seiten der Wechselstube, die Seiten des „Change“
Rolf Jägersberg stellt die verblüffende Anmutungsähnlichkeit der großen Weltwährungen nebeneinander und bildet aus Yen, Euro und Dollar ein Y€$, für den Fortschrittsglauben an die jährlichen Wachstumsraten derVolkswirtschaften und den damit verbundenen Wohlstand. Der charismatische Obama-Slogan „Yes, we ca“ bekommt hier seine kritische Spiegelung „Ja, wir können unsere Häuser bis über jedes Maß hinaus in die Wolken bauen, wir können pränatal vorausschauen, vollautomatische Taktstraßen im schneller ihr Herz schlagen lassen... aber sollten wir es auch tun? Sind uns die Gefahren unseres Handelns wirklich bewußt? Unvorstell bar große Geldsummen des Welthandels, entkoppelt des , realen Gegenwerts, erlauben immer größere, gewinnträchtige Abenteuer, an denen wir scheinbar alle teilhaben dürfen... Und plötzlich bleiben von zweistelligen Rendite-Versprechen nur noch zerschmetterte Menschen und verwüstete Landschaften... „Y€$, we can“... „...but should we?“ fragt Rolf Jägersberg zurück...
Rolf Jägersberg versetzt das Wort „Soon“ - „Bald“ in die Zweisilbigkeit. „Soon“ - (bald) wird da zu „So-On“ - „wie gehabt/ wie bislang...“ Dies meint den Topdown- Verfall unserer Sitten und das wie immer der höchste Preis durch leidvolle Veränderungen von denen zu entrichten ist, welche ohnehin wenig besitzen und welche dennoch zu allen Krisenzeiten die größten Lasten zu tragen bekommen. So-On. Wie gehabt also.
Die Rückseite der Wechselstube von Rolf Jägersberg besteht aus einem Wortfließband. Change und Chance drängen sich im Wechsel dicht an dicht. Verblüffend ist die Ähnlichkeit der beiden Worte und deutlich ist der Hinweis, welcher sich aus ihrer Anreihung ergibt. Wandel ist Chance! Doch das nachstehende $O$ verweist auf die Dringlichkeit. Und die Gefahr. Das in den jetztigen Veränderungen, mit den multibillionen Dollar der Rettungspakete und der mangelnden Reflexion system immantenter Schwächen, bereits der Grundstein für die schlimmstmögliche Fortsetzung der Krise gelegt wird, für gravierende Inflation und noch größere Armut. Noch mehr Leid. Simbabwe shows. Umrundet man nun die Wechselstube von Rolf Jägersberg zuderen letzter Seitenfläche, so gelangt man in eine mögliche Zukunft, so denn der grundlegende Wandel ausbleibt. „Simbabwe shows“ steht unter einem Fünf-Hundert-Millionen-Dollar-Schein. Simbabwe-Dollar. Ein bekanntes Motiv aus dem Fernsehen. Menschen versuchen mit Plastiktüten voll Geld ein Brot zu kaufen. Ist das unsere Zukunft? Oder anders gefragt: Wie läßt sich eine solche Zukunft abwenden? Rolf Jägersberg hat uns auf seine bitter-witzige Bilderreise mitgenommen. Hat uns mit seinen Bild- und Wortspielen in Bann gezogen. Und wenn wir die Bude einmal ganz umrundet haben, dann ist auch klar, wozu Rolf Jägersberg uns motivieren möchte, fünf nach zwölf. Change. Wandel. Den nur wir, als kleinste Bauteile des Großorganismus Gesellschaft bewerkstelligen können. Soziale Plastik erhebt den Anspruch durch die Mittel der Kunst gesellschaftliche Veränderungen anzuregen. Dies gelingt Rolf Jägersberg mit Soon/ So-On ohne jeden Zweifel.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
erjott.support
ARTeriel
Helleter Feldchen 64
52146 Würselen/Broichweiden
0228.24.000.381 - 0179.429.20.13

Rolf Jägersberg
* Studium der Medizin und Zahnheilkunde, Promotion; Studium generale mit Schwerpunkt Psychologie und Philosophie im Nebenstudium
* seit 1977 als selbstständiger Zahnarzt in eigener Praxis tätig
* 1994 Beginn der künstlerischen Tätigkeit
Die Bedeutung der Dinge
Wie der Künstler Rolf Jägersberg mit Verantwortung umgeht
Rolf Jägersberg mischt sich ein. Er will Dingen – um das schöne altgermanische Wort zu benutzen – auf den Grund gehen. Das Ding (thing, oder ting) ist der ursprünglichen Bedeutung nach eine Versammlung, in der Recht diskutiert und gesprochen wird. Unsere Sprache hat das Ding vielfältig verfestigt: etwas dingfest machen, etwas ist unabdingbar, sich etwas ausbedingen. Wenn Rolf Jägersberg Dinge macht, gibt er ihnen gesellschaftliche Bedeutung. Ihm liegt nicht daran, das unüberschaubare Arsenal an Beliebigkeiten formaler Art zu erweitern. Er will präzise auf einen Prozeß, eine Sache, eine Frage weisen. Dazu bedient er sich der Dinge. Er findet sie, er wandelt sie um, er kontrastiert sie unerwartet.
Er ist ein gesellschaftlich aktiver Mensch. Als Arzt geht er der Sache auf den Grund. Als Künstler ist er scheinbar freier, aber diese Freiheit nimmt er nicht an, wenn sie auf Willkür verweist. Das Gemeinsame an beiden ernsthaft betriebenen Tätigkeiten ist für ihn die Verantwortung. Er gibt Antworten auf Fragen, die ihm von außen gestellt werden und die er sich persönlich stellt. Als Arzt hilft er in spezifischen Situationen. Er schließt umfassenderes als das Technisch-Machbare ein. Er sieht auf einen Gesamtprozeß, der im Patienten abläuft. Als Künstler mischt er sich konkret ein. In Norwegen heißen Gerichts-häuser: Tinghus. Ein Ding-Haus wäre für Rolf Jägersberg die Versammlung seiner Objekte, seiner Dinge, die Aufklärung bedürfen, zusammen mit den Akteuren (nicht Zuschauern) seiner Kunst.
Ein solches Ding-Haus hat er sich in den Atelierräumen errichtet, die er zusammen mit seiner Künstlerpartnerin und Ehefrau Susanne und seinem Schwiegervater, dem Künstler Franz Buchholz als ARTeriel bespielt. Seine Gegenstände haben eine eher reduziert formale und eine eher ausgreifende Ebene als Signale für Stellungnahmen. Dieser Künstler stellt sich. Er benennt Roß und Reiter. Das Künstlerische daran ist, dass man es dechiffrieren muß, dass manche Ebene offen bleibt, dass die Dinge nicht journalistisch abgehandelt werden, sondern die Recherche einen interaktiven Kontakt zwischen dem Betrachter und dem Ding erreichen will. Hier ist es an der Stelle, abschließend aund zutreffend den Ding-Künstler Marcel Duchamp zu zitieren: „Der Künstler“, sagt er, „vollzieht den schöpferischen Akt nicht allein, denn der Betrachter begründet den Kontakt des Werkes mit der Außenwelt, indem er seine tieferen Eigenschaften entziffert und deutet und dadurch einen eigenen Beitrag zum schöpferischen Prozeß liefert.“
Prof. Jürgen Claus
Prof. em. Kunsthochschule für Medien Köln
Baelen/Belgien und München 2009
Eine soziale Plastik erhebt den Anspruch durch die Mittel der Kunst gesellschaftliche Veränderungen anzuregen. Soon, die Arbeit von Rolf Jägersberg widmet sich dieser Aufgabe gewohnt streitbar und engagiert. Drei Tage begibt sich Rolf Jägersberg mit seiner Arbeit dorthin, wo das Herz dieser Republik schlägt, an den Reichstag, dem Parlament des Volkes. Rolf Jägersberg hockt in der von ihm entworfenen Change-Bude. Symbolhaft entblößt, nahezu nackt, stellvertretend für den ausgeplünderten Bürger. Über der Front der Jägersberg-Bude steht der Aufdruck, Change, umrahmt von Geldscheinwährung aus aller Welt. Die typische Anmutung einer Wechselstube. Rolf Jägersberg verteilt aus dem Fenster der Change-Bude Down-Dax-Aktienund Toilettenpapier an Passanten und Reichstagsbesucher. Dieses Bild sagt „schaut her, bald sind die Früchte Eurer Lebensleistungen vollständig wertlos und der Tauschwert Eurer hochgeachteten Währungen, unabhängig ob Euro, Yen oder Dollar, wird den Tauschwert von Toilettenpapier kaum übersteigen...“
Rolf Jägersberg hat aber noch aus weiterem Grund seine Wechselstube mit Change geheadlined. „Es ist bereits fünf nach zwölf und dennoch bleibt Zeit für einen Wandel, einen Change. Hier, wo das Herz unseres Landes schlägt, laßt uns einen Wechsel herbeiführen, für einen Wandel stimmen, laßt uns glaubhafte Macher von Veränderungen einladen, unsere Interessen zu vertreten, uns aus den Täuschungen und Selbsttäuschungen herauszuführen...“
Über der Change-Headline steht der Turm aus Toilettenpapier, wie eine Pyramide aus Plunder für den Gott der Geldes. Der Toilettenpapier-Turm steht für all die falschen Ideen, welchen wir gefolgt sind. Diese Pyramide ist eine satirisches Warn-Zeichen: So hoch läßt sich Dummheit stapeln, laßt uns zukünftig klug sein.
Die Seiten der Wechselstube, die Seiten des „Change“
Rolf Jägersberg stellt die verblüffende Anmutungsähnlichkeit der großen Weltwährungen nebeneinander und bildet aus Yen, Euro und Dollar ein Y€$, für den Fortschrittsglauben an die jährlichen Wachstumsraten derVolkswirtschaften und den damit verbundenen Wohlstand. Der charismatische Obama-Slogan „Yes, we ca“ bekommt hier seine kritische Spiegelung „Ja, wir können unsere Häuser bis über jedes Maß hinaus in die Wolken bauen, wir können pränatal vorausschauen, vollautomatische Taktstraßen im schneller ihr Herz schlagen lassen... aber sollten wir es auch tun? Sind uns die Gefahren unseres Handelns wirklich bewußt? Unvorstell bar große Geldsummen des Welthandels, entkoppelt des , realen Gegenwerts, erlauben immer größere, gewinnträchtige Abenteuer, an denen wir scheinbar alle teilhaben dürfen... Und plötzlich bleiben von zweistelligen Rendite-Versprechen nur noch zerschmetterte Menschen und verwüstete Landschaften... „Y€$, we can“... „...but should we?“ fragt Rolf Jägersberg zurück...
Rolf Jägersberg versetzt das Wort „Soon“ - „Bald“ in die Zweisilbigkeit. „Soon“ - (bald) wird da zu „So-On“ - „wie gehabt/ wie bislang...“ Dies meint den Topdown- Verfall unserer Sitten und das wie immer der höchste Preis durch leidvolle Veränderungen von denen zu entrichten ist, welche ohnehin wenig besitzen und welche dennoch zu allen Krisenzeiten die größten Lasten zu tragen bekommen. So-On. Wie gehabt also.
Die Rückseite der Wechselstube von Rolf Jägersberg besteht aus einem Wortfließband. Change und Chance drängen sich im Wechsel dicht an dicht. Verblüffend ist die Ähnlichkeit der beiden Worte und deutlich ist der Hinweis, welcher sich aus ihrer Anreihung ergibt. Wandel ist Chance! Doch das nachstehende $O$ verweist auf die Dringlichkeit. Und die Gefahr. Das in den jetztigen Veränderungen, mit den multibillionen Dollar der Rettungspakete und der mangelnden Reflexion system immantenter Schwächen, bereits der Grundstein für die schlimmstmögliche Fortsetzung der Krise gelegt wird, für gravierende Inflation und noch größere Armut. Noch mehr Leid. Simbabwe shows. Umrundet man nun die Wechselstube von Rolf Jägersberg zuderen letzter Seitenfläche, so gelangt man in eine mögliche Zukunft, so denn der grundlegende Wandel ausbleibt. „Simbabwe shows“ steht unter einem Fünf-Hundert-Millionen-Dollar-Schein. Simbabwe-Dollar. Ein bekanntes Motiv aus dem Fernsehen. Menschen versuchen mit Plastiktüten voll Geld ein Brot zu kaufen. Ist das unsere Zukunft? Oder anders gefragt: Wie läßt sich eine solche Zukunft abwenden? Rolf Jägersberg hat uns auf seine bitter-witzige Bilderreise mitgenommen. Hat uns mit seinen Bild- und Wortspielen in Bann gezogen. Und wenn wir die Bude einmal ganz umrundet haben, dann ist auch klar, wozu Rolf Jägersberg uns motivieren möchte, fünf nach zwölf. Change. Wandel. Den nur wir, als kleinste Bauteile des Großorganismus Gesellschaft bewerkstelligen können. Soziale Plastik erhebt den Anspruch durch die Mittel der Kunst gesellschaftliche Veränderungen anzuregen. Dies gelingt Rolf Jägersberg mit Soon/ So-On ohne jeden Zweifel.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Helleter Feldchen 64
52146 Würselen/Broichweiden
0228.24.000.381 - 0179.429.20.13
Rolf Jägersberg
* Studium der Medizin und Zahnheilkunde, Promotion; Studium generale mit Schwerpunkt Psychologie und Philosophie im Nebenstudium
* seit 1977 als selbstständiger Zahnarzt in eigener Praxis tätig
* 1994 Beginn der künstlerischen Tätigkeit
Die Bedeutung der Dinge
Wie der Künstler Rolf Jägersberg mit Verantwortung umgeht
Rolf Jägersberg mischt sich ein. Er will Dingen – um das schöne altgermanische Wort zu benutzen – auf den Grund gehen. Das Ding (thing, oder ting) ist der ursprünglichen Bedeutung nach eine Versammlung, in der Recht diskutiert und gesprochen wird. Unsere Sprache hat das Ding vielfältig verfestigt: etwas dingfest machen, etwas ist unabdingbar, sich etwas ausbedingen. Wenn Rolf Jägersberg Dinge macht, gibt er ihnen gesellschaftliche Bedeutung. Ihm liegt nicht daran, das unüberschaubare Arsenal an Beliebigkeiten formaler Art zu erweitern. Er will präzise auf einen Prozeß, eine Sache, eine Frage weisen. Dazu bedient er sich der Dinge. Er findet sie, er wandelt sie um, er kontrastiert sie unerwartet.
Er ist ein gesellschaftlich aktiver Mensch. Als Arzt geht er der Sache auf den Grund. Als Künstler ist er scheinbar freier, aber diese Freiheit nimmt er nicht an, wenn sie auf Willkür verweist. Das Gemeinsame an beiden ernsthaft betriebenen Tätigkeiten ist für ihn die Verantwortung. Er gibt Antworten auf Fragen, die ihm von außen gestellt werden und die er sich persönlich stellt. Als Arzt hilft er in spezifischen Situationen. Er schließt umfassenderes als das Technisch-Machbare ein. Er sieht auf einen Gesamtprozeß, der im Patienten abläuft. Als Künstler mischt er sich konkret ein. In Norwegen heißen Gerichts-häuser: Tinghus. Ein Ding-Haus wäre für Rolf Jägersberg die Versammlung seiner Objekte, seiner Dinge, die Aufklärung bedürfen, zusammen mit den Akteuren (nicht Zuschauern) seiner Kunst.
Ein solches Ding-Haus hat er sich in den Atelierräumen errichtet, die er zusammen mit seiner Künstlerpartnerin und Ehefrau Susanne und seinem Schwiegervater, dem Künstler Franz Buchholz als ARTeriel bespielt. Seine Gegenstände haben eine eher reduziert formale und eine eher ausgreifende Ebene als Signale für Stellungnahmen. Dieser Künstler stellt sich. Er benennt Roß und Reiter. Das Künstlerische daran ist, dass man es dechiffrieren muß, dass manche Ebene offen bleibt, dass die Dinge nicht journalistisch abgehandelt werden, sondern die Recherche einen interaktiven Kontakt zwischen dem Betrachter und dem Ding erreichen will. Hier ist es an der Stelle, abschließend aund zutreffend den Ding-Künstler Marcel Duchamp zu zitieren: „Der Künstler“, sagt er, „vollzieht den schöpferischen Akt nicht allein, denn der Betrachter begründet den Kontakt des Werkes mit der Außenwelt, indem er seine tieferen Eigenschaften entziffert und deutet und dadurch einen eigenen Beitrag zum schöpferischen Prozeß liefert.“
Prof. Jürgen Claus
Prof. em. Kunsthochschule für Medien Köln
Baelen/Belgien und München 2009
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