(openPR) Mehr als nur Verspannungen: Wenn sich Rückenschmerzen zu einem lang anhaltenden Problem entwickeln, tragen häufig die Bandscheiben Schuld an den Beschwerden. Falsche oder übermäßige Belastungen führen mit der Zeit zu Verschleiß, Vorwölbungen oder sogar Vorfällen der kleinen Gallertkissen zwischen den Wirbelgelenken. „Gerade die Diagnose ‚Bandscheibenvorfall’ weckt bei vielen Betroffenen die Angst vor einer Operation“, weiß Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde in München. „Doch selbst wenn konservative Maßnahmen keine ausreichende Wirkung zeigen, lassen sich die Beschwerden in vielen Fällen mit minimalinvasiven Therapien wie dem Mikrolaser behandeln.“
Laserenergie lindert Schmerzen
Bei dieser Behandlung führt der Arzt unter örtlicher Betäubung eine feine Nadel von nur 0,2 Millimetern Durchmesser in die betroffene Bandscheibe. Durch diese Nadel schiebt er anschließend eine Glasfaser, welche den Laserstrahl in das Gewebe leitet. „Dank der feinen Instrumente eignet sich das Verfahren auch für schwer zugängliche Bereiche in Hals- und Lendenwirbelsäule“, erläutert Dr. Schneiderhan. Gleich vier Effekte führen dabei zu einer Linderung der Beschwerden:
1. Schrumpfung von Bandscheibenkern und umliegendem Faserring. Dadurch verringert sich der Druck auf die betroffene Nervenfaser.
2. Verschluss von kleinen Bandscheibeneinrissen.
3. Ausschaltung von schmerzsensiblen Nervenstrukturen.
4. Zerstörung der Produktionsstätten von sogenannten Nervenübertragungstoffen, sodass eine Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn unterbleibt.
Schnelle Rehabilitation dank sanftem Vorgehen
Im Gegensatz zu Bandscheibenoperationen zeichnet sich die minimalinvasive Mikrolasertherapie durch kurze stationäre Aufenthalte und schnelle Rehabilitation aus. Im Anschluss an die nur circa 45-minütige Behandlung bleiben Patienten in der Regel etwa drei Tage in der Klinik. „Bereits nach ein bis zwei Wochen können sie wieder leichte körperliche Arbeiten verrichten“, erläutert Dr. Schneiderhan. „Zu diesem Zeitpunkt beginnen wir auch mit Physiotherapie, um den Rücken nachhaltig zu stärken.“ Etwa drei Wochen nach der Behandlung lassen sich sanfte Sportarten wie Schwimmen und Radfahren wieder ohne Schmerzen ausüben. Neben Bandscheibenverschleiß, -vorwölbungen und -vorfällen eignet sich das Verfahren auch bei sogenanntem Postnukleotomiesymptom – Schmerzen nach Bandscheibenoperationen.
Buchtipp:
Dr. med. Reinhard Schneiderhan
„Dein Rücken – endlich schmerzfrei“
Klaus Oberbeil Verlag
264 Seiten, durchgehend vierfarbig, € 19,90
ISBN: 978-3980238922
Weitere Informationen unter www.orthopaede.com



